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Gebärmutter-Erkrankungen

Endometriose und Myome sind gutartige Erkrankungen, die in der Gebärmutter entstehen.

Endometriose

Bei der Endometriose handelt es sich um versprengte Gebärmutterschleimhaut, die sich an diversen Orten in der Bauchhöhle ansiedelt. Durch die monatliche hormonelle Stimulierung verhält sie sich wie die Gebärmutterschleimhaut, die sich verdickt und abblutet. Daher können Endometriose-Läsionen im Bauchraum Blutungen, Verwachsungen und gelegentlich auch Unfruchtbarkeit hervorrufen. 

Die Therapie der Endometriose ist komplex und sollte daher von einem Expertenteam besprochen und durchgeführt werden. Je nach Alter und Kinderwunsch der Patientin kann die Behandlung von einer hormonellen Therapie bis zu einem operativen Eingriff reichen. Die operative Entfernung von Endometriose-Herden kann über eine Bauchspiegelung erfolgen.

Myome

Bei Myomen handelt es sich um Muskelknoten, die unterhalb der Gebärmutterschleimhaut, in der Muskelwand oder unter der Gebärmutteroberfläche wachsen können. Sie können Beschwerden wie Blutungsstörungen, Blutarmut und Druckbeschwerden machen. Selten kann es auch durch die Myome zu vorzeitigem Verlust einer Schwangerschaft oder dem Ausbleiben einer Schwangerschaft kommen. 
Es gibt drei Arten der Therapie bei Myomen:

  1. Hormonelle Behandlung 
  2. Embolisation der Gefässe, d.h. Unterbrechung der Blutversorgung einzelner Myome
  3. Operative Therapie, die von der Entfernung einzelner Myomknoten bei Frauen mit Kinderwunsch bis hin zur Entfernung der gesamten Gebärmutter reichen kann

Bei Verdacht auf Endometriose oder Myome lassen Sie sich am besten durch Ihre Gynäkologin oder Ihrem Gynäkologen zu uns überweisen. Unser Experten-Team wird dann Sie und ihre Ärztin oder Ihren Arzt individuell beraten.

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