Inhalt - Ärztliche Zweitmeinung

Ärztliche Zweitmeinung

Unter einer ärztlichen Zweitmeinung versteht man die zweite, unabhängige Begutachtung eines ärztlichen Erstbefundes durch einen zweiten Arzt. Die zweite Einschätzung kann sich dabei auf eine Erkrankung oder eine Behandlungsmaßnahme beziehen. Das Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung kann zur Vermeidung einer Fehldiagnose führen oder dem Patienten durch das Ausräumen von Zweifeln an einem Befund einfach nur ein besseres Gefühl verschaffen.

Wann sollte eine ärztliche Zweitmeinung eingeholt werden?

Insbesondere vor schwerwiegenden Therapiemaßnahmen lohnt es sich, einen zweiten Arzt um Rat zu fragen, etwa wenn es bei Krebserkrankungen oder vor schweren Wirbelsäulenoperationen gilt, aus verschiedenen Therapiemöglichkeiten auszuwählen. Aber auch bei jedem anderen chirurgischen Eingriff, der einen längeren Krankenhausaufenthalt erfordert, oder einer Behandlung mit nebenwirkungsreichen Medikamenten kann es sinnvoll sein, die Notwendigkeit von zwei Ärzten beurteilen zu lassen. Bei sehr eilenden Therapien ist das Einholen einer Zweitmeinung möglicherweise gar nicht mehr durchführbar oder gegenüber einem frühzeitigen Therapiebeginn abzuwägen.

In einigen Fällen wird Ihnen der behandelnde Arzt selbst vorschlagen, einen weiteren Arzt für eine second opinion aufzusuchen. Oftmals wird der zweite Arzt aber aus der Eigeninitiative des Patienten heraus konsultiert.

Gerne prüfen wir, inwieweit eine Zweitmeinung auf Distanz durch unsere Spezialisten in Ihrem Fall möchte und sinnvoll ist.

Für eine Zweitmeinung benötigen wir:

  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, PLZ, Ort, Telefonnummer
  • Krankenbericht(e)
  • Informationen zur aktuellen Behandlung sowie zur aktuellen Beschwerdesymptomatik
  • Konkrete Fragestellung an unsere Ärzte

Sowie (wenn vorhanden):

  • Radiologische Bilder (Röntgen, MRT, CT etc.)
  • Laborberichte
  • Pathologiebefunde

Fusszeile