Inhalt - Therapie

Therapie

Generell

  • Besprechung von Röntgenbildern, Computertomogrammen, PET/CT, Histo- und Zytologie jederzeit auf Anfrage.
  • Interdisziplinäre Thorax-Fallvorstellung (ITF) jeden Dienstag 17.00 Uhr.
  • Ambulante Spezialsprechstunden: Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radioonkologie .
  • Kurz-stationäre Abklärungen mit optimal abgestimmten Abklärungsvorgängen.
  • Ambulante und stationäre Abklärung und Behandlung.
  • Pflege, Versorgung und Betreuung von Patienten nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen.
  • In Notfällen: 24 Stunden pro Tag direkte Erreichbarkeit des Dienstarztes für die folgenden Fachbereiche: Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie und Nuklearmedizin.

Thoraxchirurgie

  • Therapeutische videoassistierte Thorakoskopie (VATS) bis zum Ausmass einer Lobektomie
  • Minithorakotomie/Thorakotomie mit Lobektomie/Pneumonektomie mit Lymphknotendissektion
  • Gewebeschonende Sleeve-Resektion
  • Metastasenchirurgie mit Laser
  • Pleuropneumonektomie bei Mesotheliom
  • Lungenvolumenreduktion (LVRS)
  • Tracheobronchialplastiken
  • Thymektomie
  • Resektion von mediastinalen Tumoren
  • Sympathektomie
  • Resektion von Weichteil-Tumoren (Sarkom)
  • Chirurgie der Thoraxwand (Tumore, Missbildungen)

Weitere Informationen

Thoraxchirurgie

 

Pneumologie

  • Bronchoskopische Lasertherapie, Stent-Einlage und Implantation von Emphysemklappen
  • Pleuradrainage
  • Therapeutische medizinische Thorakoskopie

Weitere Informationen

Die Pneumologie im Universitätsspital Basel

Onkologie

  • Chemo- und Antikörpertherapie
  • Neoadjuvante, adjuvante und palliative Therapiekonzepte
  • Zugang zu nationalen und internationalen Studien
  • Zweitmeinungen
  • Koordination palliativmedizinischer und schmerztherapeutischer Massnahmen

Weitere Informationen

Nuklearmedizin

  • Therapie neuroendokriner Karzinome

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DOTATOC-Therapie gegen neuroendokrine Lungentumoren

Auf der Zelloberfläche von neuroendokrinen Tumoren befinden sich besonders viele Rezeptoren, die empfänglich für das körpereigene Hormon Somatostatin sind. Diesen Umstand nutzt man mit dem DOTATOC-Verfahren und verabreicht Patienten radioaktiv markiertes Somatostatin. Dieses mit dem Radionuklid Yttrium-90 markierte Somatostatin nehmen die Tumorzellen mit ihren Rezeptoren auf und werden dadurch zerstrahlt.

Die Strahlung von Yttrium-90 hat eine sehr kurze Reichweite, was gesundes Gewebe vor Schäden bewahrt. Lediglich die Nieren erhalten eine relevante Strahlenbelastung. Um sie  besonders davor zu schützen, erhalten Patienten vorsorglich eine Lösung aus Aminosäuren.

Die DOTATOC-Therapie ist für die Patientin, den Patienten äusserst gut verträglich. Wenige reagieren mit einer kurzfristigen Übelkeit, die meisten aber spüren nichts von der Behandlung.

Normalerweise dauert eine DOTATOC -Therapie drei Tage. Nach ungefähr zehn Wochen, in denen der Patient, die Patientin zuhause ist, wird die Behandlung nochmals wiederholt.

Radioonkologie

  • Perkutane hypo- und hyperfraktionierte Strahlentherapie
  • Intensitätsmodulierte Strahlenbehandlung (IMRT)
  • Stereotaktische und bildgeführte Strahlentherapie (ESRT, IGRT)
  • Radiochirurgie
  • Biologische Therapieplanung
  • Endoluminale Brachytherapie

Weitere Informationen

www.radioonkologiebasel.ch

Die Stereotaktische Bestrahlung

Mit Strahlentherapie werden Tumore zerstört, ohne dass ein Skalpell die Haut verletzt. Die Schwierigkeit besteht hier darin, den Tumor bei jeder Behandlung so anzuvisieren, dass er zuverlässig getroffen wird ohne dabei gesundes Gewebe zu schädigen.

Die stereotaktische Bestrahlung wurde mit dem Ziel entwickelt, mit grösster Treffsicherheit eine hohe Strahlendosis abzugeben und dabei gesundes Gewebe zu schonen. Die Strahlen werden dabei so geführt, dass sie erst gebündelt auf das Ziel gerichtet werden, in dem sie dann ihre Zerstörungskraft entfalten – im bösartigen Tumor.

Unmittelbar vor jeder stereotaktischen Behandlung ermittelt der Strahlentherapeut mit der Patientin, dem Patienten die präzise Lage und Ausmasse des Tumors. Mit dem Bestrahlungsgerät nimmt er dann den Tumor fest ins Visier. Der Patient liegt dabei komfortabel auf speziellen Systemen, die dennoch eine stabile Lage und ein unbewegtes Ziel gewährleisten. So ist es möglich, bei jeder Sitzung eine hohe Strahlendosis auf den bösartigen Tumor abzugeben.

In der Regel ist eine Stereotaktische Bestrahlung innerhalb einer Woche abgeschlossen. Die Chancen, den Tumor mit der Stereotaktischen Strahlentherapie dauerhaft zu kontrollieren sind höher als bei einer herkömmlichen Bestrahlung.

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