Inhalt - 2006

Mediencommuniqués 2006

Mediencommuniqué vom 31.01.2006

Prof. Peter Itin neuer Chefarzt und Ordinarius

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat den 51jährigen Prof. Peter Itin per 1. Juli 2006 zum neuen Chefarzt Dermatologie am Universitätsspital Basel gewählt. Gleichzeitig ist er vom Universitätsrat der Universität Basel zum Ordinarius für Dermatologie und Venerologie an der medizinischen Fakultät ernannt worden. In beiden Funktionen tritt er die Nachfolge von Prof. Theo Rufli an, welcher altershalber in den Ruhestand getreten ist.

Prof. Peter Itin ist zurzeit Chefarzt der Abteilung für Dermatologie am Kantonsspital Aarau und Associate Professor an der Dermatologischen Klinik des Universitätsspitals Basel; seit 1999 ist er Titularprofessor der Universität Basel. Geboren 1955 in Liestal, absolvierte er das Medizinstudium an der Universität Basel, welches er 1981 mit der Dissertation in Neurologie abschloss. Nach Tätigkeiten als Assistenzarzt in Liestal und Basel erwarb er 1989 den Facharzttitel für Dermatologie und Venerologie. Anschliessend forschte er ein Jahr als Fellow am Department of Dermatology and Dermatological Research an der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota (USA). Nach seiner Rückkehr in die Schweiz habilitierte sich Itin 1992 an der Universität Basel. Seine Forschungsschwerpunkte sind so genannte Gendermatosen, also Hautkrankheiten erblichen Ursprungs, weiter auch die Zellbiologie, die Dermatoonkologie, die Wundheilung und Hautveränderungen bei Systemerkrankungen (inkl. HIV) sowie das junge Fach Pädiatrische Dermatologie.

Seit September 2005 amtiert Prof. Peter Itin als Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie.

Mediencommuniqué vom 04.01.2006

Modernisierte Intensivstation "Operative Intensivbehandlung" nach umfassender Sanierung am Unispital Basel eingeweiht

In vier Bauetappen wurde während eines Jahres die Intensivstation "Operative Intensivbehandlung" (OIB) am Universitätsspital Basel für 3,5 Mio Franken umfassend saniert und modernisiert. Die neukonzipierte Intensivstation, welche seit ihrer Eröffnung 1975 baulich kaum verändert worden ist, genügt nun höchsten Ansprüchen.

Auf der OIB stehen insgesamt 18 Betten in fünf 3-Bett- und drei 1-Bettzimmern zur Verfügung, die pro Jahr von rund 3000 bis 3500 Patientinnen und Patienten mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von zwei Tagen belegt werden. Die Station mit ihrer modernen Ausstattung und den hochqualifizierten Mitarbeitenden ist eine äusserst wichtige Säule des Universitätsspitals, da in allen medizinischen Disziplinen Situation entstehen können, in welchen Intensivbehandlungen notwendig sind.

Die Hauptprofiteure der Modernisierung werden die Patientinnen und Patienten sein. Sie geniessen grössere Ruhe wegen den schallschluckenden Oberflächenmaterialien, haben besseres Licht, das alleine schon stimmungsaufhellend wirkt und haben allgemein eine freundlichere, hellere Atmosphäre, indem viel Licht von aussen in die Station geholt wird. Die Patientinnen und Patienten profitieren aber auch von grösserer Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im attraktiv aufgewerteten Arbeitsbereich, denn qualitativ hochstehende Arbeit, manchmal im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, kann auf die Dauer nur von zufriedenen Mitarbeitenden erbracht werden, die gerne hier arbeiten. Schliesslich steht nun auch mehr Platz zur Verfügung, um die neuesten Geräte für Überwachung und Organersatz um die Patienten herum anzuordnen, was die Sicherheit und den Qualitätsstandard erhöht.

Mediencommuniqué vom 12.01.2006

Modernisierte Notfallstation am Unispital Basel eingeweiht:
Mehr Sicherheit, Vertraulichkeit und Komfort

Während neun Monaten wurde die Notfallstation am Universitätsspital Basel (USB) erstmals seit ihrer Eröffnung 1977 umgebaut. Der Grosse Rat bewilligte hierfür 3,3 Mio Franken. Die Modernisierung umfasst u. a. eine Erhöhung der Behandlungsplätze von 16 auf 27 sowie die Installation eines moderneren Monitoring-Systems für die Herzüberwachung. Die Investitionen bewirken eine Steigerung der Behandlungssicherheit, eine Verbesserung der Notfallprozesse und vor allem eine Optimierung des Komforts und der Vertraulichkeit für die Patientinnen und Patienten.

Steigerung der Behandlungssicherheit
Die Herzüberwachung wurde zur Erhöhung des Qualitätsstandards zentralisiert. Neu ist an jedem Behandlungsplatz für schwerkranke Patientinnen/Patienten eine Überwachung von Puls, Blutdruck und Blutsauerstoffgehalt möglich. Diese Monitoren sind nicht nur am Behandlungsplatz selbst, sondern auch in der Koordination der Notfallstation zu sehen.

Verbesserung der Notfallprozesse
Um Störungen im Behandlungsprozess schwerkranker oder -verletzter Patientinnen/Patienten zu minimieren, ist eine Trennung der Behandlungsorte unterschiedlicher Schweregrade nötig. Die Patientenströme werden deshalb in Zukunft strikte voneinander getrennt. Neu wird eine sogenannte Triagierung durch die Schichtleitung möglich sein. In einem speziellen Raum werden die Patientinnen/Patienten begrüsst und einem Behandlungsort und -prozess zugeteilt. So kann eine spezialisierte Behandlung schneller durchgeführt werden.
Optimierung von Komfort und Vertraulichkeit
Zwischen einzelnen Kojen wurden schalldichtere Abgrenzungen installiert, welche vertrauliche Gespräche ermöglichen und somit die Intimsphäre erhöhen. Das architektonische Konzept verfolgte mittels Lichtführung und farblichen Elementen die Zielsetzung, Orientierungshilfen und die räumliche Atmosphäre auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und Patientinnen/Patienten auszurichten.

Mehr schwerkranke Patientinnen und Patienten
Täglich werden auf der Notfallstation des Universitätsspitals Basel über 100 Patientinnen und Patienten behandelt, pro Jahr sind dies rund 38'000 - zahlenmässig entspricht dies mehr als einem Fünftel der Bevölkerung von Basel-Stadt! 43% aller USB-Eintritte im stationären Sektor finden via Notfallstation statt. Hierfür sind rund 80 Pflegende (66 Vollzeitstellen) und 24 Ärztinnen und Ärzte (24 Vollzeitstellen) im 24-Stunden-Betrieb im Einsatz. Dank einer vertieften Zusammenarbeit mit den chirurgischen und medizinischen Polikliniken konnten zum erstenmal seit Jahren die Behandlungen von leichtkranken und -verletzten Patientinnen/Patienten auf der Notfallstation stabilisiert werden. Andererseits sind die Aufnahmen von schwerkranken und -verletzten Personen auch im Jahr 2005 weiter angestiegen auf eine Rekordzahl von knapp 12’000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.
Reorganisation der Führungsstrukturen
Bereits vor dem Umbau sind auch die Führungsstrukturen in der Notfallstation modernisiert worden. Unter der Leitung des Chefarztes, PD Dr. Roland Bingisser, sind die chirurgische und die internistische Notfallmedizin neu unter einem Dach zusammengefasst. Dadurch entstand eine verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit, welche den Patientinnen und Patienten direkt zugute kommt.

Mediencommuniqué vom 13.02.2006

Heike Freidank neue Chefärztin Labormedizin am Universitätsspital Basel

Privatdozentin Dr. med. Heike Freidank ist per 1. August 2006 zur Chefärztin Labormedizin am Universitätsspital Basel (USB) ernannt worden und löst in dieser Funktion den auf diesen Zeitpunkt in den Ruhestand tretenden Dr. med. Marc-André Viollier ab. Die aus vier fachlich unterschiedlich spezialisierten Labors bestehende Einheit Labormedizin (vormals Zentrallaboratorium) stellt mit rund 150 Mitarbeitenden die labormedizinischen Funktionen für das USB und externe Auftraggeber sicher.

Die neue Chefärztin der Labormedizin am USB, die 49jährige deutsche Staatsangehörige Heike Freidank, absolvierte das Gymnasium und das Studium der Humanmedizin in Freiburg i. Br.. Nach ihrer Promotion zum Dr. med. bildete sie sich zur Fachärztin für Labormedizin sowie zur Fachärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie weiter. 1998 habilitierte sie sich im Fach Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zur Zeit leitet sie als Chefärztin das Institut für Labormedizin, Mikrobiologie und Hygiene am Klinikum Saarbrücken GmbH.

Heike Freidank ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Mediencommuniqué vom 10.4.2006

Das Universitätsspital Basel setzt Akzente in der Spitzenmedizin

Das Jahr 2005 stand für das Universitätsspital Basel (USB) im Zeichen der Diskussionen und Auseinandersetzung um das Spitzenmedizin-Angebote in der Schweiz. Das USB konnte und kann aufzeigen, dass eine Netzwerkstrategie mit fünf Zentren - darunter Basel - mit gezielten Schwerpunktbildungen zu Innovationen führt. Insbesondere der Qualitäts-Wettbewerb unter den fünf Standorten stimuliert die Entwicklung der Kompetenzen. So wurden u. a. am USB erstmals in der Schweiz Lebendnierentransplantationen über eine Blutgruppengrenze hinweg erfolgreich durchgeführt. Finanziell zeichnet sich das Jahr 2005 bei nach wie vor restriktiven Sparmassnahmen durch einen Höchststand der Produktivität aus. Der Ertrag betrug 487,9 Mio Franken, der Betriebsaufwand 635,7 Mio Franken.

Bei der Netzwerkstrategie ist vorgesehen, dass die fünf Zentren im Interesse einer hohen Qualität für die ganze Schweiz ihre Stärken ausbauen und Schwerpunkte bilden. Dadurch ist der Zugang zur hochspezialisierten Medizin im ganzen Land gewährleistet. Sämtliche Analysen und Bewertungen ergaben, dass sich eine – von der Zürcher Regierung geforderte - Reduktion auf zwei Zentren in Zürich und in der Westschweiz qualitativ nachteilig auswirken würden.

Am Beispiel der ersten erfolgreich durchgeführten Lebendnierentransplantation über die Blutgruppengrenze hinweg, dokumentierte das USB, dass es zu Recht als eines von fünf Schweizer Spitzenmedizin-Zentren vorgesehen ist. Mit einem neuen Verfahren ist es den Basler Spezialisten gelungen, die Abstossreaktionen gegen die transplantierte Niere trotz unterschiedlichen Blutgruppen zu unterbinden. Sowohl die Empfänger als auch die Spender sind nach den innovativen Eingriffen heute wohlauf!

Das Universitätsspital Basel wird auf die Spitzenmedizin nicht verzichten! Es kann seine Spitzenposition in zahlreichen Bereichen objektiv belegen, wovon die Patientinnen und Patienten direkt profitieren. Basel wird aber in diesen Disziplinen keine Monopolstellung fordern, sondern mit andern Universitäten zusammenarbeiten und sich vernetzen. Regierungsrat Carlo Conti, Vorstandsmitglied der Gesundheitsdirektorenkonferenz, Rita Ziegler, lic. oec. HSG, USB-Direktorin, und Prof. Jürg Steiger, Chefarzt Transplantationsimmunologie und Nephrologie, betonten an der Jahres-Medienorientierung, dass sie sich aus versorgungsqualitativen Gründen in gesamtschweizerischen Gremien weiter für die Netzwerkstrategie engagieren und sich gegen eine Monopolisierung der Spitzenmedizin zur Wehr setzen werden. Die gemeinsame Spitalplanung BS / BL und die grenzüberschreitenden Aktivitäten mit deutschen Partnerinstitutionen sowie die Allianz mit dem Inselspital Bern sind Ausdruck der Strategie und fördern den Universitäts- und Forschungsstandort Basel markant.

Wichtige Kennzahlen 2005

Die Kennzahlen des Universitätsspital Basel weisen eine positive Entwicklung aus und zeigen, dass die Produktivität einen Höchststand erreicht hat. Der Ertrag des Universitätsspitals hat um 3,6% gegenüber dem Vorjahr zugenommen, dies trotz der Reduktion des Taxpunktwertes Tarmed ab Mitte 2005, und beträgt 487,9 Mio. Fr. (Vorjahr: 471,5 Mio. Fr.; +16,4 Mio Fr.). Die Anzahl behandelter Patientinnen/Patienten mit 26'401 (Vorjahr: 26'483; -83) blieb stabil, und die Anzahl Pflegetage von 220'709 (Vorjahr: 224'109; -3’400) ist um 1,5 % zurückgegangen, was auf eine verkürzte Verweildauer von 8,4 Tagen zurückzuführen ist. Der Ertrag für ambulante Behandlungen sank um knapp 3% gegenüber dem Vorjahr.

Aufwand und Ertrag haben sich gleichläufig entwickelt. Der Betriebsaufwand ist 3,4% gewachsen und erreichte 635.7 Mio. Fr. (Vorjahr: 614,9 Mio. Fr.; +20,8 Mio. Fr.). Der Personalaufwand ist um 11,7 Mio. Fr. bzw. 2,8% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die extern vorgegebenen Beitragserhöhungen der Pensionskassen-Zusatzprämien von 9,1 Mio. Fr. schlagen sich hier nieder. Der Sachaufwand ist mit 9,1 Mio. Fr. bzw. 4,9% etwas stärker gewachsen.

Das Betriebsergebnis mit -147,8 Mio. Fr. (Vorjahr: -143,4 Mio. Fr.) ist um 4,4 Mio. Fr. höher als das Vorjahr. Gegenüber der operativen Vorgabe von 150.0 Mio. Fr. beträgt die Abweichung 2,2 Mio. Fr. bzw. 1,5%. Zusätzlich wurden Rückstellungen von 6,0 Mio. Fr. für hängige Tariffragen gebildet, sodass ein Betriebserfolg vor Abschreibungen und Investitionen von 154,4 Mio. Fr. resultiert.

Mediencommuniqué vom 27.6.2006

Notfallstation Universitätsspital: Massnahmen zur Verbesserung der Abläufe und Kommunikation

Im Rahmen der Entwicklung der Notfallstation (NFS) des Universitätsspitals Basel (USB) sind nach der Neustrukturierung und dem Umbau von der Spitalleitung verschiedene weitere Massnahmen beschlossen worden. Unter anderem werden in Kürze Stellen zur Unterstützung der Pflege besetzt, und der Notfall-Operationssaal wird wiedereröffnet.

Vorerst während eines Jahres wird ab August 2006 der Notfall-Operationssaal zwischen 23.00 und 07.00 Uhr als Ergänzung zum im Klinikum 1 betriebenen Operationssaal wiedereröffnet. In dieser Phase wird evaluiert, wie sich diese Massnahme unter Einbezug verschiedener veränderter Rahmenbedingungen auf die Notfallversorgung der Patientinnen und Patienten auswirkt. Insbesondere werden der Einsatz der Anästhesie und der Bedarf der externen Handchirurgen geprüft. Letztere führen aufgrund einer neuen, mit dem USB vereinbarten Kooperation „Regionale Handchirurgie“ in der USB-Notfallstation während der Nacht Notfalloperationen durch.

Im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Operationssaals werden zusätzliche Mitarbeitende (insgesamt 250 Stellenprozente) zur Unterstützung der Pflege eingesetzt.

Die Evaluation und eine damit verbundene Neustrukturierung von Abläufen und Zuständigkeiten sind eingeleitet.

Die Mitarbeitenden der NFS werden von Fachkräften des Instituts Klinische Pflegewissenschaft durch eine intensive, patientenorientierte Kommunikationsschulung gefördert.

Mit diesen Massnahmen wird die mehrstufige Weiterentwicklung der Notfallstation nach der abgeschlossenen organisatorischen Neustrukturierung und dem 2006 beendeten Umbau fortgesetzt.

Mediencommuniqué vom 24.07.2006

Forschungspreis für den Chirurgen Victor Valderrabano des Universitätsspitals Basel

PD Dr. med. Dr. phil. Victor Valderrabano (Universitätsspital Basel), orthopädischer Chirurg mit der Spezialisierung Sportorthopädie und einer Weiterbildung in Biomechanik, ist mit dem prestigereichen "Leonard Goldner Award", dem Forschungspreis der amerikanischen Fachgesellschaft "American Orthopaedic Foot and Ankle Society (AOFAS)", ausgezeichnet worden.

PD Dr. med. Dr. phil. Victor Valderrabano erhielt den Preis am AOFAS-Kongress in La Jolla/San Diego, California, USA, für seine Forschungsarbeit im Bereich der Arthrose am oberen Sprunggelenk (OSG). Das Forschungsprojekt untersucht den Einfluss der OSG-Arthrose auf Verkrümmung/Verlust von Muskelgewebe sowie die Rehabilitation der reduzierten Muskelmasse am Unterschenkel nach der Behandlung der Arthrose mittels einer implantierten Totalprothese (künstliches OSG-Gelenk). Die langjährige Forschungsaktivität ist ein Co-Projekt zwischen der Universität Basel und der Universität Calgary in Kanada.

Mediencommuniqué vom 04.07.2006

Herzchirurg Prof. Thierry Carrel seit dem 4.7.2006 am Universitätsspital Basel tätig

Im Rahmen der vertraglich geregelten Zusammenarbeit des Universitätsspitals Basel (USB) und des Inselspitals Bern führt Prof. Thierry Carrel, Chefarzt Herzchirurgie am Inselspital Bern, seit Dienstag, 4.7.2006, zusätzlich die Herz- und Thoraxchirurgische Klinik am Universitätsspital Basel ad interim.

Prof. Thierry Carrel wird während zwei Tagen pro Woche in Basel sowohl in der Klinikleitung als auch im Operationssaal vor Ort im Einsatz stehen.

Es ist vorgesehen, dass im Herbst 2007 die Chefarztposition Herzchirurgie am Universitätsspital Basel neu besetzt wird. Danach wird Prof. Thierry Carrel übergeordnet der bis dannzumal definitiv installierten gemeinsamen Herzchirurgie Basel/ Bern vorstehen. Dieses Kompetenzzentrum mit zwei Standorten wird künftig im deutschsprachigen Raum zu den führenden Herzchirurgiezentren zählen. Die Planung sieht vor, dass die Grundleistungen der Herzchirurgie sowohl in Basel als auch in Bern angeboten werden, dass jedoch einzelne Spezialitäten – aufeinander abgestimmt – am Inselspital beziehungsweise am Universitätsspital Basel konzentriert werden.

Die zukunftsweisende Regelung ist ein erstes konkretes Resultat der vereinbarten Kooperation zwischen den Medizinischen Fakultäten und Universitätsspitälern Basel und Bern, in deren Rahmen Schwerpunkte aufeinander abgestimmt und die Nachfolge der Ordinariate gemeinsam geregelt werden. Mit der Zusammenführung der Herzchirurgie streben die Kantone Basel-Stadt und Bern sowohl medizinische als auch ökonomische, versorgungspolitische und forschungsmässige Ziele an.

Mediencommuniqué vom 02.08.2006

Prof. Markus Wolfensberger neuer Chefarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Universitätsspital Basel

Der 58jährige Prof. Markus Wolfensberger ist zum neuen Chefarzt der Hals-Nasen-Ohren-Klinik am Universitätsspital Basel ernannt worden. Er löst in dieser Funktion per 1. August 2006 den nach Zürich berufenen Prof. Rudolf Probst ab.

Der neue Chefarzt Markus Wolfensberger hat in Zürich, Genf, Lausanne und London Medizin studiert. Nach seiner Promotion an der Universität Basel habilitierte er sich 1989 an der Universität Zürich im Fach ORL (Otologie/Ohrenkrankheiten; Rhinologie/Nasenkrankheiten; Laryngologie/Kehlkopfkrankheiten). 1994 wurde er von der Universität Basel zum a. o. Professor ernannt

Seine Berufs- und Weiterbildungslaufbahn führte ihn an das University Hospital, Minneapolis, USA, an das Universitätsspital Zürich und an die Universitätsklinik Mainz, Deutschland. Seit 1993 ist er als Leitender Arzt der HNO-Klinik am Universitätsspital Basel tätig.

Prof. Markus Wolfensberger engagiert sich in nationalen Fachverbänden, so als Präsident der SGORL (Schweiz. Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie) und im Vorstand des Schweiz. Verbandes chirurgisch tätiger Ärzte FMCH.

Mediencommuniqué vom 05.09.2006

Symposium der Schweizer Akademie für Versicherungsmedizin: Essen wir uns krank? Eine weltweite Gesundheitsgefährdung!

Ein Jahr nach ihrer Gründung führt die erste Schweizer Akademie für Versicherungsmedizin am Universitätsspital Basel am 07.09.2006 ihr Jahressymposium durch. Eines der Hauptthemen ist ein Krankheitsbild, welches sich medizinisch, gesellschaftlich und aus der Versicherungsoptik international als alarmierend präsentiert: Das Metabolische Syndrom, zu welchem Übergewicht sowie überhöhte Blutdruck-, Zucker- und Blutfettwerte gehören.

Das Metabolische Syndrom ist ein Gefährdungsfaktor mit Alarmstufe rot für die globale Gesundheit. Weltweit sind Millionen von Erwachsenen und in erschreckendem Masse Kinder und Jugendliche betroffen. Wie ist das Bild medizinisch zu fassen, welche Konsequenzen drohen uns und wie können Therapie und Prävention aussehen? Dürfen wir uns krankessen oder haben wir eine Schadenminderungspflicht? Welche Verpflichtungen haben wir gegenüber unseren Kindern und deren Essverhalten? Das Symposium der Academy of Swiss Insurance Medicine (asim) stellt den Stand der aktuellen medizinischen Forschung dar und diskutiert das Phänomen medizinisch, ökonomisch, juristisch und soziologisch.

Daneben widmet sich das Jahressymposium 2006 der asim dem Anspruch der Versicherungsmedizin auf Interdisziplinarität. Wie kann Interdisziplinarität als eigentlicher Schlüssel zur Versicherungsmedizin in Lehre und Forschung umgesetzt werden? Welche wirtschaftliche Relevanz hat Interdisziplinarität heute in einem global tätigen Unternehmen? Wie können in der Forschung Methodikverständnis und vernetzte Forschungsresultate zwischen unterschiedlichsten Fachrichtungen erzielt werden? Das Jahressymposium der asim ist im Bereich der Lehre eine gemeinsame Veranstaltung mit SIM, Swiss Insurance Medicine, der Vereinigung der in der Versicherungsmedizin tätigen Ärztinnen und Ärzte sowie weiterer interessierter Personen und Fachkreise.

Die Tagung richtet sich vor allem an Medizinerinnen und Mediziner, Versicherungsfachleute, Patientenorganisationen, Gerichte, Juristinnen und Juristen, Präventionsstellen, Ernährungsfachleute sowie die Fachpresse.

Mediencommuniqué vom 04.09.2006

Professionalisierung der Kommunikation im Gesundheitswesen

Über 500 Fachleute aus über 40 Ländern widmen sich an der Konferenz der "European Association für Communication in Healthcare" vom 5.-8.9.2006 in Basel der Kommunikation im Gesundheitswesen. Geleitet wird die Tagung von Prof. Wolf Langewitz (Spezialgebiet: Psychosomatik) vom Universitätsspital Basel.

Das Gespräch zwischen Patientinnen/Patienten und Fachleuten im Gesundheitswesen rückt zunehmend mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Patientenbefragungen in Schweizer Spitälern zeigen, dass Patientinnen und Patienten vor allem im Bereich von Kommunikation und Aufklärung Defizite bemerken. Bei dieser wesentlichen Erkenntnis setzen in Basel 500 Fachleute aus über 40 Ländern an der Konferenz der European Association for Communication in Healthcare (EACH) an, um über Entwicklungen und Verbesserungsstrategien in der Kommunikation im Gesundheitswesen zu diskutieren. In über 300 wissenschaftlichen Beiträgen, in über 30 workshops und in 17 Symposien werden aktuelle Studienergebnisse ausgetauscht; Teilnehmende demonstrieren, wie sie Studentinnen und Studenten, Pflegepersonen und der Ärzteschaft professionelles Kommunizieren vermitteln. Eine ungewöhnlich grosse Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat sich aus Afrika und aus asiatischen Ländern angemeldet - mit dem Kongressthema wird Basel ein Tor zur Welt.

Beiträge und Symposien setzen sich mit der Frage auseinander, wie Patientinnen und Patienten vermehrt an Entscheidungen beteiligt werden können. Bisher eher stiefmütterlich behandelte Bereiche wie die Kommunikation in chirurgischen Fächern nehmen breiten Raum ein. Die Hälfte der Tagung wird der gegenseitigen Fortbildung der Fachleute gewidmet - über Kommunikation wird nicht nur geredet, sie findet auf dem Kongress auch intensiv statt.

Mediencommuniqué vom 13.09.2006

Viel versprechendes neues Medikament in Tablettenform für die Behandlung von Multipler Sklerose

Seit gut 10 Jahren stehen zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose Medikamente zur Verfügung. Diese sind alle nur in Form von Injektionen erhältlich. Sie vermindern die Häufigkeit von Schüben um ca. 30% und können den Ver-lauf der Krankheit abmildern. In der neusten Auflage der renommierten Zeitschrift "New England Journal of Medicine" ist jetzt ein Bericht einer internationalen Arbeitsgruppe unter Führung von Ärzten aus dem Universitätsspital Basel zu einem viel versprechenden Medikament in Tablettenform publiziert.

In dieser Publikation (Oral Fingoli-mod (FTY720) for Relapsing Multiple Sclerosis, Kappos L, et al, NEJM 2006;335,11:1124-1140) werden Ergebnisse einer internationalen kontrollierten Studie zur einmal täglichen Verabreichung des neuen Medikaments namens Fingolimod (auch FTY720) berichtet. Dieses von Novartis entwickelte Präparat ist der Prototyp einer neuen Gruppe von Medikamenten, wel-che mit den sog. Sphingosin-1-Phosphat Rezeptoren interagieren.

Durch Bindung an diese Rezeptoren werden potenziell selbstzerstörerische Immunzellen daran gehindert, aus den Lymphknoten, in die sie sich regelmässig begeben, wieder auszutreten und ihr zerstörerisches Werk zu vollbringen.

Andere für die Selbstverteidigungsaufgaben des Immunsystems wichtige Zellen, z.B. sog. Periphere Gedächtnis- (Memory-) Zellen, bleiben in der Zirkulation.

In dieser Studie an 281 Patienten mit schubförmig verlaufender Multiple Sklerose haben Ludwig Kappos und Mitarbeiter die Wirkung zweier Dosierungen von Fingolimod über 6 Monate gegenüber Plazebo (Scheinmedikament) verglichen. Dabei wurden monatlich kernspintomografische Aufnahmen des Gehirns auf Entzündungsherde untersucht. Diese am MS MRI Evaluationszentrum in Basel unter Leitung von Ernst-Wilhelm Radü durchgeführte Auswertung zeigte eine Verminderung der entzündlichen Herde um bis zu 80% im Vergleich zu Plazebo. Positiv überrascht waren die Forscher, dass in der hinsichtlich Dauer und Zahl nicht dafür ausgerichteten Studie auch eine deutliche Verminderung der Häufigkeit von Schüben um über 50% bereits innerhalb von 6 Monaten beobachtet werden konnte.

Aufgetretene Nebenwirkungen der Behandlung waren u. a. Entzündungen der oberen Atemwege, Atembe-schwerden, Kopfweh und Magen-Darmstörungen sowie klinisch nicht mit Beschwerden ver-bundene Erhöhungen von Leberwerten im Blut.

Im Anschluss an die 6-monatige, doppelblinde plazebokontrollierte Phase wurde allen Teilnehmern eine Weiterbehandlung mit Fingolimod in einer der zwei getesteten Dosie-rungen
angeboten. Über 90% der Patienten beteiligten sich an dieser zweiten zurzeit noch laufenden Nachbeobachtungsstudie. Während die von Anfang an auf Fingolimod eingestellten MS-Be-troffenen die niedrige Schubhäufigkeit und die geringe entzündliche Aktivität beibehielten, verminderte sich bei den neu auf Fingolimod einge-stellten Patienten die Krankheitsaktivität auf etwa dasselbe Niveau. Interessanterweise wa-ren beide Dosierungen des Medikamentes gleich wirksam. Da die (insgesamt gut tolerablen) Nebenwirkungen der Behandlung aber eine Abhängigkeit von der Dosis zeigten, bietet es sich an, in den jetzt begonnenen grösseren (Phase III-) Studien die niedrigere der bereits getesteten und eine noch niedrigere Dosierung zu untersuchen.

Mediencommuniqué vom 15.09.2006

Zentrum für affektive Krankheiten und Depression eröffnet

Die Psychiatrische Poliklinik des Universitätsspitals Basel (PUP) und die Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) führen neu als Angebot ein Zentrum für affektive Krankheiten (Angsterkrankungen) und Depression, bestehend aus einem ambulanten Teil in der PUP und einem stationären Angebot in den UPK.

Depressionen und andere affektive Krankheiten stehen in der Häufigkeit nach den kardiovaskulären Erkrankungen (Herz- und Gefässkrankheiten) weltweit an zweiter Stelle. Oft werden diese Erkrankungen nicht oder erst nach langem Leiden erkannt. Vorurteile führen zu Tabuisierung und Ausgrenzung der Betroffenen. Ziel des neuen Zentrums für affektive Erkrankungen und Depression ist der niederschwellige Zugang der Bevölkerung der Region zu moderner, universitärer Diagnostik und Therapie. Die Zuweisung der Patientinnen/Patienten erfolgt durch Hausärzte, ambulant tätige Psychiater und Psychotherapeuten sowie Kliniken.

Medienmitteilung vom 21. November 2006

Gutachten zur künftigen Gestaltung der Spitzenmedizin in der Schweiz liegt vor

Ein "Netzwerk Schweiz", das alle fünf Universitätsspitäler des Landes in die hochspezialisierte Gesundheitsversorgung integriert, stellt die optimale Lösung dar. Dies ist das Fazit eines Gutachtens "zur zukünftigen Gestaltung der hochspezialisierten Medizin (Spitzenmedizin) in der Schweiz", das die Regierungsräte der Kantone Bern und Basel-Stadt bei einem unabhängigen Experten-Gremium in Auftrag gegeben haben. Die Experten empfehlen für die Schweiz eine ausgewogene Balance zwischen Konzentration und Verteilung der Spitzenmedizin. Eine Konzentration der hochspezialisierten Medizin auf nur ein Zentrum oder zwei Zentren erachten sie als nicht sinnvoll.

Das von den Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Bern in Auftrag gegebene Gutachten zur künftigen Gestaltung der hochspezialisierten Medizin (Spitzenmedizin) in der Schweiz liegt vor. Mit der Erstellung des Gutachtens waren beauftragt: Prof. Pierre Collerette, Ordinarius am Département des Sciences Administratives der Universität Québec, Prof. Gustav Paumgartner, Ordinarius für innere Medizin an der Universität München, und Prof. Sir Peter Morris, emeritierter Ordinarius für Chirurgie / Transplantationsmedizin an der Universität Oxford.

Inhalt des Gutachtens

Die Experten empfehlen für die Schweiz eine ausgewogene Balance zwischen Konzentration und Verteilung der hochspezialisierten Medizin. Die Schweiz könnte von einem Gleichgewicht zwischen Rationalisierung der hochspezialisierten Medizin einerseits und kultureller sowie geographischer Vielfältigkeit andererseits profitieren. Eine Konzentration der hochspezialisierten Medizin erscheint aufgrund medizinischer, kultureller, sprachlicher, ökonomischer und geographischer Aspekte in der Schweiz sinnvoll. Eine Beschränkung auf ein einziges Zentrum würde dagegen der komplexen Schweizer Situation nicht gerecht. Aus Sicht der Experten ist es besser, jedes Programm der hochspezialisierten Medizin auf wenige Anbieter zu reduzieren und auf die einzelnen Zentren zu verteilen, so dass jedes Universitätsspital seinen Beitrag zur hochspezialisierten Medizin leistet.

Im Gutachten werden verschiedene organisatorische Lösungen analysiert und bewertet. Eine monopolistische Zentrumslösung mit einem oder zwei Zentren bezeichnen die Experten als nicht die beste Lösung für die Schweiz. Sie sehen die Lösung vielmehr in einer Konzentration der hochspezialisierten Medizin durch Verteilung der verschiedenen Programme auf die bestehenden universitären Zentren. Dies kann nur durch eine Netzwerklösung erreicht werden. Laut den Experten würde dies zu einer hohen Versorgerqualität durch positiven Wettbewerb und einem guten und gleichen Zugang zur hochspezialisierten Medizin für alle Landesteile führen. Günstige Kosten-Nutzenrelation sowie wirtschaftliche Entwicklung der fünf Universitätskantone würden gefördert. Ein Netzwerk, das alle fünf akademischen Zentren integriert (Netzwerk Schweiz), wäre dabei die optimale Lösung. Da aber die fünf Partner für eine solch radikale Lösung noch nicht bereit sind, schlagen die Experten vor, das bilaterale Netzwerk zwischen Basel und Bern als Modell für die weitere Entwicklung der hochspezialisierten Medizin in der Schweiz zu nutzen. In dieses Netzwerk könnten dann weitere akademische und nicht-akademische Zentren (z.B. Kantonspitäler) eingebunden werden.

Die Expertengruppe ist überzeugt, dass eine Verbesserung in der Organisation der hochspezialisierten Medizin in der Schweiz grundsätzliche Veränderungen erfordert. Dieser Veränderungsprozess müsste mittels eines nationalen Registers für die Programme der hochspezialisierten Medizin gefördert und vorangetrieben werden.

Vorgeschichte

Seit 2002 erarbeiteten verschiedene Fachgruppen im Auftrag der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) ein Modell für die künftige Steuerung des spitzenmedizinischen Angebots in der Schweiz. Das Resultat dieser Arbeiten war eine Interkantonale Vereinbarung über die Koordination und Konzentration der hochspezialisierten Medizin (IVKKM), welche den Kantonen zu Beginn des Jahres 2005 zur Ratifikation vorgelegt wurde. Für eine erfolgreiche Ratifikation wäre die Zustimmung von mindestens siebzehn Kantonen notwendig gewesen, wobei die Standortkantone der Universitätsspitäler (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Zürich) zwingend hätten zustimmen müssen. Nachdem die Vereinbarung bereits in zahlreichen Kantonen genehmigt worden war (auch der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt, der Landrat des Kantons Basel-Landschaft und der Grosse Rat des Kantons Bern hatten zugestimmt) erklärte der Regierungsrat des Kantons Zürich am 16. Juli 2005 seine ablehnende Haltung zur Vereinbarung, womit deren Inkraftsetzung verunmöglicht wurde.

Der Regierungsrat des Kantons Zürich begründete seine ablehnende Haltung damit, dass aus seiner Sicht das spitzenmedizinische Angebot der Schweiz auf maximal zwei Zentren zu konzentrieren sei. Trotz verschiedener Gesprächsversuche auf Ebene der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) liess sich Zürich von seiner Haltung nicht mehr abbringen. Vielmehr erteilte er im Herbst 2005 einen Gutachtenauftrag betreffend Gestaltung des spitzenmedizinischen Angebotes in der Schweiz und stellte eine Vorlage des Gutachtens für den Herbst 2006 in Aussicht.

Weiteres Vorgehen

Aufgrund der Tragweite des Themas waren sowohl die zuständigen Gesundheitsdirektionen der Kantone Basel-Stadt und Bern als auch die Vertretungen der Universitätsspitäler und der Universitäten beziehungsweise medizinischen Fakultäten Bern und Basel einhellig der Meinung, dass seitens der Kantone Basel-Stadt und Bern ebenfalls ein Gutachtensauftrag zu erteilen sei. Die Kantone Basel-Stadt, Bern, Genf und Waadt wollen auch weiterhin als starke Partner in die Spitzenmedizinische Versorgung der Schweiz einbezogen werden.

Das Gutachten bestärkt die Regierungsräte der Kantone Basel-Stadt und Bern in der Auffassung, dass die Netzwerk-Strategie für die Schweiz der richtige Weg darstellt. Diese Strategie wird auch von der Schweizerischen Gesundheitsdirektorenkonferenz unterstützt. Die Kantone Basel-Stadt und Bern sind für Gespräche, die diese Vorgaben weiterverfolgen, bereit.

Weitere Auskünfte

Regierungsrat Dr. Carlo Conti
Telefon +41 61 267 95 23
Gesundheitsdepartement Basel-Stadt

Regierungsrat Dr. Philippe Perrenoud
Telefon +41 31 633 79 01    
Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern

Spitzenmedizin Deutsche Version

Download:
spitzenmedizin_deutsche_version.pdf
0.45 MB

Mediencommuniqué vom 06.11.2006

DRS 3 im Unispital Basel – Emotionen aus dem Spitalalltag

Vom 06. – 11.11.2006 portraitiert DRS 3 täglich verschiedene Spital-Berufe, spricht mit Patientinnen/Patienten und Angehörigen, Ärztinnen/Ärzten und Pflegenden. Die Moderatorin Sandra Schiess und der Reaktor Marcel Hähni sind u. a. eine Nacht auf der Notfallstation, während einer Geburt im Gebärsaal, während einer Operation im Operationssaal, in der Küche und auf Pflegestationen.

Die Sendezeiten für die DRS 3-Beiträge über das Unispital Basel sind:
08.20 Uhr
09.40 Uhr
10.10 Uhr
10.20 Uhr
14.10 Uhr
14.20 Uhr
16.10 Uhr
(Änderungen aufgrund von unvorhergesehenen Aktualitäten sind möglich)

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unseren Informationsbeauftragten
Andreas Bitterlin, Telefon +41 61 265 38 70, Telefax +41 61 265 26 50, E-Mail abitterlin@anti-clutteruhbs.ch

Medienauskunftsstelle

Andreas Bitterlin

Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 61 265 25 25
Fax +41 61 265 26 50

abitterlin@anti-clutteruhbs.ch

Fusszeile