Inhalt - Zehnmal weniger – glänzende Ergebnisse zum Strahlenschutz von USB-Mitarbeitenden

News und Stellenangebote

16. November 2017

Zehnmal weniger – glänzende Ergebnisse zum Strahlenschutz von USB-Mitarbeitenden

Der Strahlenschutz des beruflich strahlenexponierten USB-Personals ist effizient. Wie die eben erschienene Auswertung des BAG zeigt, werden in Basel maximal 10 Prozent der gesetzlich erlaubten Werte erreicht – ein schweizweit glänzendes Ergebnis.

Körperstammdosen Personal (Quelle: BAG 2017, USB 2017)

Dr. phil. Roman Menz, Strahlenschutzbeauftragter des USB, erläutert die sehr positive Jahresstatistik zu den Strahlendosen des Spitalpersonals. Der Medizinphysiker überwacht mit einem Team von 3 Personen rund 1000 strahlenexponierte USB-Mitarbeitende, primär MTRAs (Fachpersonen für medizinisch-technische Radiologie), Ärzte und Pflegepersonen.

Er zeigt im Vergleich mit den gesamtschweizerisch erhobenen Daten auf, wie tief die Werte sind, die 2016 in der Radiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Chirurgie und in anderen Fachgebieten des USB an Geräten (Röntgen-, Durchleuchtungs- und CT-Geräte) sowie durch offene Quellen (radioaktive Substanzen zur nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie) erreicht wurden.

Dr. Roman Menz

Körperstamm ebenso

Am Körperstamm wurden gemessen (vgl. die Grafik):
- Nulldosen bei 97% der USB-Mitarbeitenden
- 0.1–1 mSv bei 3% der USB-Mitarbeitenden
- Maximalwert: 2,1 mSv

Der gesetzliche Grenzwert (20 mSv) wurde damit um das Zehnfache unterschritten, während andere Schweizer Spitäler Maximalwerte bis zu 12 mSv erreichten.

wie Handdosen

Noch stärker, um das über 14-Fache wurde der gesetzliche Grenzwert der Handdosen (500 mSv) mit max. 35 mSv unterschritten (ohne Grafik). Andere Schweizer Spitäler erreichten Maximalwerte bis zu 150 mSv.

Die Ergebnisse – maximal 10 Prozent der gesetzlich erlaubten Werte – sind äusserst erfreulich. Obwohl am USB viele Radionuklidtherapien mit hoch energetischen Betastrahlern durchgeführt wurden, sind sie jedoch nicht überraschend. Die USB-Mitarbeitenden setzen die vom Strahlenschutzteam koordinierten Massnahmen so konsequent um, so dass die Strahlendosen jedes Jahr ähnlich tief sind.

Das gute Resultat spiegelt sich auch im guten Auditbericht des BAG zur Computertomografie vom 8.9.2017. Dieser kam zum Schluss: „Dem Strahlenschutz in der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsspitals wird erfreulicherweise eine hohe Bedeutung beigemessen“.

Nähere Informationen zu unserem Strahlenschutz, der auf die höchstmögliche Sicherheit für Patienten und Personal zielt, finden Sie:

Weitere Artikel in dieser Kategorie
Neues Angiografiesystem, neue Möglichkeiten 13.11.2017 15:58
RSNA mit zahlreichen Basler Beiträgen 13.11.2017 13:03

Fusszeile