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März

Mediencommuniqué vom 31.3.2011

Neue Gastroenterologie-Praxis des Universitätsspitals Basel im Bethesda Spital Basel

Ab 1. April 2011 führt das Universitätsspital Basel in den Räumlichkeiten des Bethesda Spitals an der Gellertstrasse 142 neu eine Praxis für Gastroenterologie (Magen- und Darmkrankheiten). Beide Partner ziehen Nutzen aus dieser Kooperation: Das Universitätsspital löst seine Platzprobleme am angestammten Standort Petersgraben 4 und das Bethesda Spital profitiert von einem räumlich integrierten universitären Zusatzangebot für seine Patientinnen und Patienten.

Der Bedarf an gastroenterologischen Diagnosen und Behandlungen ist am Steigen. Einerseits findet bei spezifischen Diagnosen eine Verlagerung von chirurgischen Eingriffen zu gastroenterologischen Therapien statt und andererseits führt die von der EU empfohlene Darmkrebsprophylaxe mittels Darmspiegelungs-Screenings ab Alter 50 zu einer Steigerung der Untersuchungen. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die Abteilung für Gastroenterologie des Universitätsspitals Basel an ihrem angestammten Standort im Klinikum 2 am Petersgraben 4 unter Platznot leidet. Dank der neuen zusätzlichen Praxis im Bethesda Spital an der Gellertstrasse 142, die von Mitarbeitenden des Universitätsspitals betrieben wird, entschärft sich diese Problematik markant. Für eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten steht das Bethesda Spital mit der gesamten Infrastruktur eines Akutspitals zur Verfügung.

Das Universitätsspital Basel prognostiziert als ambulantes Leistungsangebot pro Jahr im Bethesda Spital rund 250 Dickdarmspiegelungen, 250 Magenspiegelungen und 300 Ultraschalluntersuchungen. Das Bethesda Spital unterstützt die neue Praxis mit zahlreichen Dienstleistungen, u. a. in den Bereichen IT, Apotheke, Einkauf, Restaurant.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Andreas Bitterlin, Leiter Unternehmenskommunikation Universitätsspital Basel Telefon +41 61 328 68 70, abitterlin@anti-clutteruhbs.ch
Thomas Rudin, Spitaldirektor Bethesdaspital AG Basel, Telefon +41 61 315 21 34,Thomas.Rudin@anti-clutterbethesda.ch

Mediencommuniqué vom 2. März 2011

Weltweite Glaukomwoche 6. – 12. März 2011 und nationale Präventionskampagne

Das Glaukom – allgemein bekannt als «grüner Star» – ist eine Augenerkrankung, welche unerkannt zu einer Erblindung führen kann. Sie ist meist stumm, das heisst, sie verursacht keine für den Patienten bemerkbaren Symptome. Die Erkrankung kann nicht geheilt werden. Daher gilt: Die beste Behandlung ist und bleibt die Prävention! Wichtig ist die Aufklärung der Bevölkerung. Eine Präventionskampagne im Rahmen der weltweiten Glaukomwoche hat sich dies zum Ziel gesetzt.

Was ist weltweit die zweithäufigste Ursache einer Erblindung? An welcher Augenerkrankung leiden aktuell 65 Millionen Menschen und 2% der über 40-jährigen Schweizerinnen und Schweizer? Bei welcher Augenerkrankung sind augenärztliche Kontrollen alle drei Jahre ab dem 40. Lebensjahr empfohlen? Die Antwort auf all diese Fragen lautet: Das Glaukom - der grüne Star.

«Eine ophthalmologische Konsultation zur Früherkennung eines Glaukoms benötigt eine Risikoevaluation, eine Patientenanamnese und eine schmerzlose Standarduntersuchung des Auges durch einen Spezialisten», bestätigt Prof. Selim Orgül, leitender Arzt an der Augenklinik des Universitätsspitals Basel. «Das Glaukom umfasst eine Gruppe von Augenerkrankungen, welche den Sehnerv definitiv schädigen können.» Da sich das Glaukom oft stumm verhält und anfangs weder Schmerzen noch sonstige Beschwerden verursacht, bleibt die Erkrankung lange vom Patienten unbemerkt. Erst wenn sich die Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium befindet und die Sehschärfe beeinträchtigt wird, sucht der Patient – leider oft zu spät – den Augenarzt auf. Daher wird diese Augenerkrankung auch „der schleichende Dieb des Sehvermögens genannt“», so Prof. Orgül.

«Wie bei allen chronischen Erkrankungen ist die Prävention die wirksamste Therapie. Dennoch existieren effiziente Therapien wie Druck senkende Augentropfen, welche eine irreversible Sehnervenschädigung verhindern können. Andere Möglichkeiten sind eine mikrochirurgische Behandlung oder Lasertherapie. Trotz der aktuellen Forschung besteht zurzeit keine Möglichkeit das Glaukom zu heilen, und die Behandlungen wie auch die Verlaufskontrollen müssen lebenslang durchgeführt werden», führt Prof. Orgül weiter aus.

Um die Bevölkerung auf diese schleichende Krankheit aufmerksam zu machen und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, haben sich die Fachärzte vereint und eine weltweite Glaukomwoche ( 6. – 12. März 2011) organisiert. Überall in der Schweiz werden von den Augenärzten Informationsabende und -veranstaltungen organisiert. Prof. Selim Orgül: «Einige Kollegen organisieren kostenfreie Voruntersuchung in ihren Praxen, andere halten Vorträge oder publizieren Artikel in Zeitungen, weitere geben Interviews.»

Eine Informationsbroschüre wurde von der schweizerischen Glaukomgruppe der SOG (Schweizerische Gesellschaft für Ophthalmologie) zusammengestellt. Sie liegt auf deutsch, französisch und italienisch vor und wird von den Fachärzten an die Patienten verteilt.
Zusätzlich hat die Glaukomgruppe der SOG eine neue Website kreiert. Sie enthält Informationen zur Kampagne wie auch zur Erkrankung «Glaukom» selbst und existiert in drei Sprachen: www.swissglaukom.ch, www.swissglaucome.ch und www.swissglaucoma.ch.

Das Wichtigste in Kürze:

Weltweite Glaukomwoche vom 6. – 12. März 2011
Woche der kostenlosen Voruntersuchungen 14. – 18. März 2011 in vielen Spitälern, Kliniken und Privatpraxen der Schweiz.
Liste der Augenärzte, welche an der Präventionskampagne teilnehmen und kostenlose Vorsorgeuntersuchungen durchführen: einsehbar auf www.swissglaukom.ch (deutsch), www.swissglaucome.ch (französisch), und www.swissglaucoma.ch (italienisch). Detaillierte Informationen bezüglich Glaukom sind ebenfalls auf diesen Seiten erhältlich.
Informationsbroschüre beim Facharzt erhältlich.
Informationsabende, Vorträge und weitere Sensibilisierungs-Veranstaltungen laufen während des ganzen Jahres 2011.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Augenarzt.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. med. Selim Orgül
Universitätsspital Basel
Augenklinik
Tel. +41 61 265 86 33
sorguel@uhbs.ch

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