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Blasen- und Beckenbodenschwäche

Urogynäkologische Krankheiten zählen zu den häufigsten Frauenleiden. Darunter fallen Blasenschwäche (Inkontinenz) und Senkungsbeschwerden.
Die räumliche Nähe von Blase, Scheide, Gebärmuter und Darm bedingt oft kombinierte Erkrankungen. Diese Erkrankungen nehmen im Alter oder nach Schwangerschaften zu und sollten in einer spezialisierten Sprechstunde abgeklärt werden.

Die Inkontinenz (unwillkürlicher Harnverlust) kann in zwei Formen vorkommen: 

  • Dranginkontinenz: Gehäuftes Wasserlassen, zum Beispiel nachts oder beim Händewaschen
  • Belastungsinkontinenz: Urinverlust durch eine Schwäche des Blasenverschlussmechanismus beim Husten, Laufen, Lachen 

Bei beiden Inkontinenzformen können Entzündungen oder andere organbedingte Ursachen vorliegen, die nach ihrer Erkennung oftmals schnell und einfach behandelbar sind. Die Senkung der Genitalorgane der Frau wird oft als Fremdkörpergefühl in der Scheide oder als ein tastbarer Befund am Scheideneingang beschrieben und kann zur erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Weiterhin werden in unserer Sprechstunde junge Frauen nach Geburten auf Verletzungen des Beckenbodens abgeklärt. Hierbei geht es vor allem um Nahtschmerzen, Geburtsverletzungen und Risse der Enddarm-Schliessmuskulatur unter der Geburt.

Therapie-Optionen:

  • Beckenbodentraining
  • Bio-Feedback 
  • Physiotherapie
  • Medikamente
  • Pessar-Therapien 
  • Operationen

Kontakt

Tel. +41 61 265 93 23
Fax +41 61 265 92 29
urogynaekologie@anti-clutterusb.ch

Erreichbarkeit: Montag bis Freitag, 8 – 17 Uhr

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