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13. November 2017

Neues Angiografiesystem, neue Möglichkeiten

Die nach dreimonatiger Bauphase in Betrieb genommene Angiografieanlage verbessert nicht nur die dreidimensionale Bildgebung – sie ermöglicht auch genauere, schonendere und schnellere Eingriffe.

Der Umbau zum Angiografiesystem (Anklicken führt zur Bilderreihe)

Die Angiografieanlage, die am 12. Oktober am Universitätsspital Basel in Betrieb genommen wurde und seitdem täglich im Einsatz ist, bietet überzeugende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Das neue System (Artis pheno, Siemens Healthineers), das schweizweit als erstes in Basel installiert wurde, bietet innovative Möglichkeiten der dreidimensionalen Bildgebung. Zahlreiche Software-Optionen, wie etwa die Fusion der Angiografien mit bestehenden Computer- und Magnetresonanztomografien reduzieren die Durchleuchtungszeit. Ein sehr empfindlicher Detektor und ausgeklügelte Bildverarbeitungs-Algorithmen sorgen für eine optimierte Bildqualität bei sehr geringer Strahlenexposition, auch bei normalen Angiografieuntersuchungen.

Weitere Softwareergänzungen zur Navigation erleichtern die Planung und Durchführung von Eingriffen – z. B. in der Tumortherapie und bei Embolisationen. So findet das System bei der Behandlung von Lebertumoren die Spitze des gelegten Katheters selbstständig bzw. zeigt an, wie der Radiologe zum optimalen Embolisationspunkt gelangt.

Für Prof. Christoph Zech (Leiter interventionelle Radiologie) ermöglichen die Verbesserungen der neuen bedienungsfreundlichen Anlage in der Summe eine genauere, schonendere und schnellere Bildgebung bei Interventionen mit weniger Strahlung und Kontrastmittel für die Patienten.

» Vgl. die Bilderreihe rechts (durch Anklicken der Abbildung). Sie zeigt den drei Monate dauernden Umbau.

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