Inhalt - April

Mediencommuniqués vom April 2009

Mediencommuniqué vom 6.4.2009

Das Universitätsspital Basel positioniert sich mit Qualität und Stärkung der universitären Schwerpunkte

Das Universitätsspital Basel positioniert sich mit Qualitäts-Innovationen und organisatorisch-strukturellen Verbesserungen in einem sich verschärfenden Wettbewerb der Spitäler und im Hinblick auf die Neuorganisation der hochspezialiserten Medizin in der Schweiz. Das Geschäftsjahr 2008 war geprägt durch eine erneut erhöhte Produktivität: Die Steigerung der stationären Patienten gegenüber dem Vorjahr auf 27'400 beträgt 2,2%, die Pflegetage stiegen um 9154 auf 234'765.

Um die Interdisziplinarität des Unispitals patientenorientiert und kompetent nutzen zu können, werden die klinik- und bereichsübergreifenden Behandlungszentren Bewegungsapparat, Lunge, Brust, Kopf-Hals, Stammzelltransplantation neuen Wettbewerbs-Herausforderungen angepasst. Das USB hat seine Führungsstruktur modernisiert und u. a. die IT mit dem Ressort Prozessunterstützung zusammengeführt, um eine optimale Unterstützung der medizinischen Prozesse und der Patientenbehandlung zu gewährleisten. Gleichzeitig stärkt das USB seine Schwerpunkte, die mit jenen der Klinischen Forschung der medizinischen Fakultät kompatibel sind. Die Bündelung der Kräfte durch das Abgleichen der Schwerpunkte von Universität und Universitätsspital verhilft letzterem zu einer ausgezeichneten Ausgangslage bei der landesweiten Positionierung in der hochspezialisierten Medizin.

Der Wettbewerb unter den Spitälern wird durch die bevorstehende Wahlfreiheit für allgemeinversicherte Patienten signifikant verschärft, was zweifellos zu einem stärkeren Qualitätsbewusstsein in der Bevölkerung führen wird. Diesem Umstand trägt das Unispital Basel seit längerem Rechnung, indem es dem Qualitätsmanagement hohe Priorität beimisst. Qualitätsindikatoren wie diagnose- und prozedurbezogene Sterblichkeit, Komplikationsraten, Aufenthaltsdauer werden definiert und mittels Benchmarking (Vergleich mit andern Kliniken) qualifiziert. Basierend auf den Erkenntnissen werden Verbesserungen in der medizinischen Behandlung eingeleitet und umgesetzt. Ab Ende 2009 wird das USB neu eine standardisierte Patientenbewertung der Spitalleistungen in den Qualitätsbericht einbeziehen.

Als erstes grosses Spital der Schweiz hat das Unispital Basel 2007 Qualitätsindikatoren als vertrauensbildende Massnahme transparent auf seiner Homepage publiziert. Der Qualitätsbericht wird kontinuierlich verfeinert. Erstmals weisen nun die Universitätsspitäler Basel und Zürich ihre standardisierten Qualitätsdaten für das Jahr 2008 nach derselben Systematik aus und stellen so öffentlich die Vergleichbarkeit sicher. Diese Pionierrolle ist als Initiierung zu verstehen, denn Ziel muss eine schweizweite Harmonisierung und Transparenz bei den Qualitätsberichten aller Spitäler sein, um den Patienten mittels Vergleichbarkeit der Daten zu ermöglichen, die für ihre Bedürfnisse optimale Behandlungsqualität zu eruieren.

Das Jahresergebnis schliesst mit einem Ertrag von 561,6 Mio Franken (Vorjahr: 531,0 Fr.) ab. Der Aufwand stieg von 668,3 Mio Franken (2007) auf 729,1 Mio Franken im Berichtsjahr. Integriert in dieser Steigerung sind 30,5 Mio Franken, die durch Immobilien Basel-Stadt erstmals als Mietkosten in Rechnung gestellt wurden. Der Beitrag von Basel-Stadt an das USB beträgt 167,5 Mio Franken (Vorjahr: 137,3 Mio Franken) und bleibt somit unter Berücksichtigung der neu in Rechnung gestellten Mietkosten ansonsten unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Medienauskunftsstelle

Andreas Bitterlin

Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 61 265 25 25
Fax +41 61 265 26 50

abitterlin@anti-clutteruhbs.ch

Fusszeile