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Kontinenzmanagement

Unwillentlicher und unwillkürlicher Verlust von Urin - also Urininkontinenz - ist ein prävalentes gesellschaftliches Thema bei Frauen und Männern, welches tabuisiert, unerkannt und unbehandelt neben hohen finanziellen Belastungen zu Komplikationen, Verschlechterung der Inkontinenz und damit zu Einschränkungen in der Lebensqualität führen kann.

Die Prävalenz in der Gesellschaft ist hoch. In der Schweiz wird von 500‘000 Betroffenen mit Urininkontinenz ausgegangen. Im USB ist das Thema mit über 22% der Patienten und Patientinnen mit Urininkontinenz und 10.5% mit Stuhlinkontinenz (ohne signifikante Genderunterschiede, ohne Katheter-Träger) relevant (ANQ 2016). Die Zahlen sind vergleichbar mit gleichwertigen Spitälern im Ausland.

Das Programm Kontinenzmanagement - vorläufig mit Schwerpunkt Urininkontinenz - hat zum Ziel, ein evidenzbasiertes und multidisziplinäres Beratungsangebot zu schaffen. Fachleute im Gesundheitswesen werden in ihrer Kompetenz unterstützt und befähigt, Kontinenz zu fördern. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem systematischen Erfassen von Inkontinenz und des daraus entstandenen Leidens zu. Die Planung und Durchführung der Behandlungen in Absprache mit den Betroffenen und deren Angehörigen mit dem Fokus, die Symptome zu beheben, minimieren oder kompensieren und somit die Lebensqualität zu fördern, geschieht multidisziplinär.
Das Angebot besteht sowohl stationär wie ambulant. Im ambulanten Bereich ist eine ärztliche Zuweisung nötig.


Kontaktpersonen
Christa Züger, MSN, Pflegeexpertin APN Kontinenzmanagement Spezialkliniken, Tel. 65673, christa.zueger@anti-clutterusb.ch
Andrea Tschopp, MSc, Pflegeexpertin APN Kontinenzmanagement Chirurgie, Tel. 85654, andrea.tschopp@anti-clutterusb.ch 

Dokumentation
Poster "Incontinence, a neglected problem: How can we get better? A systematic nursing approach"
Factsheet "Angebot zur Kontinenzförderung am USB"


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