Inhalt - Forschung

Forschung im Notfallzentrum

"Am Anfang jeder Forschung steht das Staunen. Plötzlich fällt einem etwas auf." Wolfgang Wickler

Bei über 40000 Patienten pro Jahr kommen wir immer wieder ins Staunen. Aus diesem Staunen entstehen Ideen. Wir versuchen herauszufinden, was Patientinnen und Patienten gemeinsam haben und versuchen Behandlungsmethoden zu entwickeln, welche sowohl die Diagnostik, als auch die Behandlung verbessern könnten. Oft genug stellen wir aber auch fest, dass Patienten, welche sich auf den ersten Blick in vielen Punkten ähneln, dann doch überraschend viele Unterschiede aufweisen.

Wir führen bis zu acht Studien gleichzeitig im laufenden Betrieb durch, wobei die eigentliche Patientenversorgung zu jeder Zeit absolute Priorität hat.

Momentan führen wir unter anderem Studien zu folgenden Fragestellungen durch

  • Gibt es Marker im Blut, welche die Diagnose eines Herzinfarktes schneller sichern?
  • Wir untersuchen, wie sicher und effektiv die Therapie mit hoch dosierten Nitraten in den ersten beiden Behandlungstagen bei einer dekompensierten Herzinsuffizien ist.
  • Eine andere Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob bei einer ambulant erworbenen Pneumonie die Genesungszeit und damit die Behandlungsdauer durch die Gabe hoch dosierter Glukokortikoide verkürzt werden kann.
  • Welche Risikofaktoren könnten bei unspezifischen Symptomen einen Krankheitsverlauf potentiell ungünstig beeinflussen?
  • Bauchschmerzen sind meist ein sehr unspezifisches Symptom. Wir suchen nach Verfahren, welche eine genauere Diagnostik mit einem vertretbaren Aufwand möglich machen.

Fusszeile