Veranstaltungen / Weiterbildung

 

Book Launch Event

"Oxford Handbook of Psychotherapy Ethics"

Oxford University Press, Edited by Manuel Trachsel, Jens Gaab, Nikola Biller-Andorno, Şerife Tekin, and John Z. Sadler


27. January 2022     
5-7 pm

University Psychiatric Clinics (UPK), Basel


The Oxford Handbook of Psychotherapy Ethics explores a whole range of ethical issues in the  heterogenous field of psychotherapy thereby closing a widespread perceived gap between ethical sensitivity, technical language, and knowledge among psychotherapists.

An essential book for psychotherapists in clinical practice, it will also be valuable for those professionals providing mental health services beyond psychology and medicine, including counsellors, social workers, nurses.

To celebrate the book launch and to provide you with an introduction to the handbook, we are pleased to hereby invite you to the hybrid Book Launch Event at University Psychiatric Clinics Basel (UPK), Switzerland.

Program

 
 

Registration for Book Launch Event

Anmeldung_Klinische_Ethik

Book Launch Event Anmeldung
 

Ethik-Forum am Mittag USB

Das Ethik-Forum am Mittag USB ist eine interprofessionelle und interdisziplinäre Veranstaltung für alle Mitarbeitenden des USB. Kliniker/innen stellen jeweils einen ethisch herausfordernden Fall vor, der zusammen mit Ethiker/innen und dem Publikum diskutiert wird. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Folgende Themen und Referent/innen sind geplant:    

Mi.,
24.11.2021
12:15-13:00

Wenn es nicht genug für alle gibt - Organe verteilen, aber wie?
Prof. Jürg Steiger, Chefarzt Transplantationsimmunologie und Nephrologie
Jan Schürmann M.A., Klinische Ethik

Hörsaal 2, Klinikum 1


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Den aktuellen Programmflyer finden Sie hier.

 

Ethik-Forum am Mittag UPK

Das Ethik-Forum am Mittag UPK ist eine interprofessionelle und interdisziplinäre Veranstaltung für alle Mitarbeitenden der UPK. Dabei stellen klinisch Tätige einen ethisch herausfordernden Fall vor, der zusammen mit Mitarbeitenden der Klinischen Ethik und dem Publikum diskutiert wird. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Derzeit sind Ethikforen zu folgenden Themen geplant:  

Di., 09.11.2021
12:15-13:00

What about Sex? Liebesbeziehungen und Intimkontakte zwischen Patient:innen auf der Abteilung
Pamela Wersin, Pädagogisch-pflegerische Leiterin, Abteilung R3
Jan Schürmann, M.A., Abteilung Klinische Ethik

Teilnahme-Link: https://uzh.zoom.us/j/66308524296?pwd=bkk5eGs4N3FlTzhCLzEwRUxFN0Mrdz09

Meeting-ID: 663 0852 4296, Kenncode: 274198

Die Veranstaltung findet bis auf weiteres online statt. Ein Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Journal Club: Klinische Ethik

Interessierten Mitarbeitenden steht ein Journal Club offen, an dem Artikel zu klinisch-ethischen Themen diskutiert werden. Der Journal Club findet montags von 11:15-12:00 Uhr an folgenden Terminen statt:

  • 16.08.2021 Debating ethical expertise (Steinkamp, N. L., Gordijn, B., & ten Have, H. A. 2008)
  • 25.10.2021 What Does the Evolution From Informed Consent to Shared Decision Making Teach Us About Authority in Health Care? (Childress, J. F., & Childress, M. D. 2020) 
  • 08.11.2021 Do we understand the intervention? What complex intervention research can teach us for the evaluation of clinical ethics support services (CESS) (Schildmann, J., Nadolny, S., Haltaufderheide, J., Gysels, M., Vollmann, J., & Bausewein, C. 2019)
  • 20.12.2021 Justice, health, and healthcare (Daniels N. 2001)
  • 03.01.2022      Supported Decision Making With People at the Margins of Autonomy (Peterson, 2021)

Bei Interesse an einer Teilnahme: Anmeldung unter ethik@anti-clutterusb.ch

 

Kürzliche Veranstaltungen

 

Farewell-Symposium Prof. em. Stella Reiter-Theil 
Ethik in der Patientenversorgung: Meilensteine und aktuelle Entwicklungen

Dieses Symposium markierte einen wichtigen Meilenstein: den Abschied von Prof. em. Stella Reiter-Theil als Leiterin der Klinischen Ethik an den Basler Universitätsspitälern.

Prof. em. Reiter-Theil hat die Abteilung Klinische Ethik am Universitätsspital Basel (USB) und an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) seit deren Gründung 2012 bis im April 2020 aufgebaut und geleitet. Zusammen mit ihrem Team hat sie an beiden Institutionen ein umfangreiches Beratungs- und Fortbildungsangebot geschaffen. Die gemeinsame Abteilung am USB und an den UPK hat sich bewährt und reiche Synergien gebracht. Darum stand auch diese Veranstaltung im Zeichen der Gemeinsamkeiten. Gerade aus einer ethischen Perspektive geht es darum, das Verbindende zu stärken und gut zu kooperieren. Auch unter der neuen Leitung soll die Kooperation an dieser Schnittstelle besonders gefördert werden.

Gleichzeitig sollte dieses Symposium die Entwicklung des Fachgebiets Klinische Ethik aufzeigen, wofür zwei namhafte Klinische EthikerInnen aus England und der Schweiz gewonnen werden konnten: Prof. Anne Slowther und Prof. Ralf J. Jox. Zwei interdisziplinäre Panels gaben Einblicke in die ethische Problemanalyse und Ethikberatung in verschiedenen Bereichen.

Programm

Präsentationen:

Prof. Anne Slowther: Wie hat sich die klinische Ethik entwickelt und wo steht sie heute? Eine persönliche Einschätzung

Prof. Ralf J. Jox: Klinische Ethik heute und morgen - unter dem Brennglas der Coronapandemie

Regine Heimann: Alles Ethik, oder was? 10 Jahre klinische Ethik in der Klinik für Kinder und Jugendliche der UPK

Prof. Dr. Stella Reiter-Theil: Blick zurück - Blick nach vorn

 

 

Symposium: Ethische Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Psychiatrie

Die UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist das erste Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und ist in der Schweiz im Mai 2014 in Kraft getreten. Sie soll Menschen mit Behinderungen vor Diskriminierung schützen, ihre Inklusion fördern und fordert eine Ausrichtung der Gesellschaft nach ihren Bedürfnissen statt umgekehrt. Auch zielt sie auf eine Gleichstellung von behinderten Menschen innerhalb der Gesellschaft ab. Die Frage der Anwendung der UN-BRK in der Psychiatrie hat unter Klinikern, Experten, in den Medien und in einer breiten Öffentlichkeit lebhafte Diskussionen ausgelöst. Die Konvention schränkt Interventionen gegen den Willen der Betroffenen erheblich ein, was potentiell zu einer Unterversorgung von Menschen führen könnte, die sich in einem urteilsunfähigen Zustand selbst gefährden.

Programm

Präsentationen:

Prof. Paul Hoff, Ethik in der Psychiatrie – Ethik neben der Psychiatrie. Ein Input zum «Ort» medizinethischer Reflexion

Prof. Paul Appelbaum, Saving the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities—From Itself

Prof. Andreas Heinz, UN CRPD: Perspectives for Psychiatric Care in Germany

 

 

Ethik-Symposium am USB: Zwang in der Somatik: Heiligt der Zweck die Mittel?

Die manchmal erforderliche Anwendung von Zwangsmassnahmen in der Medizin stellt für betroffene Patienten einen schwerwiegenden Eingriff in ihr Recht auf Selbstbestimmung dar. Gesundheitsfachpersonen bewegen sich bei der Entscheidungsfindung über die Anwendung von Zwang in einem Spannungsfeld zwischen den ethischen Prinzipien des Respekts vor der Autonomie und des Wohltuns. Fragen der Urteilsfähigkeit, des mutmasslichen Willens und der Interessen der Patienten können dabei in der Praxis zu rechtlichen und ethischen Herausforderungen führen.

Programm

Präsentationen:

Dr. iur. Jürg Müller, Hilfe durch Zwang? Grundsätzliches zu  einem schwierigen Thema in der Gesundheitsversorgung

Dorothea Helberg, Jan Schürmann, Zwangsmassnahmen am Universitätsspital Basel (USB): Worum geht es beim geplanten Leitfaden?

 

 

Symposium - Ethische Herausforderungen von COVID-19-Pandemie

Der Umgang mit COVID-19-Patienten hat unter Klinikern, Experten, in den Medien und in einer breiten Öffentlichkeit zu lebhaften Diskussionen über die ethisch angemessene Gesundheitsversorgung während einer Pandemie geführt. Nach deren vorläufigem Höhepunkt in der Schweiz ist nun die Zeit für eine Bilanz aus ethischer Sicht gekommen, nicht zuletzt auch, um mit einer ähnlichen oder sogar schwerwiegenderen zukünftigen Situation besser umgehen zu können.

Programm

Präsentation:

Prof. Biller-Andorno, Corona-Massnahmen im Spannungsfeld von persönlicher Freiheit, öffentlicher Gesundheit und Wirtschaftlichkeit