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September 2011

Mediencommuniqué vom 19.9.2011

Junge Basler Kardiologen: Top in Europa!

Die Jahrestagung der Europäischen Kardiologie in Paris führte ca. 30.000 Kardiologen zusammen, um die neuesten Fortschritte in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen zu diskutieren. Die Kardiologie des Universitätsspitals Basel präsentierte sich an diesem jährlich stattfindenden Grossanlass als erfolgreichste Forschungsgruppe.

Die internationale Tagung, an welcher neue Studienergebnisse aus der ganzen Welt vorgestellt wurden, verlief aus Balser Sicht aus zwei Gründen überaus erfolgreich. Erstens stellte die Kardiologie des Universitätsspital Basel (Chefarzt Prof. Dr. Stefan Osswald) mit über 35 Vorträgen und Posterpräsentationen die weltweit erfolgreichste Forschungsgruppe (Leitung Prof. Dr. Christian Müller), zweitens betreffen wichtige in Paris vorgestellte Neuerungen genau die Themenbereiche, in denen die Kardiologie Basel in den letzten Jahren ihre Schwerpunkte gesetzt hat: Patienten mit Vorhofflimmern (Leiter Vorhofflimmer Klinik Prof. Dr. Christian Sticherling), bei denen sich für die Blutverdünnung nun in der dritten grossen Studie eine neue Medikamentenklasse als dem bisherigen Standard überlegen gezeigt hat, sowie die kathetertechnische Behandlung der koronaren Herzkrankheit mit medikamenten-beschichteten Stents (Leitung Prof. Dr. Christoph Kaiser), bei denen es wichtige neue Ergebnisse gab, die helfen, die Dauer der Behandlung mit Blutplättchen-hemmenden Medikamenten nun besser festlegen zu können.

Durch den Erfolg der Basler Forschung und die vielen angenommen Präsentationen hatten in Paris mehrere junge Nachwuchsforscher des Universitätsspitals die Möglichkeit, ihre eigenen Ergebnisse auf der grossen internationalen Bühne vorzustellen. Das Universitätsspital Basel und die Universität Basel haben an diesem Erfolg einen wichtigen Anteil, da beide speziell auf junge Forscher ausgerichtete Förderprogramme haben und so sehr gezielt die Vernetzung von klinischer Tätigkeit und Forschung unterstützen. Im Zentrum der Forschung der jungen Basler Forscher steht die Verbesserung der Frühdiagnose des akuten Herzinfarktes. Viele Erkenntnisse aus dieser Forschung sind in den letzten Monaten bereits in die Behandlung von Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt am Universitätsspital Basel eingeflossen, und anlässlich des Kongresses in Paris nun auch in die neuen Guidelines der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie übernommen worden.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Stefan Osswald (+41 61 328 72 26) oder den Leiter derUnternehmenskommunikation, Andreas Bitterlin, Telefon +41 61 265 38 70, abitterlin@anti-clutteruhbs.ch

 

Die Teilnehmer des Kongresses

 

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