Inhalt - September

Mediencommuniqués vom September 2009

Mediencommuniqué vom 30.9.2009

A (H1N1)- Patientin auf dem Weg der Besserung

Die Patientin, die Ende Juli einem gesunden Kind das Leben geschenkt hat und danach schwere, lebensbedrohende Komplikationen aufgrund einer Schweinegrippe-Infektion erlitten hat, ist auf dem Weg der Besserung.

Die Erkrankte war während des Spitalaufenthaltes für die Geburt im Kantonsspital Bruderholz mit der Influenza A(H1N1) infiziert worden und aufgrund von schweren Lungenkomplikationen am 29. Juli aus dem Kantonsspital Bruderholz ins Universitätsspital Basel überführt worden. Nachdem sie während zwei Monaten auf der Station „Operative Intensivbehandlung (OIB)“ im künstlichen Tiefschlaf behandelt werden musste, reagiert sie nun erfreulicherweise wieder auf Befehle und Reize. Die künstliche Unterstützung der Lungenfunktion konnte deutlich reduziert werden, und die Überlebenschancen sind gegenüber dem in den vergangenen Wochen sehr kritischen Zustand gestiegen.

Konkrete Prognosen über den weiteren Verlauf der Erkrankungen und der Behandlung wären aber trotz der aktuellen Besserung nicht seriös. Aus Gründen des Datenschutzes und aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Patientin und ihrer Familie wird das Universitätsspital Basel keine weiteren Auskünfte über die Patientin erteilen.

Wir bitten die Medienschaffenden dringend, auf weitere Recherchen im Universitätsspital Basel und auf Zusatzfragen an uns zu verzichten. Sollte sich die Situation markant verändern, würden wir proaktiv mit einem Communiqué informieren. Danke für Ihr Verständnis!

Mediencommuniqué vom 23.9.2009

Ernennungen im Bereich Chirurgie am Universitätsspital Basel

Prof. Dr. med. Kettelhack ist am Universitätsspital Basel neuer stellvertretender Chefarzt der Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie). Er tritt die Nachfolge von Prof. Walter Marti an, welcher als Bereichsleiter Chirurgie an das Kantonsspital Aarau wechselte. Zu einem neuen Leitenden Arzt der Viszeralchirurgie am Universitätsspital Basel ist PD Dr. med. Carsten Thomas Viehl ernannt worden.

Der 48jährige Prof. Dr. med. Christoph Kettelhack aus Rheine in Deutschland studierte Medizin an der Universität Heidelberg und an der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar. Im Jahr 2002 habilitierte er sich an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität in Berlin. 2009 ernannte ihn die Universität Basel zum Titularprofessor. Am Universitätsspital Basel ist er seit 2003 tätig.

Der 42jährige PD Dr. med. Carsten Thomas Viehl aus Bolligen im Kanton Bern studierte an der Universität Bern Humanmedizin und habilitierte sich im Jahr 2008 an der Universität Basel. Seit 2004 ist er in der Viszeralchirurgie des Universitätsspitals Basel tätig.

Mediencommuniqué vom 4.9.2009

«Gender – Psyche – Lebensphasen»: Kongress an der Universität Basel

Vom 10. bis 12. September findet an der Universität Basel ein Kongress der interdisziplinären Gesellschaft für die psychische Gesundheit von Frauen und Genderfragen (gpgf) statt. «Gender – Psyche – Lebensphasen», lautet sein Titel.

Männer sind anders – Frauen auch… Die Unterschiede zeigen sich nicht nur in unseren Emotionen, Kognitionen und unserem Verhalten, sondern auch bei psychischen und psychosomatischen Störungen und ganz generell in der ÄrztInnen-PatientInnen-Interaktion. Warum ist das so? Was beeinflusst unsere Geschlechtsidentität? Inwieweit ist diese biologisch, inwieweit psychosozial bedingt? Und welche Geschlechtsunterschiede sind relevant für den täglichen Umgang mit Patientinnen und Patienten? Worauf sollte in Diagnostik und Therapie geachtet werden?

Diese und viele andere Aspekte sollen an den Symposien, Workshops und Kursen des Kongresses behandelt und diskutiert werden, und zwar aus ganz verschiedenen Perspektiven, etwa aus Psychiatrie, Kinder-Jugend-Psychiatrie, Psychosomatik, Gynäkologie, Endokrinologie, Innerer Medizin, Sexualmedizin, Psychotherapie, Pharmakologie, Pädiatrie, Sozialarbeit, Pflege und Soziologie. Der Kongress findet im Kollegienhaus der Universität statt. Seine wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. med. Anita Riecher, Chefärztin an der Psychiatrischen Poliklinik am Universitätsspital Basel. Ziel der organisierenden Gesellschaft ist die Wahrnehmung und Förderung frauenspezifischer Belange in den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie in Klinik und Praxis, Forschung, Lehre und Weiterbildung.

Weitere Auskünfte:

Prof. Dr. med. Anita Riecher

Universitätsspital Basel
Psychiatrische Poliklinik
Petersgraben 4
4031 Basel
Tel. +41 61 265 25 25

riechera@anti-clutteruhbs.ch

Medienauskunftsstelle

Andreas Bitterlin

Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +41 61 265 25 25
Fax +41 61 265 26 50

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