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Juli 2011

Mediencommuniqué Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH vom 14.7.2011

Neubau eines onkologischen Kompetenzzentrums am Kreiskrankenhaus Lörrach

Die Kliniken des Landkreises Lörrach kooperieren mit der Strahlentherapie des Universitätsspitals Basel und der niedergelassenen onkologischen Schwerpunktpraxis Dres. Knoblich-Fischer und reichen ein Bauprojekt ein. Der Spatenstich soll noch dieses Jahr erfolgen, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2013 geplant.

Ein onkologisches Kompetenzzentrum inklusive Strahlentherapie und niedergelassener onkologischer Praxis wird auf dem Gelände der Kliniken des Landkreises Lörrach in Kooperation mit dem Universitätsspital Basel, der onkologischen Schwerpunktpraxis Dres. Knoblich und Fischer und dem privaten Investor MTS erbaut; das St.-Elisabethen- Krankenhaus ist als weiterer Partner in Lörrach involviert. „Der Weg, den die beteiligten öffentlichen und privaten Partner hier eingeschlagen haben, ist absolut richtig und zukunftsweisend“ freut sich Landrat Walter Schneider über das Vorhaben, das unter dem Stichwort “ und „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ als vorbildlich eingestuft werden darf.

Profitieren werden von diesem Projekt auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses Lörrach in erster Linie die Patienten und Krankenkassen: für die Patienten im Landkreis Lörrach bedeutet die Einrichtung eines onkologischen Kompetenzzentrums eine nachhaltige Sicherstellung der wohnortnahen, hochspezialisierten Versorgung in Angliederung an eine etablierte Krankenhausstruktur. Durch die räumliche Nähe und die Vernetzung zwischen Strahlentherapie, onkologischer Praxis und dem Kreiskrankenhaus Lörrach erhält der Patient Strahlentherapie und Onkologie in Form ambulanter und stationärer Leistungen quasi unter einem Dach. Kosteneinsparungen dürfen sich die Krankenkassen erwarten: übernehmen sie derzeit die Fahrtkosten zur Strahlentherapie am Universitätsspital Basel, entfällt dieser Posten im Rahmen der Behandlung in Lörrach zukünftig.

„Der Onkologische Schwerpunkt Lörrach – Rheinfelden (OSP) kooperiert seit vielen Jahren patientenorientiert und erfolgreich mit der Strahlentherapie des Universitätsspitals Basel,“ betont Andreas Heuser, Verwaltungsleiter des St.-Elisabethen-Krankenhauses und amtierender Vorstandsvorsitzender des OSP Lörrach – Rheinfelden. „Die geplante Strahlentherapie auf deutscher Seite am Standort Lörrach und dort in enger Anbindung an das Kreiskrankenhaus und die Praxis Dres. Knoblich-Fischer stellt ein eindeutiges Versorgungsplus für die betroffenen Patientinnen und Patienten der Region dar.“

Dr. Knoblich pflichtet bei: „Auch für uns und unsere Patienten bedeutet dieses überregional beispielhafte und zukunftsweisende Kooperationsprojekt einen Gewinn: Durch kurze Wege und Intensivierung des interdisziplinären Austauschs ermöglichen wir eine Stärkung der wohnortnahen, leistungsstarken onkologischen Versorgung zum Wohle der Patienten“.

Mit seinem Engagement in Lörrach verfolgt das Universitätsspital Basel Ziele, deren Umsetzung sowohl den deutschen als auch den schweizerischen Kooperationspartnern und insbesondere den Patienten zugute kommt. Das Projekt führt zu einer noch besseren strahlentherapeutischen Versorgungsqualität im Einzugsgebiet des Onkologischen Schwerpunktes Lörrach - Rheinfelden mit noch kürzeren Wegen zur universitären Radioonkologie. Die zunehmende Verzahnung universitärer Spitzenmedizin mit hochspezialisierter und gleichzeitig wohnortnaher ambulanter Onkologie und der Möglichkeit stationärer Versorgung bei Bedarf ermöglicht dabei neben einer Intensivierung der gemeinsamen Forschungstätigkeiten einen frühzeitigen Zugang zu neuen Erkenntnissen und Therapien.

Weitere Auskünfte:
Marion Steger
Marketing & PR
Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Klinikverbund Lörrach / Rheinfelden / Schopfheim
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Mediencommuniqué Bau- und Verkehrsdepartement vom 7.7.2011

Masterplan «Campus Gesundheit» für das Universitätsspital-Areal

Der Regierungsrat hat den Masterplan Campus Gesundheit für das Areal des Universitätsspitals Basel verabschiedet und damit die Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte freigegeben. Der Masterplan dient als übergeordnetes Steuerungsinstrument, in dem die wesentlichen Eckpunkte der Standortentwicklung zusammengefasst sind. Er bildet für die Behörden und das Universitätsspital eine verbindliche Basis der angestrebten langfristigen Arealentwicklung.

Einzelne Bauten des Universitätsspitals Basel, wie das Klinikum 2, entsprechen nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Spitalbetrieb und müssen umfassend saniert, beziehungsweise ersetzt werden. In einer Gesamtschau soll die Entwicklung des gesamten Areals möglichst langfristig behandelt werden. Die Masterplanung auf dem USB-Areal soll die räumliche Grundlage zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit schaffen, damit das Universitätsspital seinen Leistungsauftrag auf lange Frist optimal erfüllen kann.

Der vom Bau- und Verkehrsdepartement in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital und dem Gesundheitsdepartement erarbeitete Masterplan Campus Gesundheit zeigt den Rahmen für künftige städtebauliche und nutzungsmässige Entwicklungen auf und macht richtungsweisende Aussagen zum Umgang mit Bauten, Aussenräumen und Strassenräumen. Er behandelt ausserdem die Bedarfsplanung sowie die Etappierung der Umsetzung und die Prognosen zum Investitionsbedarf. Die Erarbeitung des Masterplans Campus Gesundheit hat ein departementsübergreifender Steuerungsausschuss zusammen mit Vertretern des Universitätsspitals begleitet. Im Rahmen des Masterplan-verfahrens wurde als geeignete Form der Mitwirkung ein Dialogverfahren mit der interessierten Fachöffentlichkeit durchgeführt.

Der Masterplan Campus Gesundheit ist behördenverbindlich und öffentlich. Er bildet die Vorstufe zur rechtsverbindlichen räumlichen Umsetzung. Die nachfolgenden Planungs- und Projektierungsschritte, insbesondere Wettbewerbsverfahren und Planungsverfahren für den Beabauungsplan, bauen darauf auf.

Das Universitätsspital Basel hat in der Nordwestschweiz sowohl in der umfassenden Gesundheitsversorgung als auch volkswirtschaftlich eine Schlüsselrolle inne. Mehr Personen als Basel Einwohnerinnen und Einwohner aufweist, haben im vergangen Jahr das Universitätsspital Basel als Patientinnen/Patienten aufgesucht: 31'000 stationär, 175'000 ambulant. Mit nahezu 5'000 Mitarbeitenden gehört das Universitätsspital Basel zu den grössten Arbeitgebern der Region und trägt damit einen wesentlichen Teil zur Wertschöpfung der Nordwestschweizer Spitäler von insgesamt jährlich nahezu einer Milliarde Franken bei. In rund 80 Firmen aus dem Bereich Life Sciences wird in Basel und Umgebung geforscht. Der Wissenstransfer mit den Spezialistinnen und Spezialisten der klinischen Forschung am Universitätsspital Basel ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Prosperität und die internationale Bedeutung des Clusters Live Sciences der Nordwestschweiz. Das USB spielt im Life Sciences-Bereich eine zentrale Rolle.

Weitere Auskünfte
Nicole Wirz, Tel: 061 267 92 19
Bau- und Verkehrsdepartement, Projektleiterin im Planungsamt

 

Mediencommuniqué vom 1.7.2011

International erfolgreicher und renommierter Spitzenkoch wird neuer Küchenchef am Universitätsspital Basel


Der 47jährige Manfred Roth, zurzeit verantwortlich für den gesamten Vepflegungssektor des Hotels Mandarin Oriental Tokyo mit 9 Restaurants, 3 davon mit Michelin-Sternen, tritt per 1.9.11 die Stelle als Küchenchef des Universitätsspitals Basel an. Mit dem Engagement dieser mit Preisen ausgezeichneten Persönlichkeit als neuen Küchenchef leitet das Universitätsspital Basel einen weiteren Entwicklungsschritt ein mit dem Ziel, ein einzigartiges Gastronomie-Angebot zu schaffen.

Manfred Roth startete seine berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zum Diätkoch am Bürgerspital Solothurn. Seine Karriere führte ihn in der Folge in verantwortungsvolle Positionen an renommierten Häusern auf den Philippinen, in Singapur, in der Schweiz als Executive Chef im Grand Hotel Victoria-Jungfrau Interlaken sowie in Japan, wo er derzeit in der Geschäftsleitung des Mandarin Oriental Tokyo Einsitz hat und für den gesamten Verpflegungsbereich verantwortlich zeichnet. Dieses Haus erhielt 2010 vom Magazin Institutional Investor die Auszeichnung „Best Hotel of the World“.

Manfred Roth war Koch des Jahres beim Swiss Culinary Cup und „Most outstanding Chef“ am Salon Culinaire Singapore sowie Gastchef Verpflegung für Business- und First-Class bei der Lufthansa und bei der Swiss. Ausserdem wurde sein Buch „Küche der Emotionen“ an der Frankfurter Buchmesse mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Mit seinen schulpflichtigen Kindern kehrt Manfred Roth nun in die Schweiz zurück, wo er am Universitätsspital Basel die herausfordernde Aufgabe erhält, die Gastronomiekonzepte mitzugestalten und umzusetzen. Das Universitätsspital Basel ist hocherfreut, dass es für seine Gastronomie eine derart ausgewiesene Persönlichkeit gewinnen konnte.

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