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Mediencommuniqués 2003

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Mediencommuniqués 2003

Mediencommuniqué vom 24.09.2003

25 Jahre Departement Forschung am Kantonsspital Basel/Universitätskliniken:

1978 hat Prof. Alfred Pletscher die damals am Kantonsspital verstreut angesiedelten Forschungsgruppen in das neu geschaffene Departement Forschung integriert. Heute ist das Departement Forschung (DF) mit seinen 31 Forschungsgruppen eine tragende Säule der universitären Medizin für das Kantonsspital Basel/Universitätskliniken und trägt massgeblich zu dessen internationaler Ausstrahlung und Vernetzung bei. Das 25-Jahr-Jubiläum des DF wird am Samstag, 27.9.2003, mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Die effiziente Umsetzung von neuen medizinischen Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die Praxis, der rege Wissenstransfer zwischen verschiedenen Disziplinen und die hohe Qualität der Ausbildung junger Ärzte und Biologen in der Krankheitsforschung zeichnen das DF aus. Das Modell, die biomedizinische Forschung der Kliniken in einem Departement zu vereinen, ist im In- und Ausland erfolgreich und oft kopiert worden.

Das Departement Forschung mit seinen 334 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 36 Nationen ist „Sinnbild für die Weltoffenheit der Stadt Basel und trägt zur Prosperität des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Basel bei“ (Regierungsrat Dr. Carlo Conti). Für Spitaldirektorin Rita Ziegler ist das DF „ein unverzichtbarer Brückenschlag zwischen der Institution Kantonsspital Basel/Universitätskliniken und der Medizinischen Fakultät der Universität Basel“.

Forschung hautnah und verständlich erleben am Tag der offenen Tür
aus Anlass des 25-Jahr-Jubiläums am Samstag, 27. September 2003, 10.00 – 16.15 Uhr, im Zentrum für Lehre und Forschung, Hebelstrasse 20, Basel

22 Forschungsgruppen laden die Besucherinnen und Besucher ein, ihre Labors und ihre Forschungsaktivitäten hautnah kennenzulernen anhand von Themen wie Organe spenden – Leben retten; Knochen- und Knorpeldefekte – Wir züchten Implantate aus Ihren eigenen Zellen; Kann man gegen Tumoren impfen?

Gleichzeitig finden Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Departements Forschung und der klinischen Abteilungen des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken statt. Es wird allgemeinverständlich über den Stand der medizinisch orientierten Forschung informiert: Impfen gegen Krebs? Immunsystem und Multiple Sklerose – Was gibt’s Neues? Aids gebannt, HIV im Griff, Ziel erreicht? Zahlreiche weitere interessante Themen werden beleuchtet.

Doktorandinnen und Doktoranden werden Einblick in ihren Arbeitsalltag geben, welcher zur Promotion führen soll.

Eine „Hüpfburg“, ein Koffertheater, Computerspiele und eine Bastelecke laden die jüngeren Besucherinnen und Besucher zum Verweilen ein.

Kulinarische Leckerbissen aus den Heimatländern der DF-Mitarbeitenden sorgen für das leibliche Wohl.

Mediencommuniqué vom 10.09.2003

Renommierte internationale Auszeichnung für Krebstherapie-Studie am Kantonsspital Basel/Universitätskliniken

Der Arzt Flavio Forrer vom Kantonsspital Basel/Universitätskliniken wurde von der European Association of Nuclear Medicine EANM am diesjährigen Jahreskongress in Amsterdam mit dem Marie Curie Award 2003 für die beste wissenschaftliche Präsentation ausgezeichnet. Die prämierte Studie widmet sich dem Einsatz von radioaktiv markierten Antikörpern gegen Lymphdrüsenkrebs.

Bei der klinischen Studie, die Dr. Flavio Forrer aus der Forschungsgruppe Nuklearmedizin (Prof. Jan Müller) und Radiopharmazie (Prof. Helmut Mäcke) am Kantonsspital Basel/Universitätskliniken in enger Kooperation mit PD Andreas Lohri vom Kantonsspital Liestal durchführt, werden künstlich hergestellte, radioaktiv markierte Antikörper in eine Vene gespritzt. Die „strahlenden“ Antikörper docken sich sodann an Krebszellen an und „zerstrahlen“ diese, gleichzeitig zerstören sie auch die umgebenden Krebszellen. Da die auf diese Weise eingesetzte Strahlung lediglich eine Reichweite von ca. einem Millimeter hat, wird das umgebende gesunde Gewebe weitgehend geschont. Der Vorteil dieses Antikörpereinsatzes ist somit die maximale Therapiewirkung bei minimaler (unerwünschter) Nebenwirkung. Das Präparat wird vorderhand im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie am Kantonsspital Basel/Universitätskliniken an ausgewählten Patientinnen und Patienten mit einem Rückfall von Lymphdrüsenkrebs eingesetzt.

Die prämierte Studie setzte sich in einem äusserst strengen Auswahlverfahren durch. 80 Juroren des wissenschaftlichen Komitees der EANM aus allen europäischen Ländern wählten in einem ersten Schritt aus Kurzbeschrieben von über 2000 Arbeiten die 20 Besten aus. Die Autoren dieser 20 Beiträge reichten anschliessend ein Manuskript mit einer ausführlichen detaillierten Darstellung der Studie ein. Daraus hat eine dreiköpfige Fachjury den Beitrag aus Basel als hervorragendste Präsentation auserkoren und mit der Medaille des Marie Curie Funds ausgezeichnet.

Mediencommuniqué vom 02.09.2003

Tag der Transplantation am 6.9.2003 mit über 50 Transplantierten an Informationsständen in Basel

Am nächsten Samstag, 6. September 2003, findet gesamtschweizerisch der Tag der Transplantation mit zahlreichen Aktivitäten statt. In Basel stehen rund 50 Transplantierte, zahlreiche Mitarbeitende des Transplantationszentrums Kantonsspital Basel/Universitätskliniken sowie bekannte Persönlichkeiten der Region an zwei Informationsständen in der Freien Strasse und auf dem Claraplatz für Diskussionen zur Verfügung.

Dies soll eine Gelegenheit für alle sein, sich zum Thema Transplantation Gedanken zu machen, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass in der Schweiz zur Zeit mit einer neuen Gesetzgebung auf Bundesebene die Zukunft der Transplantation bestimmt wird.

An den beiden Ständen an der Ecke Münsterberg/Freie Strasse und auf dem Claraplatz werden Informationsschriften abgegeben, und betroffene Transplantierte von Patientenorganisationen können befragt werden zu ihrer Geschichte und ihren Erlebnissen im Zusammenhang mit der Organtransplantation. Des weiteren stehen Fachleute aus dem Kantonsspital Basel/Universitätskliniken für Auskünfte zur Verfügung. Das Spektrum der Themen ist sehr breit und umfasst Gebiete wie die Biologie, Medizin, Ethik, Psychologie, Politik, etc. Selbstverständlich können auch Spenderausweise bezogen werden.

Bekannte Persönlichkeiten wie der TV-Nachrichtensprecher Peter Rhyner, der Fussballer Massimo Ceccaroni oder der Schauspieler Roland Herrmann von Café Bâle dokumentieren ihr Engagement für das Spenden von Organen durch ihre Teilnahme an der Standaktion, welche von 09.00 – 17.00 Uhr stattfindet.

Regierungsrat Dr. Carlo Conti unterstützt Tag der Transplantation

Der Vorsteher des Sanitätsdepartements Basel-Stadt: „Ich unterstütze die Intentionen des Tags der Transplantation am 6. September. Er gilt als Dank an alle Organspenderinnen und -spender und als Zeichen der Solidarität mit den betroffenen Patientinnen und Patienten. Alle Menschen sind aufgerufen, an diesem Tag - und darüber hinaus - über ihre eigene Einstellung zur Organspende nachzudenken. Wir alle können betroffen sein. Basel ist dabei in der glücklichen Lage, am Kantonsspital/Universitätskliniken über ein hervorragendes Transplantationszentrum zu verfügen."

Öffentliche Veranstaltung am 4.9.2003

Im Zusammenhang mit dem Thema Transplantation steht auch die 19. Arbeitstagung Psychonephrologie vom 4. – 6. September im Zentrum für Lehre und Forschung an der Hebelstrasse 20 in Basel, in deren Rahmen am 4. September um 19.00 Uhr eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Organspender und deren Angehörige“ stattfindet. Fachleute werden Impuls-Referate halten zu den Themen LebendnierenspenderInnen und Erfahrungen von Angehörigen von hirntoten SpenderInnen. Danach besteht die Gelegenheit, das Dargebotene mit den ReferentInnen zu diskutieren. Veranstaltet wird die Tagung von den Abteilungen für Psychosomatik und Transplantationsimmunologie und Nephrologie des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken.

Mediencommuniqué vom 25.05.2003

Weit über 50'000 Besucherinnen und Besucher im Kantonsspital Basel/Universitätskliniken

Ein überwältigender Erfolg war der Einweihung des sanierten Klinikums 1 West des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken beschieden: Deutlich über 50'000 Besucherinnen und Besucher dokumentierten am Wochenende der offenen Tür ihr wohlwollendes Interesse an ihrem Universitätsspital. Beeindruckend war insbesondere, wie die Menschen sich mit Intensität und Sachkenntnis den medizinischen Präsentationen und Fragestellungen widmeten.

Vorallem die Möglichkeiten, selbst mit Gerätschaften aus der Medizin zu experimentieren und sich - zum Beispiel - die Knochendichte im Rahmen der Osteoporoseprophylaxe messen zu lassen, stiessen auf reges Interesse. Aber auch die übrigen Darbietungen der Ärzteschaft, der Pflege und der Therapiedienste konnten das zahlreiche Publikum in den Bann ziehen, so auch die direkte Sicht in die Operationssäle, die ab Montag wieder uneingeschränkt genutzt werden. Die kulinarischen und kulturellen Höhepunkte bildeten weitere sehr beliebte Attraktionen.

Bei einem Budget von 350'000.- Franken für die Festivitäten geht das Organisationskomitee davon aus, dass ein Gewinn erwirtschaftet wurde, welcher der Selbsthilfeaktion “Hinterhuus”, einer Drehscheibe für 170 Selbsthilfegruppen, und dem Patientenfürsorgefonds für bedürftige Patientinnen und Patienten des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken zugute kommt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken – über 1000 davon waren freiwillig für das Fest im Einsatz! – danken der Bevölkerung für das gezeigte Interesse am Basler Universitätsspital.

Mediencommuniqué vom 22.04.2003

Tausend Stammzelltransplantationen am Kantonsspital Basel/Universitätskliniken

Das Thema Stammzelltransplantation ist hochaktuell: Embryonale und adulte Stammzellen mit ihren Möglichkeiten und Grenzen werden intensiv diskutiert, eine Gesetzgebung ist in Vorbereitung. Die Aussicht auf eine Heilung bisher unbehandelbarer Krankheiten wie Parkinson, Diabetes oder Herzmuskelschwäche wecken Hoffnungen. Sorgen um möglichen Missbrauch, Ueberschreiten ethischer Grenzen und Berichte über Klonen wecken Aengste. Aufgrund der 30jährigen Erfahrung und aus Anlass des tausendsten Patienten in der Behandlung des Basler Stammzelltransplantationsteams infomierten die Fachleute des Kantonsspitals Basel/Universitätskliniken an einer Medienorientierung über den aktuellen Stand der Wissenschaft und ihrer Anwendung.

Wegen der Vielfalt ihrer Möglichkeiten wird die Stammzelltransplantation oft als die Therapieform des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Dabei ist nicht alles neu. Eine Form der Stammzelltransplantation, die Transplantation blutbildender Stammzellen, wird bereits weltweit angewandt, ist etabliert und heute nicht mehr wegzudenken.
In diesen Rahmen passt der jetzige Anlass, die Aufnahme des tausendsten Patienten zur Behandlung im Basler Stammzelltransplantationsteam. Runde Zahlen sind ein Grund der Standortbestimmung und Zukunftsplanung. Das Kantonsspital Basel hat eine lange Tradition in der Transplantation blutbildender Stammzellen. 1973 wurde sie als Knochenmarktransplantation in Basel eingeführt, im März 2003 wurde der 1000ste Patient mit einer Stammzelltransplantation behandelt. Die Transplantation blutbildender Stammzellen zeigt beispielhaft auf, wie ein anfänglich experimentelles schwieriges Verfahren durch intensive klinische und experimentelle Forschung zur etablierten Therapie werden kann. Heute ist es in bestimmten Situationen ein Standardvorgehen bei vielen schweren angeborenen oder erworbenen, sonst oft tödlich verlaufenden Krankheiten des Knochenmarks. Leukämien, Lymphdrüsenkrebs und Knochenmarkschwund sind die häufigsten Indikationen. Allein im letzten Jahr wurden mehr als 70 hämatologische Stammzelltransplantationen in Basel, etwa 300 in der Schweiz, 20'000 in Europa und geschätzt 60'000 weltweit durchgeführt.

Das Stammzelltransplantationsteam Basel stützt sich auf ein zukunftsweisendes Teammodel der spitalübergreifenden Zusammenarbeit und bietet Kindern und Erwachsenen alle heute verfügbaren blutbildenden Stammzellprodukte an. Je nach Situation wird Knochenmark, peripheres Blut und Nabelschnurblut verwendet. Diese Stammzellen können vom Patienten selbst (sogenannte autologe Stammzelltransplantation) oder von Geschwistern, andern Familienmitgliedern oder von freiwilligen, typisierten Fremdspendern (allogene Stammzelltransplantation) stammen. Zum Stammzelltransplantationsteam gehört auch die Nabelschnurblutbank Basel der Swisscord. Die klinische Transplantation wird begleitet durch mehrere, auch vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Forschungsprogramme. Neue klinische Anwendungen wie Stammzelltransplantation für Autoimmunerkrankungen oder intrauterine (vorgeburtliche Behandlung des Fötus) Transplantation bei angeborenen Knochenmarkserkrankungen, neue Stammzellverarbeitungsmethoden wie die Nutzung der Natural Killer Zellen sowie experimentelle Fragestellungen im Forschungslabor sind integraler Bestandteil des Teams. Das Kantonsspital Basel/Universitätskliniken ist dabei vernetzt mit dem Schweizer Register für Knochenmarkspender, der Arbeitsgruppe STABMT der Swisstransplant, mit internationalen Gruppen wie der Europäischen Blood and Marrow Transplant Gruppe und der International Bone Marrow Transplant Registry. Mit diesen Voraussetzungen plant das Team auch die Vorbereitung auf die Transplantation von nichtblutbildenden Stammzellen und die Transplantation von blutbildenden Stammzellen für die Organerneuerung.

Kantonsspital Basel/Universitätskliniken:
Konsolidierung im Jahre 2002 – Restrukturierung Zukunftsausrichtung

Mediencommuniqué vom 31.03.2003
Download:
PN_2003_03_31.pdf
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Medienauskunftsstelle

Andreas Bitterlin

Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 61 265 25 25
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