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Forschungsschwerpunkte der Abteilung für Muskuloskelettale Diagnostik

Wir betreiben eine vorwiegend patientenorientierte klinische Forschung und arbeiten dazu eng mit unseren Partnern am Universitätsspital Basel zusammen. Unsere wissenschaftliche Tätigkeit dient der strukturierten Qualitätssicherung der radiologischen Arbeit rund um den Bewegungsapparat im klinischen Alltag. Zu diesem Zweck validieren wir die Effizienz neuer bildgebender Verfahren anhand definierter klinischer Fragestellungen.

Ein Schwerpunkt unserer Forschung umfasst die bildgebende Abklärung degenerativer Gelenkerkrankungen. Wir nutzen den hervorragenden Weichteilkontrast der Magnetresonanztomografie (engl.: Magnetic Resonance Imaging - MRI) zur Darstellung des geschädigten Gelenkknorpels. Mittels spezifischer MRI-Protokolle wie T2-mapping oder dGEMRIC lassen sich frühe morphologische Knorpelveränderungen sichtbar machen und quantifizieren. Das MRI kann damit wichtige Informationen über die Risikofaktoren, den natürlichen Krankheitsverlauf und die Behandlung der Arthrose liefern. Seit einigen Jahren wird vermehrt eine sogenannte nuklearmedizinische Hybridtechnologie, das SPECT-CT, zur präoperativen Arthroseabklärung eingesetzt. Dieses Verfahren evaluieren wir in Zusammenarbeit mit der Orthopädischen Klinik bei Patienten mit Arthrose an den Füssen.

Die bildgebende Diagnostik von chronisch-entzündlichen Systemerkrankungen ist ein weiteres wesentliches Forschungsgebiet unserer Abteilung. Neuste technische Errungenschaften ermöglichen die Ganzkörperuntersuchung mittels MRI in relativ kurzer Zeit, womit die Untersuchungszeiten für die Patienten auf ein erträgliches Mass reduziert werden konnten. Das Ganzkörper-MRI hat sich in der Frühdiagnostik bei Patienten mit bestimmten Entzündungskrankheiten (z. B. Morbus Bechterew) bereits etabliert. Allerdings bestehen noch viele offene Fragen zum Stellenwert des Ganzkörper-MRI bei diesen Erkrankungen. Wir überprüfen und optimieren diese neue bildgebende Abklärungsmethode bei verschiedenen Krankheiten aus dem entzündlichen Formenkreis gemeinsam mit der Rheumatologischen Universitätsklinik.  

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