Inhalt - Bewerben aus dem Ausland

Bewerben aus dem Ausland

Willkommen am Universitätsspital Basel – Willkommen in der Schweiz.

Um Ihren Umzug und Start am Unispital Basel so angenehm wie möglich gestalten, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen rund um Leben und Arbeiten in der Schweiz zusammengestellt.

  • Hinweise zu Ihrer Bewerbung

    Wir freuen uns auf Ihr vollständiges Bewerbungsdossier. Unsere Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung

    Wir setzen gute Deutschkenntnisse voraus – nicht nur für die Kommunikation mit Patientinnen und Patienten, sondern auch für den Austausch mit Mitarbeitenden und Partnerkliniken. Verfassen Sie daher Ihr Motivationsschreiben sowie Ihren Lebenslauf auf Deutsch und lassen Sie Ihre Zeugnisse und Diplome in deutscher Sprache beglaubigen.

  • Arbeiten in der Schweiz

    Bevor Sie sich für eine Stelle in der Schweiz bewerben, sind Abklärungen zur Aufenthaltsbewilligung sowie zur Anerkennung von beruflichen Qualifikationen zu treffen.

    Bewilligungsprozess

    Erwerbstätig kann man in der Schweiz nur mit einer gültigen Aufenthaltsbewilligung sein. Versichern Sie sich vor dem Bewerben, ob Sie in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung bzw. Arbeitsbewilligung erhalten.

    Als EU/EFTA-Bürger/in müssen Sie direkt auf dem für Ihren Wohnort zuständige  Einwohneramt eine kostenpflichtige Aufenthaltsbewilligung beantragen, wenn Ihr Arbeitseinsatz mehr als drei Monate dauert. Die Aufenthaltsbewilligung enthält sogleich auch die Arbeitsbewilligung. Informationen zur Erwerbstätigkeit als EU/EFTA-Angehörige in der Schweiz erhalten Sie hier.

    Drittstaatsangehörige (Nicht-EU/EFTA) müssen unabhängig von der Länge des Arbeitseinsatzes in der Schweiz eine Aufenthalts- bzw. Arbeitsbewilligung besitzen. Das Unispital Basel kümmert sich in diesem Falle um die Aufenthaltsbewilligung. Beachten Sie, dass visumspflichtige Personen ein entsprechendes Einreisegesuch stellen müssen. Weitere Informationen zur Arbeitsmarktzulassung für Nicht-EU/EFTA-Angehörige finden Sie hier.

    Diplomanerkennung

    Für Ärztinnen und Ärzte:
    Die in EU-Mitgliedstaaten erworbenen Arztdiplome sind dem Schweizerischen Arztdiplom gleichgestellt. Für die Anerkennung ist das Bundesamt für Gesundheit BAG zuständig. Weitere Informationen für ausländische Ärztinnen und Ärzte bietet diese Wegleitung.

    Besitzen Sie ein Nicht-EU-Arztdiplom? Für das Anerkennungsverfahren und weitere Informationen über die Bedingungen für den Erwerb eines eidgenössischen Arztdiploms sind die kantonalen Sanitäts- und Gesundheitsdepartemente zuständig.

    Für Pflegeberufe und med.-technische/med.-therapeutische Berufe:
    Für die Anerkennung Ihres ausländischen Diploms ist das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) zuständig. Informationen zum Ablauf des Anerkennungsverfahrens finden Sie hier.

    Jobangebote in der Schweiz

    Ist Ihr Partner resp. Ihre Partnerin ebenfalls auf der Suche nach einer passenden Arbeitsstelle in der Schweiz, können entsprechende Jobportale Unterstützung bieten. Die umfassendste Auswahl an freien Stellen finden Sie unter jobs.ch. Aber auch regional ausgerichtete Seiten wie stellen-basel.ch sind hilfreich und informieren gleichzeitig über die entsprechenden Arbeitsorte.

  • Wohnen in der Schweiz

    Wir freuen uns, wenn Sie sich für eine Anstellung am USB entscheiden. Neuen Mitarbeitenden helfen wir bei der Suche nach einer Unterkunft von der eigenen Wohnung bis zum möblierten Zimmer, z.B. einem Personalzimmer. Gerne unterstützen wir Sie dabei, eine massgeschneiderte Lösung zu finden, damit Sie sich schnell an Ihrem neuen Wohn- und Arbeitsort einleben können.

    Im Weiteren bieten wir Ihnen Informationen und Beratungen rund um das Leben hier in der Schweiz und in Basel an.

    Für Mitarbeitende, die eine Familie planen oder diese bereits haben, halten wir ganz unterschiedliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten bereit. Mehr zu unserem Angebot für Familien finden Sie hier.

    Kontakt:
    Universitätsspital Basel
    HR Services
    Wohnvermittlung
    Tel. +41 61 265 22 87
    wohnvermittlung@anti-clutterusb.ch

    Broschüre „Willkommen am Universitätsspital Basel“

  • Steuern in der Schweiz

    Alle in der Schweiz wohnhaften Personen sind hinsichtlich Einkommen und Vermögen steuerpflichtig. Es wird eine Steuer auf Bundesebene, auf kantonaler und auf kommunaler Ebene erhoben. Die Steuersätze sind von der Höhe des Einkommens/Vermögens abhängig und steigen (meist) progressiv an. Sie variieren von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde.

    • Personen mit Schweizer Bürgerrecht bzw. C-Bewilligung bezahlen ihre Steuern selbst, entweder via monatliche Zahlungen oder einmal jährlich an die kantonale Steuerverwaltung.
    • Bei Personen mit L- und B-Bewilligung wird von der jeweiligen kantonalen Steuer­verwaltung beim Arbeitgeber monatlich eine sog. Quellensteuer erhoben und direkt vom Einkommen der Arbeitnehmer abgezogen.

    Für Grenzgänger/innen (Personen mit G-Bewilligung) gelten hinsichtlich Steuerbehandlung die Regelungen der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und dem jeweiligen Wohnsitzstaat.

    Die kantonalen Steuerverwaltungen geben gerne Auskunft bei allen Fragen bezüglich Steuer­pflicht.

  • Versicherung und Vorsorge

    Als Arbeitnehmende in der Schweiz sind Sie durch uns automatisch bei den in der Schweiz üblichen und obligatorischen Sozialversicherungen angemeldet. Ausführliche Informationen über das Sozialversicherungswesen (Renten-, Kranken- und Unfallversicherung, Familienzulagen usw.) in der Schweiz finden Sie unter www.ahv-iv.ch.

    Versicherung

    Mit einer Anstellung am Unispital Basel sind Sie automatisch wie folgt versichert:

    • Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) / Invalidenversicherung (IV): Zusammen dienen die beiden Versicherungen der Existenzgrundlage im Falle von Alter, Tod oder Invalidität. Die AHV und IV sind obligatorisch für alle in der Schweiz wohnhaften und erwerbstätigen Personen. Die entsprechenden Beiträge werden von den Mitarbeitenden und vom Arbeitgeber zu gleichen Teilen an die Ausgleichskasse Arbeitgeber Basel überwiesen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
    • Arbeitslosenversicherung: Als Arbeitnehmende des Universitätsspitals Basel sind Sie bei der Eidgenössischen Arbeitslosenversicherung (ALV) versichert. Die Prämie wird von der Mitarbeiterin bzw. vom Mitarbeiter und vom Arbeitgeber zu gleichen Teilen bezahlt.
    • Unfallversicherung: Gegen Berufsunfall (BU), Berufskrankheiten und Nichtberufsunfall (NBU, ab einem Arbeitspensum von mindestens 8 Stunden pro Woche) sind alle unsere Mitarbeitenden bei der SUVA obligatorisch grundversichert. Darüber hinaus sind sie bei Berufsunfall und Nichtberufsunfall bei der Unfallversicherungskasse (UVK) halbprivat (2. Klasse) versichert. Auf freiwilliger Basis ist bei der UVK der Abschluss eines NBU-Zusatzes für Privatversicherung (1. Klasse) zu günstigen Konditionen möglich.
    • Mutterschaftsversicherung: Die Mutterschaftsentschädigung dient der teilweisen Deckung des Erwerbsaufalles während des bezahlten Schwanger- und Mutterschaftsurlaubs von 16 Wochen, welchen alle Mitarbeiterinnen erhalten.
    • Krankenversicherung (Grundversicherung, KVG): In der Schweiz müssen alle Arbeitnehmende eine Krankversicherung wählen. Als Arbeitnehmer am USB können Sie dank Kollektivverträge mit CSS, Sanitas und Swica von Prämienvergünstigungen bis zu 20 Prozent profitieren.

    Informationen zur Versicherungspflicht in der Schweiz

    Vorsorge

    Das Schweizer Altersvorsorgesystem ruht auf einem Dreisäulenprinzip: der staatlichen, der beruflichen und der privaten Vorsorge.

    In die 1. Säule (staatliche Vorsorge) fliessen zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen die Beiträge an die eidgenössische Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und Invalidenversicherung (IV). Die Vorsorgebeiträge werden dem Bruttolohn abgezogen und der Ausgleichskasse Basel überwiesen.

    In der 2. Säule ist die berufliche Vorsorge zusammengefasst, welche in Kombination mit der ersten Säule die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung unterstützt. Die berufliche Vorsorge besteht aus Beiträgen, welche ab einem jährlichen Einkommen von über CHF 21‘150 bei der Pensionskasse Basel Stadt einbezahlt und bis zum Versicherungsfall verwaltet werden. Die Beiträge werden ebenfalls dem Bruttolohn abgezogen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen monatlich der Pensionskasse überwiesen.

    In der 3. Säule befindet sich die private Vorsorge. Pro Jahr können in der Schweiz lebende Personen einen bestimmten Betrag in die dritte Säule einzahlen. Sie wird bei einer Bank oder Versicherung geführt und zählt als individuelle Ergänzung zur ersten und zweiten Säule.

  • Weiterführende Links

    Allgemeine Informationen über einen beruflichen Aufenthalt (Arbeitsbewilligung, Einreisebestimmungen usw.) in der Schweiz: www.bfm.admin.ch

    Informationen zur Einreise in die Schweiz (Arbeitsbewilligung, Visabestimmungen usw.)

    Fragen und Antworten zum Leben und Arbeiten in der Schweiz

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