Inhalt - 2007

Mediencommuniqués 2007

Mediencommuniqué vom 13. Februar 2007

Eröffnung des Behandlungszentrums Lunge am Universitätsspital Basel mit neuem Behandlungskonzept

An wen sich Patientinnen und Patienten oder Hausärztinnen/-ärzte bei Atemproblemen wenden sollen, war bis anhin beim vielfältigen komplexen Behandlungsangebot nicht einfach zu entscheiden. Mit dem Behandlungszentrum Lunge bietet das Universitätsspital Basel (USB) neu eine einzige Anlaufstelle, welche die Türe zu den verschiedenen medizinischen Spezialgebieten öffnet. Sieben Kliniken und Institute mit unterschiedlichen Fachdisziplinen sind im Zentrum zusammengeschlossen.

Das Behandlungszentrum Lunge ist der zentrale Ansprechpartner des USB für die Abklärung und Therapie aller Krankheiten und Störungen der Atemorgane. Die Patientinnen und Patienten profitieren von einem eng vernetzten Team kompetenter Spezialisten und werden gemäss neustem Wissensstand und international anerkannten Richtlinien behandelt.

Eingebunden im neuen Behandlungszentrum Lunge sind die Klinik für Pneumologie, die Klinik für Thoraxchirurgie, die Klinik für Medizinische Onkologie, das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, das Institut für Nuklearmedizin, das Institut für Pathologie und das Institut für Radio-Onkologie. Die Spezialisten des USB sind aber auch international vernetzt und können bei Bedarf externe Expertise einholen.

Dieses breit gefächerte Angebot modernster Behandlungsmethoden auf universitärem Niveau unter einem Dach ist einzigartig in der Nordwestschweiz.

Der menschliche Betreuungsaspekt wird im Behandlungszentrum Lunge hoch gewertet. Jede Patientin und jeder Patient wird von einer Vertrauensperson begleitet und während der Dauer der Abklärungen und Behandlung betreut. Auf eine gute Zusammenarbeit mit den Haus- und niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten wird grossen Wert gelegt.

Das neue Behandlungszentrum Lunge am Universitätsspital Basel wird am 15.02.2007 mit dem Fortbildungssymposium Interdisziplinäre Diagnostik und Therapie bei Lungenerkrankungen für Ärztinnen und Ärzte offiziell eröffnet.

Weitere Auskünfte

PD Dr. Martin Brutsche
Leiter Behandlungszentrum Lunge
Tel. +41 61 265 44 22

Andreas Bitterlin
Informationsbeauftragter
Tel. +41 61 265 38 70

Mediencommuniqué vom 20. Februar 2007

Kantonsspital Aarau wird "Universitäres Partnerspital der Medizinischen Fakultät Basel"

Das Kantonsspital Aarau (KSA) wird neu "Universitäres Partnerspital der Medizinischen Fakultät Basel". Mit dem heute unterzeichneten Vertrag zwischen der Medizinischen Fakultät der Universität Basel und dem KSA ist eine strategische Zusammenarbeit zwischen dem Universitätsspital Basel (USB) und dem Kantonsspital Aarau verbunden. Damit wird ein bedeutender Schritt Richtung Gesundheitsversorgungsraum Nordwestschweiz vollzogen.

Die strategische Zusammenarbeit der Medizinischen Fakultät und der beiden Spitäler bezieht sich sowohl auf Lehre und Forschung als auch auf die Dienstleistung.

Die Ausbildung der Studierenden an beiden Spitälern basiert auf gemeinsamen verbindlichen Richtlinien und Standards. Die ausbildenden medizinischen Fachkräfte des Kantonsspitals Aarau erhalten gleichberechtigt wie die Angestellten der Universität Basel Zugang zu den didaktischen Qualifizierungs- und Fortbildungsprogrammen der Fakultät. Letztere unterstützt weiter das Habilitationsverfahren der Kandidatinnen und Kandidaten für eine akademische Karriere.

Die Zusammenarbeit der beiden Spitäler betrifft sowohl ausgewählte medizinische Fachgebiete als auch nicht-medizinische Bereiche. Ziel ist, durch Synergien sowohl qualitativen als auch ökonomischen Nutzen zu erzielen. Der Wissenstransfer wird beschleunigt, Fragestellungen und Entwicklungsprozesse werden gemeinsam bearbeitet. Die Zusammenarbeit ist eingebettet in einen übergeordneten Führungsprozess. Zu diesem Zweck wird ein so genanntes steering committee beider Spitäler unter Einbezug der Medizinischen Fakultät bestellt.

Die strukturierte Zusammenarbeit des USB und des KSA ist ein bedeutender Schritt Richtung Gesundheitsversorgungsraum Nordwestschweiz und berücksichtigt die Anliegen der Koordination und Konzentration der hochspezialisierten Medizin in der Schweiz und entspricht auch der von der Gesundheitsdirektoren-Konferenz unterstützten Netzwerkstrategie.

Weitere Auskünfte
Gina Hillbert
Tel. +41 61 265 23 17

Mediencommuniqué vom 16. März 2007

medArt basel 2007 - Die Kunst, Wissen zu vermitteln

Bereits zum dritten Mal bietet medArt basel am Universitätsspital Basel vom 19. - 23. März 2007 ein hochwertiges Fortbildungsprogramm für Internisten, Allgemeinpraktizierende und Hausärzte an. Erstmals findet in diesem Rahmen am 22. März die öffentliche Publikumsveranstaltung «going public» mit Vorträgen zu aktuellen Themen aus der Medizin statt. Die interessierte Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen.

Die einwöchige medizinische Fortbildung medArt basel am Universitätsspital Basel findet nach grossem Erfolg jetzt zum dritten Mal statt. Sie gilt in Fachkreisen als Standard auf dem Fortbildungsmarkt. Die «internistische Fortbildung der anderen Art» bietet den Teilnehmenden an fünf Tagen über 200 Kurse in Form von Vorlesungen, Expertengesprächen, Workshops und vor allem praktischen Trainings an. Die Attraktivität zeigt sich durch die Breite, die Qualität und Methodenvielfalt des Angebots. In diesem Jahr werden rund 1400 Fachkräfte aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland in Basel erwartet. Über 120 Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Unispital warten mit neuesten medizinischen Erkenntnissen, Methoden und Techniken auf. Wissenvermittlung mit starkem Praxisbezug ist die Spezialität der medArt und auch ein starker Anziehungspunkt. Der Kongress befasst sich überdies mit der Kunst, Wissen gezielt und nachhaltig zu vermitteln. Ein attraktives kulturell-sportliches Rahmenprogramm und die «Hot Topic Session» am 23. März 2007 sind weitere Höhepunkte des Kongressprogramms.

Die Hot Topic Session steht dieses Jahr im Zeichen der globalen Erwärmung und Luftverschmutzung. Internationale Experten, darunter der Autor des kürzlich erschienenen Buches «The Chilling Stars», Prof. Henrik Svensmark aus Kopenhagen, werden referieren und ihre sensationellen neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse präsentieren.

Für die interessierte Bevölkerung findet im Rahmen von medArt basel dieses Jahr zum ersten Mal auch eine öffentliche Veranstaltung statt. Unter dem Titel «going public» ist die Bevölkerung am 22. März 2007 eingeladen, hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem Unispital zu sechs aktuellen medizinischen Themen wie zum Beispiel «Grippe und Vogelgrippe» (Prof. Manuel Battegay), «Darmkrebs - wie verhindern?» (Prof. Christoph Beglinger) oder «Transplantation von Blutstammzellen» (Prof. Alois Gratwohl) zu hören und dabei Neues zu erfahren. Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr im Zentrum für Lehre und Forschung und dauert bis ca. 18.15 Uhr.

medArt basel und das Universitätsspital Basel als Hauptsponsor positionieren einmal mehr den medizinischen Standort Basel mit seinem universitären Leistungs- und Forschungsspektrum. Mit der Veranstaltung «going public» öffnet sich der Kongress jetzt auch der interessierten Bevölkerung. Mit der «Hot Topic Session» bietet sich neu auch der Fachpresse die Möglichkeit, internationale Experten persönlich kennen zu lernen.

Weitere Informationen, darunter das vollständige Programm, finden Sie unter <a href=http://www.medartbasel.ch/ target=_blank>www.medartbasel.ch</a>.
<b>Weitere Auskünfte</b>

Prof. Dr. med. Stefan Osswald
Leitender Arzt Kardiologie
Tel. +41 61 265 25 25
Universitätsspital Basel
CH-4031 Basel

Mediencommuniqué vom 04. April 2007

Das Universitätsspital Basel steht vor grossen Herausforderungen - Meilensteine prägten das Jahr 2006

Die das Gesundheitswesen prägende Diskussion um die künftige Gestaltung der hochspezialisierten Medizin in der Schweiz und die in National- und Ständerat geführte Debatte um die Revision der Spitalfinanzierung haben das Universitätsspital Basel (USB) 2006 nachhaltig geprägt. Das USB hat zusammen mit dem Insel-Spital Bern wichtige Meilensteine in der von der Gesundheitsdirektoren-Konferenz unterstützten Netzwerkstrategie gesetzt; insbesondere im Rahmen des Pionierprojektes der gemeinsamen Herzchirurgie Basel/Bern. Finanziell zeichnet sich das Jahr 2006 durch einen erfreulichen Rückgang des ordentlichen Nettoaufwandes gegenüber dem Vorjahr um rund 4,5 Mio Franken aus, aber auch durch eine Verkürzung der durchschnittlichen Verweildauer. Der Beitrag des Kantons Basel-Stadt an die laufende Rechnung 2006 des USB beträgt 160,8 Mio. Franken (Ordentlicher Nettoaufwand).

Netzwerk Schweiz

Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Bern haben ein umfangreiches Gutachten zur künftigen Gestaltung der Spitzenmedizin in der Schweiz in Auftrag gegeben. Die Resultate des unabhängigen Expertengremiums befürworten ein Netzwerk Schweiz, welches alle fünf Universitätsspitäler des Landes in die hochspezialisierte Gesundheitsversorgung integriert. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK teilt die Erkenntnis, dass eine Konzentration und eine bessere Transparenz bezüglich Leistungen nötig sind und attestiert dem Gutachten Basel/Bern, dass es realisierbarere Umsetzungsstrategien präsentiert als das Zürcher Gutachten, welches nur zwei Spitzenmedizin-Zentren in der Schweiz will. Eine Konzentration der Spitzenmedizin ist nötig, um medizinische Qualität, Innovation und Kosteneffizienz zu verbessern und das Angebot der Schweiz international wettbewerbsfähig zu halten. Das muss erreicht werden durch koordinierende und konzentrierende Abstimmung zwischen den Universitätsspitälern und andern Anbietern. Die Netzwerkstrategie des USB entwickelt sich über den Rahmen der Unispitäler hinaus und bezieht auch grosse Kantonsspitäler wie diejenigen im Kanton Basel-Landschaft, aber auch Kantonsspitäler von Aarau und Solothurn mit ein.

Netzwerke sind dynamisch und können sich Änderungen des Umfeldes rasch anpassen. Sie sind deshalb leistungsfähiger als monolithische Zentren oder fusionierte Grossunternehmen. Die Entwicklung der Kooperation Basel-Bern umfasst aktuell über ein Dutzend

Felder wie Mikrobiologie, Pathologie, Neuropathologie, Pflegewissenschaften, Dermatologie, Herzchirurgie, Neurochirurgie, Stammzellen und weitere.

Bei der Weiterentwicklung des bedeutenden Pionierprojekts Herzchirurgie Basel/Bern an zwei Standorten wurde mit verschiedenen Massnahmen initiiert, dass die Standards und Abläufe in Basel und Bern abgeglichen und vereinheitlicht werden. Die ersten Erfahrungen dokumentieren: Das OP-Programm ist qualitativ und quantitativ auf Kurs. So wurden im ersten Quartal 2007 insgesamt 128 Eingriffe mit der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt. Im Vergleich: 1. Quartal 2004: 128, 1. Quartal 2005: 140, 1. Quartal 2006: 111.

Die Wiederbesetzung der vakanten Neurochirurgie-Chefarztstellen am USB und am Inselspital ist in der entscheidenden Phase der Evaluation der eingegangenen Bewerbungen.

Kennzahlen 2006

Der ordentliche Nettoaufwand ONA (= Laufende Rechnung vor Abschreibungen und Investitionen) zeigt mit 160,8 Mio Franken ein um rund 4,5 Mio Franken positiveres Ergebnis als im Jahre 2005. Die Abweichung zum Budget beträgt -15,5 Mio Franken, was darauf zurückzuführen ist, dass als Budgetgrundlage der ausserordentliche Erfolg von 2004 diente. Zudem wurden im vergangenen Jahr im USB Investitionen in der Höhe von 31,7 Mio Franken getätigt. Striktes Controlling hat dazu beigetragen, dass die Personalkosten unter Berücksichtigung der Teuerung stabil gehalten werden konnten. Der Aufwand für den medizinischen Bedarf hat mit 3% im Vergleich zu den Vorjahren, aber auch im Vergleich mit anderen Universitätsspitälern unterdurchschnittlich zugenommen.

Wertung aus politischer Sicht

Regierungsrat Carlo Conti sieht grosse Herausforderungen infolge der Diskussion um die hochspezialisierte Medizin, aber auch im Rahmen der Revision des KVG, insbesondere der Spitalfinanzierung und der Einführung von einheitlichen Fallpauschalen auf Vollkostenbasis, auf das Universitätsspital Basel zukommen. Um diesen zu begegnen, müssen die Kooperation mit Bern resultatorientiert weitergeführt werden, die Strukturen an der Schnittstelle von Dienstleistung, Lehre und Forschung noch effizienter gestaltet werden und noch optimalere Infrastrukturen hinsichtlich Raum, Personal und medizinische Apparate aufgebaut werden. Hinzu muss zeitgerecht auf immer schneller eintretende Veränderungen reagiert werden können, was mehr Flexibilität bezüglich finanzieller Mittel und operativer Kompetenzen im Universitätsspital Basel bedingt. Dabei geht es nicht nur um das Universitätsspital Basel, sondern um den gesamten Life Sciences-Bereich und damit auch um den Wirtschafts- und Forschungsstandort Basel.

Medienorientierung
Hochspezialisierte Medizin

Download:
PK_2007_1.pdf
1.22 MB

Mediencommuniqué vom 17. April 2007

Forscher des Universitätsspitals Basel und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf entdecken wichtige Ursache von Brustkrebs

Wissenschaftler des Universitätsspitals Basel und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben eine wichtige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs gefunden. Die mittlerweile patentierte Entdeckung liefert Anhaltspunkte, die für die Zukunft eine sicherere Brustkrebs-Diagnose sowie eine bessere Behandlung einer bestimmten Art dieser Erkrankung möglich scheinen lassen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Online-Ausgabe der renommierten internationalen Fachzeitschrift "Nature Genetics" veröffentlicht.

Bereits seit langem ist bekannt, dass krankhafte Vermehrungen von Genen, so genannte Gen-Amplifikationen, bei der Entstehung von Brustkrebs eine Rolle spielen. Durch Untersuchungen an Gewebeproben von mehr als 2000 Patientinnen mit Mammakarzinom fanden die Forscher nun heraus, dass in über 20 Prozent der Fälle die Amplifikation des Gens ESR1 vorliegt. Die ESR1-Amplifikation scheint eine der frühesten Genveränderungen bei Brustkrebs zu sein, da sie sogar in noch gutartigen Veränderungen des Brustgewebes, also in Krebsvorstufen, nachgewiesen werden konnte. Der Nachweis gelang mit Hilfe der Kombination verschiedener Biochiptechnologien und einer speziellen Software, die von Dr. Christian Ruiz am Institut für Pathologie des Universitätsspitals Basel entwickelt worden war.

Durch das Gen ESR1 wird ein Protein codiert, das Östrogen bindet, der so genannte Östrogen-Rezeptor. Die übermäßige Bildung des Östrogen-Rezeptors ist eine der wichtigsten bekannten Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs. Daher ist der Östrogen-Rezeptor das zurzeit bedeutendste Angriffsziel der medikamentösen Therapie. In einer zweiten Studie werteten die Wissenschaftler deshalb die Daten und Gewebeproben von 175 Brustkrebs-Patientinnen aus, die mit dem gegen den Östrogen-Rezeptor gerichteten Wirkstoff Tamoxifen behandelt worden waren. Sie stellten fest, dass diejenigen Patientinnen, bei denen der übermäßigen Bildung des Östrogen-Rezeptors eine ESR1-Amplifikation zugrunde lag, besonders gut auf die Therapie ansprachen.

Mittels weiterer Studien sollen die Erkenntnisse dazu führen, dass Brustkrebs-Therapien künftig frühzeitiger, gezielter und effektiver eingesetzt werden können.

Mediencommuniqué vom 15.5.2007

«Cinema for Life» – Bekannte Schauspieler lesen für Krebskranke am 23. Mai am Universitätsspital Basel

Anlässlich einer aussergewöhnlichen Veranstaltung lesen Stefan Gubser, Beat Schlatter, Isabella Schmid und Daniel von Wattenwyl am Universitätsspital Basel für Patienten/-innen die schwarze Krimikomödie «Treue oder der Hochzeitstag» von Chazz Palminteri. Zudem singt die Sängerin Eve Kay live ihren berührenden Song "Shine again". Die Schweizer Schauspielerin Isabella Schmid hat das Projekt "Cinema for Life" ins Leben gerufen. Sie will mit anderen Prominenten zusammen Krebskranken Lichtblicke in den Spitalalltag bringen.

Basel. Isabella Schmid, Schauspielerin («Hinter Gittern», «Das Amt», «Balko», «Soko») und Initiatorin von «Cinema for Life», hat selbst eine Krebserkrankung überwunden. Mit dem Ziel, Betroffenen eine Perspektive aufzuzeigen, setzt sie sich mit anderen bekannten Schauspielern dafür ein, auf die Notwendigkeit der seelischen Betreuung (Psychoonkologie) der Krebspatienten und deren Angehörigen aufmerksam zu machen.

Jährlich erkranken rund 33’800 Menschen in der Schweiz an Krebs. Die Therapie verlangt den Betroffenen und ihrem Umfeld nicht nur körperlich, sondern auch seelisch viel Kraft ab. Wird die Diagnose Krebs gestellt, tauchen Ängste und viele Fragen auf. Isabella Schmid: «In dieser Situation ist es notwendig, die Patienten möglichst bald nach der Diagnose auf Wege hinzuweisen, die aus der Passivität, Entmutigung und Angst herausführen. Die Psychoonkologie ist ein Anstoss, der von einer hilf- und hoffnungslosen Situation in eine positive, eigenständige Haltung führen soll.»

Deshalb will die Schauspielerin Krebskranken Lichtblicke in den Spitalalltag bringen. Mit Lesungen, die sie für zwei Stunden ablenken, zum Lachen bringen, in eine andere Welt entführen und Schmerzen und Sorgen vergessen lassen sollen. 2005 hat Isabella Schmid mit anderen namhaften Schauspielern wie Christine Neubauer, Hannes Jaenicke, Ursela Monn und Jochen Busse 40 Lesungen in Deutschland durchgeführt. Auch in der Schweiz fanden und finden Lesungen statt.

Am 23. Mai liest Isabella zusammen mit Stefan Gubser, Beat Schlatter und Daniel von Wattenwyl am Universitätsspital Basel. Auf dem Programm steht die schwarze Krimi-Komödie «Treue oder der Hochzeitstag» von Chazz Palminteri. Zudem singt die Sängerin Eve Kay ihren Song «Shine again», den sie «Cinema for Life» gewidmet hat. Bereits an zehn Lesungen hat sie damit das Publikum begeistert und berührt.

Alle Schauspieler lesen umsonst. «Jeder den ich anfrage, sagt sofort zu. Das freut mich sehr», so Isabella Schmid. Das Ensemble, das sie für Basel verpflichten konnte, ist hochkarätig. Den Zürcher Schauspieler Beat Schlatter («Lüthi & Blanc», «Katzendiebe») kennt Isabella von ihrem gemeinsamen Dreh des Schweizer Kinofilms «Exklusiv». Mit Stefan Gubser ("Eurocops», «Grounding») hat Isabella bis heute nie gedreht. Sie haben jedoch mit Regisseur Florian Froschmayer einen gemeinsamen Freund. Den Basler Schauspieler und TV-Moderator Daniel von Wattenwyl kennt Isabella von der gemeinsamen Moderation eines Anlasses.

Die «Cinema for Life»-Lesung ist gratis. Die Schauspieler lesen umsonst. Das Projekt wird von AstraZeneca unterstützt, einem führenden Arzneimittelhersteller auf dem Gebiet der Onkologie. Weitere Informationen finden Sie unter www.cinema-for-life.com, www.astrazeneca.ch.

"Cinema for Life», Mittwoch, 23. Mai 2007, 13.30 Uhr (Einlass 13.00 Uhr), Universitätsspital Basel, kleiner Hörsaal, Hebelstrasse 20, im Zentrum für Lehre und Forschung

Mediencommuniqué vom 5.6.2007

Medienberichte, dass das Unispital Basel Deutsche günstiger behandelt als Schweizer sind falsch!

Das Universitätsspital Basel (USB) legt Wert auf die Tatsache, dass am USB Deutsche nicht günstiger behandelt werden als Schweizer, wie dies die SonnatgsZeitung und 20 Minuten fälschlicherweise kolportiert haben. Das USB hat im Rahmen des Pilotprojektes "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit Deutschland / Schweiz im Gesundheitswesen" bis jetzt noch keinen einzigen Vertrag abgeschlossen – und es wird auch keinen abschliessen mit tieferen Tarifen für deutsche Patientinnen und Patienten!

Für das Universitätsspital Basel gelten als Richtschnur bei den Verhandlungen im Rahmen des Projektes Grenzüberschreitende Zusammenarbeit die von den bilateralen Verträgen mit der EU vorgegebenen Tarife, welche denjenigen für ausserkantonale Schweizer Patientinnen und Patienten entsprechen. So können auch nach allfälligen Vertragsabschlüssen deutsche Patientinnen/Patienten nicht kostengünstiger behandelt werden als Schweizerinnen/Schweizer.

Das USB bedauert, dass in den Medien Falschinformationen publiziert worden sind, die zu Verwirrungen und Protesten geführt haben. Richtig ist: Die USB-Strategie basiert auf dem Prinzip der Fairness über die Landesgrenzen hinweg!

Mediencommuniqué vom 12.6.2007

Neues PET/CT-Zentrum am Universitätsspital Basel

Das Universitätsspital Basel (USB) hat durch die Installation einer PET/CT-Anlage der neusten Gerätegeneration seinen onkologischen Schwerpunkt gestärkt und sein spitzenmedizinisches Angebot aufgewertet. Haupanwendungsbereiche des PET/CT sind die Diagnostik von Krebserkrankungen und die interdisziplinäre spitzenmedizinische Forschung.

Die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) bildet wie kein anderes bildgebendes Verfahren die Stoffwechselaktivität und somit die Aggressivität vieler bösartigen Tumoren ab. Dazu wird dem Patient eine Injektion von schwach radioaktiv markierter Glukose verabreicht.

Die Computertomographie gibt eine hervorragende Auskunft über die Morphologie (Aufbau) des menschlichen Körpers.

Die Integration von PET und CT in ein Gerät und die Bildfusion beider Modalitäten ermöglichen eine exakte Zuordnung der krankhaften Veränderung zum entsprechenden Organ.

Daraus ergeben sich für die Patientinnen/Patienten und behandelnde Ärztinnen/Ärzte folgende Vorteile: kürzere Untersuchungszeiten, präzisere Diagnostik, bessere Lokalisation von kleinen Tumoren und exaktere Planung der Therapie sowie zuverlässige Aussage über den Therapieerfolg.

Wenn eine Tumordiagnose gestellt wird, ist es sehr wichtig zu wissen, wieweit sich dieser Tumor bereits im Körper ausgebreitet hat. Die bisher zur Verfügung stehenden bildgebenden Methoden sind relativ ungenau, was dazu führt, dass z.B. radikale Operationen durchgeführt werden, obwohl bereits Fernmetastasen vorliegen und eine Operation eigentlich unnütz ist. Andererseits kann bei verdächtigen Befunden besser zwischen gutartigen - also von der Krebserkrankung unabhängigen - Veränderungen und Metastasen unterschieden werden. Den an Krebs erkrankten Patientinnen/Patienten kann dank dieser verbesserten Diagnosemöglichkeit dann eine Behandlung mit Heilungschance empfohlen werden.

Im Gegensatz zur einfachen PET-Untersuchung erlaubt das PET/CT eine klare räumliche Zuordnung der entdeckten Stoffwechselaktivität. Dies ist besonders wichtig vor chirurgischen Eingriffen.

Auch bei der Planung von gezielten Bestrahlungen kann mit dieser Methode eine Optimierung der Behandlungsergebnisse erreicht werden mit gleichzeitiger Verminderung der Nebenwirkungen.

Da das PET/CT die Stoffwechselaktivität eines Tumorgewebes darstellt, kann damit frühzeitig die Wirkung einer systemischen Medikamententherapie erfasst werden, Eine wirksame Therapie wird
die Stoffwechselaktivität eines Tumorherdes reduzieren oder sogar stoppen, während eine unwirksame Therapie keinen erkennbaren Einfluss zeigen wird. Unwirksame Therapien können somit frühzeitig erkannt und durch wirksame ersetzt werden.

Eine Reihe von Fragen bei der Anwendung des PET/CT ist allerdings noch offen, weshalb sich das Universitätsspital Basel im Rahmen von klinischen Studien intensiv an der Beantwortung dieser Fragen beteiligen wird.

Die Kosten für das neue PET/CT-Gerät belaufen sich auf 3,3 Mio Franken.

Mediencommuniqué vom 10.8.2007

Nachfolge Leiterin Ressort Entwicklung Gesundheitsberufe und Mitglied der Spitalleitung

Frau Silvia Rosery ist per 1.1.2008 zur Leiterin des Ressorts Entwicklung Gesundheitsberufe und zum Mitglied der Spitalleitung des Universitätsspitals Basel (USB) ernannt worden. Sie löst in ihrer Funktion Frau Heidi Flossmann ab, die nach langjähriger Tätigkeit zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand tritt.

Die neue Leiterin des Ressorts Entwicklung Gesundheitsberufe und Mitglied der Spitalleitung, die 47-jährige Silvia Rosery, ist diplomierte Pflegefachfrau sowie diplomierte Erwachsenenbildnerin AEB. Ihre berufliche Laufbahn beginnt als Pflegefachfrau zunächst in einem Spital in Deutschland, dann im Spital Schwyz. Ab1994 ist sie an der Schule für Pflegeassistenz in Schwyz tätig, wo sie als Schulleiterin langjährige Erfahrungen in einer Berufsschule im Gesundheitswesen sammelt. Im Oktober 2003 übernimmt sie die Leitung des Pflegedienstes des Kantonsspitals Uri und nimmt Einsitz in die Spitalleitung.
Silvia Rosery hat sich insbesondere durch die Projektleitung «Einführung einer elektronischen Patientenakte (KIS)» in Fachkreisen einen Namen gemacht. Dieses Vorzeigeprojekt findet schweizweit grosse Beachtung. Seit 2005 ist Frau Rosery Präsidentin der Regionalgruppe Zentralschweiz der Schweizerischen Vereinigung der Pflegedienstleitungen (SVPL).

Silvia Rosery ist ab Jahresbeginn im USB für die spitalweite Sicherstellung der strategischen und inhaltlichen Steuerung bzw. Weiterentwicklung der Gesundheitsberufe verantwortlich. Sie wird in internen und externen Gremien, Institutionen und Verbänden die Interessen des USB im Bereich der Gesundheitsberufe vertreten. Als Mitglied der Spitalleitung ist sie überdies in gesamtunternehmerische Projekte eingebunden.

Mediencommuniqué vom 22.8.2007

Das Universitätsspital Basel macht Ernst mit Transparenz und Qualität

Als erstes Spital der Schweiz veröffentlichte heute das Universitätsspital Basel (USB) zwei standardisierte ergebnisorientierte Qualitätsberichte. Darin enthalten sind Angaben zum Verhältnis zwischen spezifischen Eingriffen und der Sterblichkeitsrate sowie Infektions- und Hygienedaten. Das USB übernimmt eine Vorreiterrolle und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Diskussion über objektive Qualitätsdaten. Angestrebt wird damit ein Vergleich unter Spitälern. Dieses Benchmarking ist allerdings erst möglich, wenn schweizweit einheitliche, seriös erhobene Messgrössen verwendet werden. Die Datenqualität ist hierbei zentral.

Für Qualitätsvergleiche im Spitalwesen werden einerseits patientenseitige Qualitätswahrnehmungen (Patientenumfragen zur Zufriedenheit) und andererseits objektive Qualitätskriterien herangezogen. Zu letzteren gehören die nun vom USB veröffentlichten Daten zur diagnose- und prozedurbezogenen Sterblichkeit sowie zur Spitalinfektiologie und -hygiene.

Qualitätsberichte müssen standardisiert sein, wenn die Leistungen verschiedener Spitäler auf einer einheitlichen Basis verglichen werden sollen (Benchmarking). Voraussetzung eines Vergleichs von Qualitätsdaten ist deren standardisierte Erhebung und Aufbereitung; ansonsten werden Äpfel mit Birnen verglichen. Das USB veröffentlichte u. a. Zahlen der Jahre 2005 und 2006 und stellte sie in Relation zu den Daten der Helios-Gruppe, einer grossen deutschen Klinikgruppe. Diese Referenz wurde gewählt, weil Vergleichsdaten in der Schweiz nach wie vor fehlen.

Die Helios-Gruppe umfasst 30 Akutkliniken im nichtuniversitären Bereich. Es ist erwiesen, dass die Universitätsspitäler grundsätzlich höhere Sterblichkeitsraten ausweisen als nichtuniversitäre Kliniken.

Dass die Zahlen des USB diesbezüglich nicht gross von jenen der Helios-Kliniken abweichen, zeigt, dass insgesamt beim USB von einer hohen Qualität (bezogen auf die Sterblichkeitsrate) gesprochen werden kann.

Auch die Ergebnisse in Bezug auf Hygiene und Infektiologie weisen im internationalen Vergleich sehr gute Werte auf.

Dass der aktuelle Qualitätsbericht vom USB nun veröffentlicht werden kann, ist auf eine mehrjährige Vorbereitungszeit zurückzuführen. Es musste sichergestellt werden, dass qualitativ hochwertige und verlässliche Daten aus dem spitalinternen Informationssystem generiert werden können.

Der Umgang mit diesen statistischen Angaben bedingt grosse Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Die Sterblichkeit gründet auf mehreren Faktoren und darf nicht als Folge eines einzigen Faktums interpretiert werden. Weitere wesentliche Indikatoren für die Qualität sind beispielsweise Begleiterkrankungen und Alter. Aussagen zur Qualität erfordern auch ausreichende Fallzahlen. So erlauben etwa Gruppen unter 50 Diagnosen/Eingriffen kaum verlässliche Aussagen zur Sterblichkeit, da sie allzu grossen zufälligen Schwankungen aufgrund von Einzelschicksalen unterworfen sind.

Die Veröffentlichungen von Qualitätsdaten und die Diskussion darüber müssen zwingend in einer Kultur stattfinden, die qualitäts- und nicht fehlerfokussiert ist. Es geht nicht darum, Sündenböcke zu eruieren, die Qualitätsdaten und Erkenntnisse sollen vielmehr der permanenten Verbesserung der Qualität dienen.

Der aktuelle Qualitätsbericht des USB wird auch im Internet einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.

Mediencommuniqué vom 26.09.2007

Rita Ziegler, Direktorin des Universitätsspitals Basel, tritt neue berufliche Herausforderung in Zürich an

Nach sechsjährigem erfolgreichem Wirken verlässt Rita Ziegler, lic. oec. HSG, Ende Dezember 2007 das Universitätsspital Basel. Der Spitalrat des Universitätsspitals Zürich hat Rita Ziegler an seiner Sitzung vom 25.9.2007 zur neuen Vorsitzenden der Direktion des Universitätsspitals Zürich berufen. Sie tritt ihre neue Funktion am 1. Februar 2008 an.

Rita Ziegler hat als Direktorin wesentlich zur Umsetzung moderner Führungsstrukturen im Universitätsspital Basel (USB) beigetragen. Diese innovativen Strukturen werden das USB auch künftig in der bis heute sehr erfolgreichen Positionierung des Universitätsspitals im immer härter werdenden nationalen und internationalen Wettbewerb sowohl im Falle der freien Spitalwahl wie auch in der Konzentration der Koordination der Hochspezialisierten Medizin unterstützen. Unter der Ägide von Rita Ziegler wurde aus dem damaligen Kantonsspital eine heute anerkanntes universitäres Zentrum der ganzen Region, was im Jahre 2005 folgerichtig zur Namensänderung in Universitätsspital Basel führte. Des weiteren wurden während der Direktion von Rita Ziegler die Kooperationen des USB mit Kliniken in der Nordwestschweiz ausgebaut und insbesondere das Projekt „Medizin Basel-Bern“ mit Pilotprojekten wie der Zusammenführung der Herzchirurgie an beiden Standorten erfolgreich gestartet. Schliesslich war Ihr auch die enge Vernetzung zwischen Medizinischer Fakultät und USB ein stetes Anliegen. Dabei begleitete sie insbesondere den wichtigen Prozess der Trennung der Kosten von Lehre und Forschung und Dienstleistung aktiv mit.

Rita Ziegler verlässt das Universitätsspital Basel, um sich der neuen beruflichen Herausforderung am Universitätsspital Zürich zu stellen. Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt und das Universitätsspital Basel bedauern diesen Entscheid und danken Rita Ziegler für ihren grossen Einsatz zugunsten des Universitätsspitals Basel und wünschen ihr in ihrer neuen Funktion Erfolg und berufliche Befriedigung.

Weitere Auskünfte

Regierungsrat Dr. Carlo Conti, Telefon +41 61 267 95 21
Vorsteher Gesundheitsdepartement

Rita Ziegler, lic. oec. HSG, Telefon +41 61 265 21 25
Direktorin Universitätsspital Basel

Mediencommuniqué vom 5.12.2007

Werner Kübler neuer Direktor des Universitätsspitals Basel

Werner Kübler tritt per 1. Januar 2008 die Stelle als Direktor des Universitätsspitals Basel (USB) an. Der Regierungsrat hat dieser Anstellung diese Woche zugestimmt. Werner Kübler übernimmt damit die Aufgaben der ehemaligen USB-Direktorin Rita Ziegler, die im kommenden Jahr ans Universitätsspital Zürich wechselt.

Der 45jährige Werner Kübler, der sein Studium der Humanmedizin an der Universität Zürich 1989 mit der Promotion zum Dr. med. mit einer Arbeit in experimenteller Immunologie abschloss, entschied sich kurz danach, von der medizinischen zur betriebswirtschaftlichen Tätigkeit zu wechseln. Er engagierte sich beruflich während acht Jahren in Schweizer Non-Profit-Organisationen und war mehrere Monate in Afrika in einem Missionsspital und als Leiter eines Schulungs- und Hilfsprojektes tätig. Weitere berufliche Auslandaufenthalte führten ihn in die USA, auf die Philippinen sowie nach Thailand und Südkorea.

Während drei Jahren war Werner Kübler Direktionsadjunkt, Stabschef und Mitglied der Geschäftsleitung der Untergruppe Logistik im Generalstab des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

Ab 2000 bis zu seinem Eintritt ins USB arbeitete er als Consultant bei der Helbling Gruppe (Helbling CFT International AG und Helbling Management Consulting AG), wo er verschiedene Projekte schwergewichtig im Gesundheitswesen bearbeitete.

Werner Kübler hat eine Post Graduate-Ausbildung mit einem Master of Business Administration abgeschlossen und zur Weiterbildung theologische, juristische und wirtschaftswissenschaftliche Lehrveranstaltungen an den Universitäten Bern und Basel besucht.

In den letzten vier Jahren als Bereichsleiter im USB hat er sich fundierte Kenntnisse über Führung und Reorganisation eines Universitätsspitals angeeignet und grosse Akzeptanz im ärztlichen und nichtärztlichen Kader erworben.

Werner Kübler ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Mediencommuniqué vom 11.12.2007

Engpass beim OP-Instrumentierpersonal am Universitätsspital Basel

Die Steigerung der Operationen am Universitätsspital Basel um 8% gegenüber dem Vorjahr ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Weil aber gleichzeitig der Arbeitsmarkt beim Instrumentier-Pflegepersonal ausgetrocknet ist und Vakanzen nicht zeitgerecht besetzt werden können, führt dies zu Engpässen bei den Operationen. Bei den Wahleingriffen müssen deshalb in Einzelfällen etwas längere Wartezeiten in Kauf genommen werden. Die Behandlung von Notfällen ist wie bis anhin jederzeit gewährleistet.

Das Universitätsspital Basel hat verschiedene Massnahmen ergriffen, insbesondere bei der Disposition der Ressourcen und bei den Rekrutierungsaktivitäten, um die Situation möglichst rasch verbessern zu können.

Patientinnen und Patienten, welche aufgrund der gegenwärtigen Lage länger auf ihre Wahl-Operationen warten müssen, bittet das Universitätsspital Basel um Verständnis.

Medienauskunftsstelle

Andreas Bitterlin

Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 61 265 25 25
Fax +41 61 265 26 50

abitterlin@anti-clutteruhbs.ch

Fusszeile