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Verletzungen

Brüche können in allen Bereichen der Wirbelsäule auftreten. Je nach Ursache des Bruches (Unfall, Verletzung, Osteoporose, Tumor) sowie Art und Schweregrad muss eine angemessene Behandlungsstrategie gewählt werden.  

Nicht jeder Wirbelbruch muss operiert werden. Sollte es Möglichkeiten der Heilung und Behandlung auch ohne Operation geben, werden wir dieses mit Ihnen besprechen. Wichtig ist in diesem Fall eine kurzfristige und oft mehrfache Kontrolluntersuchung, in der Regel mit einem Röntgenkontrollbild, um sicher zu sein, dass der Bruch gut verheilt. Oft ist in dieser Zeit auch eine Ruhigstellung mit einem angepassten Mieder, Korsett oder Halskragen unerlässlich.

Operative Eingriffe zur Wiederherstellung der Stabilität der Wirbelsäule oder zur Korrektur von Fehlstellungen werden notfallmässig oder - wenn es die Situation zulässt - auch als geplante Eingriffe durchgeführt. So verschieden die Verletzungen sein können, so verschieden sind auch die zur Verfügung stehenden Operationstechniken. Jeder Bruch erfordert eine Einzelentscheidung bezüglich der bestmöglichen Operationstechnik.

Infolge von Verletzungen kann es zu Einengungen des Rückenmarkkanals und/oder Instabilitäten der Wirbelsäule kommen. Je nach Verletzungsmuster wird die Einengung behoben, die normale Stellung der Wir­belsäule wiederhergestellt und für ausreichend Stabilität ge­sorgt. Oft werden Schrauben-Stab-Implantate verwendet. 

Der Wirbelköperbruch bei einem osteoporotischen Knochen kann unter bestimmten Voraussetzungen auch mit einer relativ kleinen Operation behandelt werden. Dabei wird im Rahmen einer sogenannten Vertebroplastie/Kyphoplastie Zement in den Wirbelkörper eingefüllt.

In jedem Fall werden Sie von uns ausführlich über operative und nicht-operative Behandlungsmöglichkeiten von Brüchen, sowie über deren Vor- und Nachteile ausführlich informiert. 

Komplette Berstungsfraktur des 1. Lendenwirbels

Stabilisierung mit einem klassischen Schrauben-Stab-System

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