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Inhalt - Diagnostik
Diagnostik
Pneumologie
- Ganzkörperplethysmographie
- Diffusionskapazität, Blutgasanalyse, Sauerstofftitration
- Bronchoprovokationstest und Messung des ausgeatmeten NO
- Atemmechanik, Pulsoximetrie
- Spiroergometrie, 6-Minuten Gehtest
- Diagnostische Fiberbronchoskopie mit Feinnadelpunktion und Biopsien
- Pleurasonographie, Pleurapunktion und -drainage
- Medizinische Thorakoskopie
- Endobronchialer Ultraschall mit Feinnadelzytologie/-histologie
Thoraxchirurgie
- Diagnostische videoassistierte Thorakoskopie (VATS)
- Video-Mediastinoskopie
- Parasternale Mediastinotomie
- Biopsie/Exzision von Lymphknoten und Tumoren
- Pleurasonographie, Pleurapunktion und -drainage
Nuklearmedizin
- PET/CT (Kombination aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Computertomographie (CT) in einem Gerät)
- Ventilations- und Perfusions-Szintigraphie
- Lungenemboliediagnostik
- SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography) sowie SPECT/CT
- Diagnostischer Einsatz von Radiopeptiden, speziell bei neuroendokrinen Tumoren
DOTATOC-Therapie gegen neuroendokrine Lungentumoren
Auf der Zelloberfläche von neuroendokrinen Tumoren befinden sich besonders viele Rezeptoren, die empfänglich für das körpereigene Hormon Somatostatin sind. Diesen Umstand nutzt man mit dem DOTATOC-Verfahren und verabreicht Patienten radioaktiv markiertes Somatostatin. Dieses mit dem Radionuklid Yttrium-90 markierte Somatostatin nehmen die Tumorzellen mit ihren Rezeptoren auf und werden dadurch zerstrahlt.
Die Strahlung von Yttrium-90 hat eine sehr kurze Reichweite, was gesundes Gewebe vor Schäden bewahrt. Lediglich die Nieren erhalten eine relevante Strahlenbelastung. Um sie besonders davor zu schützen, erhalten Patienten vorsorglich eine Lösung aus Aminosäuren.
Die DOTATOC-Therapie ist für die Patientin, den Patienten äusserst gut verträglich. Einige wenige reagieren mit einer kurzfristigen Übelkeit, die meisten Patienten spüren aber nichts von der Behandlung.
Normalerweise dauert eine DOTATOC -Therapie drei Tage. Nach ungefähr zehn Wochen, in denen der Patient, die Patientin zuhause ist, wird die Behandlung nochmals wiederholt.
Pathologie
- Analyse von histologischen und zytologischen Proben
- Bronchoalveoläre Lavagen (Zellverteilung, Erregerdiagnostik, H/S-Quotient)
- Schnellschnitt - Diagnostik während der Operation
- Breite Auswahl von immunhistochemischen Markern
- Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH)
- Prädiktive EGFR Analysen (Mutationsanalyse, FISH und Immunhistochemie)
- KRAS Mutationsanalyse
- Laser Mikrodissektionsmethoden
- Referenzpathologie für klinische Studien der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische
- Krebsforschung (SAKK)
Lasersmikrodissektion und Mutationsanalyse
Hat ein Arzt aus einer verdächtigen Stelle Gewebs- oder Zellmaterial entnommen, geht dieses in die Pathologie. Hier untersucht die Pathologin, der Pathologe, ob es sich um eine gutartige Veränderung oder um einer bösartige handelt und ordnet diese einer bestimmten Krebsart zu. Die genaue Typisierung der Zellen ist für eine nachfolgende Therapie unerlässlich. Eine wirkungsvolle Chemotherapie hängt unter anderem auch von der Krebsart ab, die behandelt werden soll.
Manche Chemotherapie ist nur dann wirksam, wenn sich gewisse Gene in der Krebszelle verändert haben. Um diese Veränderung zu finden muss die Erbsubstanz – die DNA – aus den Krebszellen gewonnen und entschlüsselt werden. Um an diese Erbsubstanz zu gelangen benutzt der Pathologe ein Laserdissektionsgerät. Unter dem Mikroskop schneidet er mit einem „Lasermesser“ einzelne Krebszellen aus der Probe heraus und katapultiert sie in ein Reagenzröhrchen zur weiteren Untersuchung.
Hat sich die DNA der Krebszellen verändert, werden die Genveränderungen (Mutationen) erkannt, bestimmt und angezeigt, was für eine Chemotherapie wichtig ist. Aufgrund der Informationen aus dieser Mutationsanalyse legt die Onkologin, der Onkologe eine passgenaue Therapie für seine Patienten fest. Die personalisierte Chemotherapie kann beginnen