Inhalt - Mikrobiota, Immunregulation und mentale Gesundheit: Bedeutungen für das Gesundheitswesen

17. April 2018

Mikrobiota, Immunregulation und mentale Gesundheit: Bedeutungen für das Gesundheitswesen

Prof. Dr. rer. nat. Stefan O. Reber Laboratory for Molecular Psychosomatics, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm

Obwohl mentale Erkrankungen sehr häufig sind und ihre Prävalenz kontinuierlich ansteigt, sind die zugrundeliegenden Mechanismen noch weitgehend unverstanden. In den vergangenen Jahren häuften sich Hinweise dafür, dass eine stressassoziierte Immunaktivierung und die daraus resultierende chronische niedrig-schwellige Entzündungsreaktion eine kausale Rolle bei der Entstehung dieser stressbedingten Erkrankungen spielen könnte. Nach einer allgemeinen Einleitung zur Mikrobiom und “Old Friends” Thematik soll der Zusammenhang zwischen einer stressassoziierten Immunaktivierung und dem Entstehen von mentalen Pathologien erläutert werden. Weiterhin soll mittels ersten tierexperimentellen Befunden beleuchtet werden, wie die aus der “Old Friends” Hypothese gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen können, die Stressresilienz zu fördern bzw. die Stressvulnerabilität zu verringern.

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