Medien

Für projektbezogene Auskünfte steht Ihnen die Medienstelle des Universitätsspitals Basel gerne zur Verfügung: 

 

 
  
 

Medienmitteilungen

07. July 2021

Unispital Basel erschliesst Grundwasser im Tschudipark

Das Unispital Basel macht eine Grundwasser-Erschliessung im Tschudipark wieder funktionstüchtig, um Wasser für die Kühlung von Spitaleinrichtungen zu gewinnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vom 12. Juli bis Mitte September 2021. Der Park bleibt während dieser Zeit für die Öffentlichkeit nutzbar, allerdings nur teilweise.

 

Ein nicht mehr funktionstüchtiger Grundwasserbrunnen an der Ecke Spitalstrasse/Wilhelm-His-Strasse wird im Auftrag des Universitätsspitals Basel (USB) durch einen neuen Brunnen ersetzt. Das durch den neuen Brunnen geförderte Grundwasser wird zu Kühlzwecken genutzt. Die Installationen werden in einem bestehenden, unterirdischen Leitungstunnel untergebracht, der mit dem USB-Areal verbunden ist.

Das USB informiert die Anwohnerinnen und Anwohner

Aufgrund der Bauarbeiten wird die Parkfläche für rund zwei Monate nur zu zwei Dritteln nutzbar sein – aus Gründen der Sicherheit. Zum Schutz vor Unfällen werden Abschrankungen installiert. Nach Abschluss der Bohrung werden die Abschrankungen entfernt, und der Park kann wieder vollständig genutzt werden. Die Arbeiten stehen in keinem Zusammenhang mit dem geplanten Parking des Universitäts-Kinderspitals beider Basel.

Das USB informiert die Anwohnerinnen und Anwohner des Parks auf verschiedenen Kanälen. «Wir bedauern die zeitweiligen Einschränkungen im Park, insbesondere für die Kinder des Quartiers», sagt Fernando Imhof, Leiter Immobilien am USB. «Zusammen mit den ausführenden Bauunternehmen bemühen wir uns um eine möglichst ruhige und rasche Umsetzung.»

Das USB wird einen nicht mehr funktionstüchtigen Grundwasserbrunnen an der Peripherie des Tschudiparks (Ecke Spital- / Wilhelm-His-Strasse) durch einen neuen Brunnen ersetzen. Die Installationen werden am gleichen Standort in einem bestehenden, unterirdischen Leitungstunnel untergebracht, der mit dem USB-Areal verbunden ist. Das geförderte Grundwasser wird zu Kühlzwecken genutzt.

07. December 2020

Das Generationenprojekt «Campus Gesundheit» wird konkret

Das Universitätsspital Basel leitet die nächsten Schritte der Arealentwicklung auf der Basis des Masterplans Campus Gesundheit ein. Das Klinikum 2 wird erneuert, und entlang der Schanzen­ und Klingelbergstrasse ist ein Neubau für ein Klinikum 3 vorgesehen. Mit diesem Generationenprojekt legt das Universitätsspital Basel das Fundament dafür, dass den Menschen in der Region Basel auch in den kommenden Jahrzehnten eine Medizin auf universitärem Niveau zur Verfügung steht.

 

An einer gemeinsamen Medienkonferenz haben heute das Universitätsspital Basel, die Universität Basel und der Kanton Basel-Stadt über die baulichen Pläne zur Arealentwicklung informiert. Nach der Ablehnung der Spitalfusion durch die Stimmbevölkerung des Kantons Basel-Stadt im Februar 2019 hat das Universitätsspital Basel seine Strategie und Infrastruktur-Planung weiterentwickelt. In Einklang mit der Ende 2019 verabschiedeten Eignerstrategie des Kantons Basel-Stadt bekräftigte der Verwaltungsrat mit der neuen Unternehmensstrategie die nachhaltige Positionierung als Universitätsspital in der Region mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. 

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat die Pläne zur Arealentwicklung des Universitätsspitals Basel geprüft. Dabei wurden die strategischen, areal- und investitionsbezogenen sowie finanziellen Planungen des Universitätsspitals Basel einem Review unterzogen. 
Das geplante Vorgehen zur Umsetzung des Masterplans Gesundheit wurde vom Regierungsrat bestätigt (siehe heutige Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt). Auf dieser Grundlage leitet das Universitätsspital Basel nun die nächsten Schritte ein. 

Stetiger Prozess über zwei Jahrzehnte
Die Weiterentwicklung des Campus Gesundheit wird als stetiger Prozess über die kommenden zwei Jahrzehnte laufen. Nach aktuellem Planungsstand soll in den Jahren 2022 bis 2028 eine erste Phase des Neubaus des Klinikums 2 realisiert werden: Der neue Turm und Annex werden errichtet. Der Bau des Klinikums 3 ist für 2024 bis 2030 geplant. Ein Teil der Nutzungen wird dann vom Klinikum 2 ins Klinikum 3 verschoben, um 2031 bis 2038 den Sockel des neuen Klinikums 2 erbauen zu können.

Ersatz des Klinikums 2 
Für das Universitätsspital Basel stellt die Realisierung des Klinikums 2 einen wichtigen Schritt zur langfristigen Arealentwicklung des Campus Gesundheit dar. Der vom Architektenteam giuliani.hönger geplante Neubau des Klinikums 2 wird das aktuelle Gebäude aus den Siebzigerjahren am selben Standort ersetzen. Das Bauprojekt ist gemeinsam mit Mitarbeitenden und Patientenorganisationen weiterentwickelt worden und erfüllt die Anforderungen eines universitären Spitalbetriebs über die heutige Generation hinaus. Das Unispital Basel wird demnächst die Baueingabe für das Klinikum 2 vornehmen. 

Planung eines neuen Klinikums 3
Die Ergebnisse des Studienauftrags zu einem Klinikum 3 wurden im Mai 2019 veröffentlicht. Mit dem Studienauftrag wurde ein Lösungsvorschlag gesucht, der sich gut ins Stadtbild einfügt und hervorragende Voraussetzungen für die Nutzung schafft. Der Entwurf des Teams Herzog & de Meuron mit Rapp überzeugte. Er ist modular gestaltet, was eine hohe Flexibilität sowohl in der Planung als auch bei späteren Veränderungen ermöglicht. Der Lösungsvorschlag wird nun weiterentwickelt. 

Investitionen von rund 1,4 Milliarden CHF über zwei Jahrzehnte
Die Gesamtkosten für die Weiterentwicklung des Campus Gesundheit liegen nach aktueller Einschätzung bei rund 1,4 Milliarden Franken über die nächsten zwei Jahrzehnte. Der Finanzplan des Universitätsspitals Basel für diese Zeitperiode zeigt, dass mit den strategischen Zielen und Massnahmen die notwendigen Mittel erwirtschaftet werden können. 

Die Auswirkungen von COVID-19 auf das Jahresergebnis 2020 sind in diesen Rechnungen nicht berücksichtigt. Gegenwärtig geht die Führung des Universitätsspitals Basel von einem wesentlichen Gewinneinbruch im Jahr 2020 und einem ebenfalls schwierigen Winter 2021 aus. Ab 2022 wird mit einer Entwicklung im Rahmen des vorliegenden Finanzplans gerechnet. Eine kurzfristige Gewinnminderung durch Covid-19 verunmöglicht die langfristigen Investitionen in den Campus Gesundheit nicht.  

Ein visionäres und mutiges Generationenprojekt
«Der Campus Gesundheit ist ein visionäres und mutiges Generationenprojekt. Wir legen jetzt das Fundament, damit auch der kommenden Generation eine Medizin auf universitärem Niveau zur Verfügung steht», erläutert Verwaltungsratspräsident Robert-Jan Bumbacher. 

«Es besteht Handlungsbedarf», betont Spitaldirektor Dr. Werner Kübler. Die Erwartungen der Patientinnen und Patienten an die Spitalbauten hätten sich in den letzten Jahren stark verändert, ebenso die Erwartungen der Mitarbeitenden. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen seien verändert. «Mit unseren Bauvorhaben senden wir ein starkes Signal für den Standort Basel an unsere Partner, an die Menschen in der Region und an die ganze Schweiz.»
Weitere Informationen: unispital-basel.ch/campusgesundheit 

Die Aufzeichnung der virtuellen Medienkonferenz finden Sie hier.

08. May 2019

Konkreter Entwicklungsvorschlag für den Campus Gesundheit

Die Ergebnisse des Studienauftrags zum Perimeter B des Universitätsspitals Basel (USB) an der Schanzen- und Klingelbergstrasse stehen fest. Das Beurteilungsgremium empfiehlt den Lösungsvorschlag des Teams Herzog & de Meuron/Rapp zur Weiterbearbeitung. Für das USB stellt die Realisierung einen wichtigen Schritt zur langfristigen Entwicklung des Campus Gesundheit dar.

 

Das Areal an der Schanzen- und Klingelbergstrasse (Perimeter B) ist die letzte bedeutende Reserve für die bauliche Entwicklung des Universitätsspitals Basel auf dem Campus Gesundheit. Mit dem Studienauftrag für dieses Areal will das USB die weitere Entwicklung des Campus Gesundheit konkretisieren. Der Entwurf des Teams Herzog & de Meuron/Rapp überzeugte das Beurteilungsgremium, die Fachexperten des Kantons und das Universitätsspital Basel (USB) von den sieben eingereichten Entwürfen am meisten. Er sieht einen drei- bis viergeschossigen Sockel mit zwölfgeschossigem Aufbau vor. Die stringente Struktur des Gebäudes basiert auf einem gleichmässigen Stütz- und Ausbauraster und ist modular gestaltet. Das sorgt für hohe Flexibilität sowohl in der Planung als auch bei späteren Veränderungen.

Das neue Gebäude soll zum einen Platz für komplexe ambulante Behandlungen bieten, zum Beispiel für ein Tumorzentrum, zum anderen soll es Funktions- und Laborbereiche aufnehmen. Gemäss dem Schlussbericht des Beurteilungsgremiums zeichnet sich der Entwurf aus durch einen starken städtebaulichen Beitrag mit einem hohen Mass an Nutzungsflexibilität, sinnvoll aufgezeigten Spitalprozessen und angemessener Wirtschaftlichkeit.

Entwicklung der ambulanten Angebote

Mit dem Entwicklungsschritt will das USB primär die Voraussetzungen für die Zugänglichkeit zu komplexen ambulanten Behandlungen verbessern. Das ambulante und das stationäre Geschäft sollen entflochten werden, um die Effizienz zu erhöhen, die Arbeit der Mitarbeitenden zu vereinfachen und die Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten zu verkürzen. Neben der Konzentration des interdisziplinären Tumorzentrums für die Behandlung von Krebserkrankungen und der Nephrologie (Nierenheilkunde) mit der Dialyse-Station sowie der Labormedizin soll das neue Gebäude gemäss heutigem Planungsstand auch Platz für die Pathologie und für Lehre und Forschung bieten. Im Perimeter B könnte aber auch Raum für die Universitäre Augenklinik des USB entstehen, für die schon länger ein Standortwechsel ins Auge gefasst wird. Denkbar ist auch, dass aus Kooperationen entstehende Angebote im neuen Gebäude ihren Platz finden.

Das neue Gebäude bietet auch die nötigen Rochadeflächen, um während der langfristigen Entwicklung des Campus Gesundheit (Neubau Klinikum 2, spätere Sanierung Klinikum 1) den Betrieb möglichst uneingeschränkt weiter zu führen, den Zugang zu erleichtern und die Wartezeiten tief zu halten. Und dies ohne negative Auswirkungen durch kostenintensive und nicht nachhaltige Provisorien im heutigen Spitalgarten, der eine Erholungsfläche für Patienten, Mitarbeitende und die Bevölkerung bleibt.

Klärung offener Fragen und Dialog

Der Verwaltungsrat des USB wird voraussichtlich vor Ende Jahr über die Freigabe des Vorprojekts entscheiden. Dazu sollen die noch offenen Fragen geklärt werden. Dies betrifft einerseits die finanzielle Tragbarkeit. Die Kosten für den neuen Klinikteil an der Schanzen- und Klingelbergstrasse sind Teil der 2011 veranschlagten 1,2 Milliarden Schweizer Franken für die Gesamtentwicklung des Campus Gesundheit und belaufen sich nach heutigen Schätzungen auf gut ein Viertel der gesamten Investition bis und mit Inbetriebnahme. Für die nachhaltige Finanzierbarkeit braucht es eine weitere Steigerung der betrieblichen Produktivität. Letzteres ist ohne die Fusion mit dem Kantonsspital Baselland, die Anfang Jahr von der baselstädtischen Stimmbevölkerung abgelehnt wurde, anspruchsvoller zu erreichen.

Ein zweiter Punkt betrifft die baurechtlichen Verhältnisse. Mit dem Bebauungsplan 215 vom 25. Mai 2015 liegen die Grundlagen für eine langfristige räumliche Planung des USB vor. Der vorliegende Lösungsvorschlag sieht ein höheres Gebäude vor, was die Verabschiedung eines Bebauungsplans zusätzlich durch den Grossen Rat des Kantons Basel-Stadt bedingt. Es hat sich früh im Verfahren gezeigt, dass nur mit der Freigabe der ursprünglich vorgesehenen Höhenbegrenzung eine städtebaulich wie auch für die Nutzung sinnvolle und ansprechende Lösung möglich sein würde. Der aus städtebaulicher und funktionaler Sicht präferierte Lösungsvorschlag von Herzog & de Meuron/Rapp würde zu einer minimalen Überschreitung des Zweistundenschattens führen. Dies hat das Beurteilungsgremium für die Weiterbearbeitung des Projekts zur Prüfung empfohlen.

Das USB versteht es als seinen Auftrag, zu einer modernen Infrastruktur für die Gesundheitsversorgung der kommenden Generationen beizutragen, sowohl im Bereich des Spitals als auch der klinischen Forschung. Nun werden die Grundlagen für die notwendigen Entscheidungen des Verwaltungsrats erarbeitet, und der Dialog mit dem Eigner sowie allen Beteiligten und Interessengruppen wird weiter vertieft.

23. February 2018

Ausschreibung für Neubau Perimeter B soll bauliche Optionen klären

Am 24. Februar 2018 wird der Studienauftrag für einen Neubau im Perimeter B auf dem Areal des Universitätsspitals Basel öffentlich ausgeschrieben. Eine frühzeitige Planung des Perimeters B schafft Klarheit hinsichtlich der baulichen Optionen des Universitätsspitals Basel, auch mit Blick auf die geplante Spitalgruppe.

 

Um für die zukünftigen Entwicklungen – inklusive der geplanten Spitalgruppe – vorbereitet zu sein, verfolgt das Universitätsspital Basel (USB) einen ganzheitlichen Planungsansatz für den Campus Gesundheit. Mit dem 2011 lancierten und 2013 entschiedenen Wettbewerb für das neue Klinikum 2 konnten die baulichen Voraussetzungen am Petersgraben (Perimeter A) geklärt werden. Der nun ausgeschriebene Studienauftrag soll die mögliche Bebauung entlang der Schanzen- und Klingelbergstrasse als Teil des Perimeters B festlegen.

Das Wettbewerbsresultat soll bis Ende 2018 vorliegen. Danach wird auf dieser Grundlage der Bebauungsplan im entsprechenden Bereich präzisiert. Mit der Neubauplanung im Perimeter B schafft das USB ideale Voraussetzungen, um die Arealplanung zukunftsweisend umzusetzen.

Notwendiger Platz für provisorische und definitive Einrichtungen

Mit dem Neubau im Perimeter B sollen Rochadeflächen für den Neubau des Klinikums 2 bereitgestellt werden. Gesucht ist unter anderem eine Lösung für ein Provisorium zum Notfallzentrum. Ausserdem können bestimmte Einheiten bereits definitiv im Neubau untergebracht werden, vor allem das interdisziplinäre Tumorzentrum. Mit der Konzentration des Tumorzentrums in einem Gebäude wird das USB die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Tumorerkrankungen weiter verbessern können.

Vorarbeiten haben gezeigt, dass ein Neubau im Perimeter B nachhaltiger ist als die zwischenzeitlich angedachten langjährigen Provisorien. Diese wären kostenintensiv und müssten wieder abgebrochen werden.

Teil des Masterplans Campus Gesundheit

Das USB muss und will sich zukunftsorientiert weiterentwickeln und damit seine Stellung im regionalen und überregionalen Versorgungsnetzwerk langfristig sichern. Dies ist ohne weitsichtige Entwicklung der Infrastruktur nicht möglich. Mit dem Masterplan Campus Gesundheit Universitätsspital Basel und dem rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 215 vom 25. Mai 2015 (Areal Universitätsspital) liegen die Grundlagen für eine langfristige räumliche Planung vor. Mit der Ausschreibung der Planung im Perimeter B macht das USB in der Gesamtplanung des Spitalareals einen weiteren Schritt vorwärts und definiert die Rahmenbedingungen für die anstehenden Bau- und Sanierungsphasen.

20. March 2014

Bebauungsplan Campus Gesundheit für das Areal des Universitätsspitals Basel: Genügend Nutzfläche, attraktive Patientenzimmer und klare Abläufe fürs USB

Vom 31. März bis 29. April 2014 wird der Bebauungsplan für den Campus Gesundheit (Areal Universitätsspital Basel, USB) öffentlich aufgelegt. Er schafft die Voraussetzungen für den Ersatz des Klinikums 2 durch das Wettbewerbs-Siegerprojekt „Arcadia“. Mit diesem neuen Klinikum 2 kann das Universitätsspital Basel seinen Auftrag als spitzenmedizinisches Zentrum unter optimalen Bedingungen auch künftig bestens erfüllen.

 
 

Der Baubeginn für das neue Klinikum 2 ist 2017 geplant. Es soll voraussichtlich 2027 bezugsbereit sein. Im letzten Jahr war das Projekt von giuliani.hönger architekten eth-bsa-sia, Zürich, siegreich aus dem zweistufigen, anonymen Projektwettbewerb hervorgegangen.

In den vergangenen Wochen wurde intensiv am Siegerprojekt weitergearbeitet, beispielsweise an der Fassadengestaltung. Städtebaulich und für die Öffentlichkeit wichtig ist die Rücksichtnahme auf die denkmalgeschützten Nachbarbauten Predigerkirche und Markgräflerhof. Der Abstand zwischen der Kirche und dem Klinikum 2 wurde noch einmal vergrössert und die Spitalfront am Petergraben so zurückgesetzt, dass die Predigerkirche hervorgehoben und besser sichtbar wird. Zudem wurde die Notfallvorfahrt aus Rücksicht auf die Kirche um ein Stockwerk tiefer geplant. Die Einfahrt erfolgt vom Petersgraben her statt von der Spitalstrasse. Eine Verbesserung zur heutigen Situation bewirken die gedeckten Abstellplätze für 500 Velos und 50 Roller beim Haupteingang am Petersgraben. Weitere 250 ungedeckte Abstellplätze für leichte Zweiräder werden im Bereich des Markgräflerhof-Gartens angeordnet. Ansprechend gestaltet ist auch der Eingangsbereich mit Arkade.

Das neue Klinikum 2 hat gegenüber dem Status quo wesentliche betriebliche, städtebauliche und denkmalschützerische Vorteile. Die vorgesehene Etappierung des Baus gelingt mit diesem Projekt ohne mehrfache Verlegungen von Spitalabteilungen, die ohne Unterbruch funktionsfähig bleiben müssen. Besonders angenehm für das Personal sowie für die Patientinnen und Patienten sind die attraktiven Patientenzimmer. Sie sind hell und bieten eine schöne Aussicht. Optimal für das Personal sind die grossen Nutzflächen, aber auch die kurzen Wege, welche für hindernislose Abläufe und die Organisation günstig sind. Von Vorteil für einen dermassen grossen Betrieb ist zudem die deutliche Reduktion des Energieverbrauchs. Der öffentliche Weg vom Petergraben in den Spitalgarten ist einladend gestaltet. Ausserdem nimmt mit der Verwirklichung des neuen K2 die Grünfläche zu.

Zentrale Funktion des USB für moderne und zukunftsgerichtete Medizin

Das Universitätsspital Basel ist das zentrale Element für die Gesundheitsversorgung in der Nordwestschweiz. Es erbringt einerseits wichtige Leistungen in der Grundversorgung und Notfallversorgung rund um die Uhr in der Region Basel und universitäre und hochspezialisierte Leistungen für die ganze Region.

Um im schweizerischen Umfeld und unter der neuen Spitalfinanzierung als universitäres Zentrumsspital bestehen zu können, ist es auf eine moderne und zukunftsgerichtete Medizin, aber auch auf optimale und damit effiziente Prozessabläufe angewiesen. Entscheidend sind optimale bauliche Rahmenbedingungen für Ärzte und Personal.

Öffentliche Planauflage des Bebauungsplans Campus Gesundheit

Der Bebauungsplan Campus Gesundheit bietet die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den dringend notwendigen Ersatz des 40 Jahre alten Klinikums 2.

Er regelt die Platzierung und maximale Dimensionierung der Baukörper, die Zugänglichkeit und die Durchgängigkeit des Areals, die Grösse der Grünflächen sowie den Schutz der denkmalgeschützten Nachbarliegenschaften, die künftig besser zur Geltung kommen sollen.

Die öffentliche Planauflage des Bebauungsplans Campus Gesundheit dauert von 31. März bis 29. April 2014. Die Unterlagen liegen auf im Hochbau- und Planungsamt in Basel, Rittergasse 4, 2. Obergeschoss.

Weitere Auskünfte:

Marc Keller,
Leiter Kommunikation Bau- und Verkehrsdepartment des Kantons Basel-Stadt,
Tel. +41 (0)61 267 42 51

Dr. Sabina Heuss,
Leiterin Marketing und Kommunikation Universitätsspital Basel,
Tel. +41 (0)61 556 59 73

28. May 2013

Der Sieger steht fest: Das Unispital Basel realisiert mit giuliani.hönger ag die Gesamterneuerung des Klinikum 2

Das Universitätsspital Basel hat seinen Partner für die unumgängliche Gesamterneuerung des Klinikum 2 gewählt. Den Vorschlag eines kompletten Neubaus bei laufendem Betrieb des Generalplanerteams um die Architekten von giuliani.hönger ag und dem Gesamtleiter von Caretta+Weidmann Baumanagement AG aus Zürich hat die Jury überzeugt. Dr. Werner Kübler, Spitaldirektor des Unispitals, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Siegern: „Mit dem Architektenteam giuliani.hönger ag haben wir einen starken und zuverlässigen Partner an der Seite, um gemeinsam das ambitionierte Erneuerungs- und Etappierungskonzept durchführen zu können“. Der erste Schritt in Richtung Neubau wird nächstes Jahr mit dem neuen Bebauungsplan gemacht. Die Finanzierung ist durch das Universitätsspital Basel sicherzustellen.

 

Das Klinikum 2 des Unispitals am Petersgraben wurde 1974 in Betrieb genommen. Neben der altersbedingten Gesamtsanierung veranlassen auch Anpassungen an die baulichen Standards durch neue Normen und Gesetze eine Erneuerung der über vierzigjährigen Gebäude. Die medizinische Entwicklung mit neuen Behandlungsmethoden, veränderten Bedürfnissen der Patienten und Patientinnen, neue Anforderungen an die Arbeitsplatzqualität und ein dynamischer Gesundheitsmarkt führen ausserdem zu einer veränderten Nutzung der Spitalinfrastruktur. „Der Ersatz der Gebäudestruktur ist daher unumgänglich, um einer Spitalinfrastruktur im Dienste der Patienten und Patientinnen gerecht zu werden“, präzisiert der Verwaltungsratspräsident, Michel Plüss. Bereits 2006 erteilte daher das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt den Auftrag, die strategische Raumplanung mit dem Erneuerungsbedarf und der Entwicklung und Analyse des Arealpotentials der Gebäude des Unispitals an die Hand zu nehmen. Anschliessend erteilte der Regierungsrat den Auftrag, in einer Zusammenarbeit zwischen dem Universitätsspital Basel, dem Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt, Immobilien Basel-Stadt, der Universität Basel und weiteren den Masterplan Campus Gesundheit zu erstellen, welcher im Jahr 2011 abgeschlossen und genehmigt wurde. Dieses zentrale Steuerungsinstrument legt die Eckpunkte der Standortentwicklung fest, ermittelt den Raumbedarf und die städtebaulichen Auswirkungen. Die Ausschreibung des Wettbewerbs zur Gesamterneuerung basiert auf diesen Grundlagen.

Der Wettbewerb wurde im Dezember 2011 unter dem Vorsitz von Kantonsbaumeister Fritz Schumacher lanciert. Nach einer Präqualifikation mit 31 teilnehmenden Teams wurden für das zweistufige Verfahren 19 Teams qualifiziert, und die Vorschläge nach Architektur und städtebaulichen Qualitäten, Etappierbarkeit bei laufendem Betrieb, Umgang mit dem baugeschichtlichen Kontext, spitalbetrieblicher Organisation, Erfüllung des Raumprogramms, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit geprüft.

Das Siegerprojekt basiert auf einem Neubau. giuliani.hönger architekten überzeugten die Jury mit einem Projekt, welches durch seine hohe Flexibilität und gute Umsetzbarkeit unter Berücksichtigung des laufenden Betriebes heraussticht. „Das Siegerprojekt bietet eine nachhaltige Lösung im Hinblick auf Investitions- und Betriebskosten, um ein qualitativ hochstehendes, wirksames und wirtschaftliches Spital zu realisieren. Die Neu- und Umbauten können, in Anbetracht möglicher Änderungen der Nutzung, flexibel und unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus geplant werden“, sagt der Kantonsbaumeister und Juryvorsitzende Fritz Schumacher. Neben einem guten städtebaulichen Lösungsvorschlag besticht das Projekt vor allem durch die betrieblich sinnvolle Platzierung der Funktionseinheiten und einer idealen Anbindung an den Bestand. Die aufgezeigten Spitalprozesse sowie die Orientierung und Wegeführung innerhalb des neuen Spitalbaus sind vorbildlich gelöst und bieten eine ideale Grundlage zur weiteren Bearbeitung.

In einem ersten Schritt wird nun durch das zuständige Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt der Ersatz des bisherigen Bebauungsplans aus dem Jahr 1969 durch einen auf dem Wettbewerbsprojekt basierten neuen Bebauungsplan vorbereitet werden. Zeitgleich werden durch das Universitätsspital Basel als Bauherr die notwendigen Grundlagen für das Vorprojekt wie beispielsweise das definitive Raumprogramm und die konkreten Betriebsabläufe, vertiefte Plangrundlagen, sowie Technikvorgaben und anderes ausgearbeitet. Das Vorprojekt für die Erneuerung des Klinikum 2 wird im 2015 erarbeitet.

Gemäss Masterplan Campus Gesundheit, auf welchem das gesamte Projekt beruht, beträgt der Investitionsbedarf zwischen 0,95 und 1,2 Mia. CHF. Für die erste Erneuerungsphase (2015-2026), welche die Erneuerung und Erweiterung des Klinikums 2 mitsamt den benötigten Rochadenflächen beinhaltet, beansprucht das Siegerprojekt 2/3 dieser Gesamtsumme. Die Finanzierung ist durch das Universitätsspital Basel sicherzustellen.

Alle Projekte können in der Wettbewerbsausstellung vom 29. Mai bis 08. Juni 2013 in der Maiengasse 11 in Basel besichtigt werden. Auf der Internetseite www.unispital-basel.ch/klinikum2 werden Sie laufend über das Bauprojekt informiert und können sich darauf in den nächsten zwei Tagen direkt Bilddateien runterladen.

 

Medienberichte

Hier finden Sie alle Dokumente und Medienberichte zum Campus Gesundheit (chronologisch geordnet).

 
«Schweiz am Wochenende» vom 16. März 2019

Kein Planungsstop beim Klinikum 2

Am vergangenen Samstag hat ein Artikel der Zeitung «Schweiz am Wochenende» für einigen Wirbel gesorgt. Darin wird, unter Berufung auf eine «anonyme Quelle im Gesundheitsdepartement», behauptet, der Bau des Klinikums 2 sei «sistiert». Davon kann keine Rede sein. Thomas Pfluger, Leiter Kommunikation und Marketing dementierte dies noch am selben Abend beim Regionaljournal von Radio SRF im Namen der Spitalleitung und des Verwaltungsrats. Die Planung für den Bau des Klinikums 2 läuft und zwar innerhalb des vorgesehenen Zeitplans. Die «Schweiz am Wochenende» hatte beim USB diverse Fragen deponiert, dabei aber die «anonyme Quelle» unerwähnt gelassen. Deshalb konnte auf diese falsche Aussage auch nicht direkt reagiert werden. 

 

Schweiz am Wochenende

Radio SRF

Medinside

Badische Zeitung

 
«Regionaljournal Basel» von Radio SRF

Unispital soll an der Schanzenstrasse erweitert werden

Auf dem Perimeter B des Universitätsspitals, entlang der Schanzenstrasse, soll ein Neubau zu stehen kommen. Das Expertengremium hat den Lösungsvorschlag des Basler Architekturbüros Herzog & de Meuron zur Weiterbearbeitung empfohlen. 

 

Zum Beitrag 

«bz basel»

«Architektur Basel»

«Architektur Basel» zweiter Text

«Telebasel»

«Basler Zeitung»

«Badische Zeitung»

 
«Medinside» vom 15. Januar 2019

100 Prozent Einbettzimmer in einem Spital ist nicht sinnvoll

Das Universitätsspital Zürich setzt auf Einzelzimmer für alle. Andere Spitäler setzen weiterhin auf Mehrbettzimmer. So auch das Universitätsspital Basel, wo eine Bettenstudie ergeben hat, dass ein Einbettzimmeranteil von 100 Prozent nicht sinnvoll sei. In der Bettenstudie wurde als Planungsgrundlage für den Neubau ein Einbettzimmeranteil von 30 Prozent festgelegt.

 

Zum Artikel

 
«Regionaljournal Basel» auf Radio SRF 1 vom 25. Oktober 2016

Basler Spitalturm: Rekurse abgewiesen

Der geplante Neubau des Universitätsspitals Basel rückt der Realisierung näher: Das baselstädtische Appellationsgericht hat Rekurse von Denkmalschützern gegen den Bebauungsplan abgewiesen. Das Neubauprojekt mit einem 60-Meter-Turm soll das veraltete Klinikum 2 ablösen.

 

Zur Sendung

bz Basel

Telebasel

Tageswoche

barfi.ch

Badische Zeitung

Die Oberbadische

Basler Zeitung

Basellandschaftliche Zeitung

20 Minuten

 
«Twice» vom Oktober 2015

Das neue Klinikum 2

Das Neubauprojekt des Universitätsspitals Basel hatte einen schwierigen Start. Gleich nachdem im Mai 2013 das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vorgestellt wurde, setzte eine lebhafteDiskussion über die städtebauliche Qualität ein. Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet, und die Skepsis gegenüber dem Neubau des Klinikums 2 hat breiter Zustimmung Platz gemacht.

 

Zum Artikel

 
«TelebaselReport» vom 12. November 2014 auf Telebasel

Der Turm, die Altstadt und die Polemik

Schon in 12 Jahren könnte Basel einen neuen, topmodernen Bau erhalten, der das unbeliebte, massige Bauwerk aus den siebziger Jahren ersetzt. Aber kaum hatte die Fachjury das Siegerprojekt der Zürcher Architekten Giuliani und Hönger bekannt gegeben, setzte in Basel eine öffentliche Kampagne ein. Der «Telebasel Report» zeigt wie die Polemik in Basel den Spitalstandort in der Stadtmitte gefährdet.

 

Zur Sendung

 
«061live» vom 12. November 2014 auf Telebasel

«Wie überzeugen Sie die Basler für den Spital-Neubau?»

Lukas Engelberger, Vorsteher des Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt, nimmt Stellung.

 

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