Karriereblog des Universitätsspitals Basel
04. March 2021

Vom Schnupperpraktikant zum Fachmann Gesundheit

Lukas Keusch befindet sich im dritten und letzten Jahr seiner Ausbildung zum Fachmann Gesundheit EFZ. Bevor er im Sommer seinen Abschluss macht, lässt er seine Zeit am Unispital Basel vom Schnupperpraktikant bis jetzt Revue passieren und verrät uns, was ihn an seiner Ausbildung überrascht hat.

 

Kannst du dich noch an die Schnuppertage im USB erinnern?

Ja klar, das erste Mal durfte ich in der achten Klasse schnuppern! Es ging darum, herauszufinden, ob mir der Beruf «Fachmann Gesundheit EFZ» gefällt. Anfangs war ich sehr überrascht, wie viel es zu tun gibt. Für jemanden, der bisher noch nie gearbeitet hat, war es sehr spannend zu sehen, wie komplex der Beruf ist. Ich konnte spannende Eindrücke sammeln und mir wurde viel gezeigt. Am Abend wollte ich nur noch meine Beine hochlegen – man ist sich als Schüler nicht gewohnt, den ganzen Tag auf den Beinen zu stehen.

 Was hat dich überzeugt, dich später am USB für die Lehrstelle zu bewerben?

Ich empfand das Arbeitsklima als sehr angenehm und fühlte mich vom ersten Moment an wohl. Ich wurde von Anfang an integriert und als einen Teil des Teams behandelt. Zudem war ich von der Grösse des Spitals beeindruckt.

 Warum hast du dich gerade für das USB entschieden und nicht für ein kleineres Spital

Dies hatte mehrere Gründe: Zum einen hat das USB sehr viele verschiedene Abteilungen mit unterschiedlichen Fachgebieten. Mir war es damals wichtig meine Ausbildung an einem Ort mit einer Vielfalt an Abteilungen zu absolvieren, so dass ich mir ein möglichst breites Fachwissen aneignen kann und viele unterschiedliche Einblicke in den Beruf erhalte. Ein weiterer entscheidender Punkt waren für mich die vielen Perspektiven: Es gibt am USB nach der Ausbildung eine grosse Auswahl an Weiter- und Ausbildungsmöglichkeiten.

 War die FaGe-Lehre rückblickend so, wie du sie dir vorgestellt hast?

Ich hatte eine grobe Vorstellung vom Beruf, war jedoch ziemlich überrascht, wie viel Verantwortung du als Fachmann Gesundheit trägst. Es sollte jedem klar sein, dass die Menschen, für welche wir die Verantwortung haben, akut krank sind und viel Unterstützung von uns brauchen. So wirst du auch als Lehrling schnell zu einem richtigen Teammitglied, dessen Mithilfe benötigt wird bei den verschiedensten Tätigkeiten. Die Aufgaben, die ich in der Schule erlernt hatte, durfte ich auch schnell selbstständig ausführen. Ich hatte aber niemals das Gefühl überfordert zu sein, da ich stets eine Betreuungsperson hatte, die mich in jeder Tätigkeit unterstützen konnte, wenn ich dies brauchte.

Was hat dir an der Ausbildung gefallen und wem würdest du die Lehrstelle weiterempfehlen?

Mir hat die Arbeit mit Menschen sehr gut gefallen. Die Arbeit kann nicht näher am Mensch sein, da ich als Fachmann Gesundheit täglich Patientinnen und Patienten betreue und unterstütze. Berührungsängste sollte jemand bei als FaGe deshalb keine haben. Zudem muss einem bewusst sein, dass es unregelmässige Arbeitszeiten gibt und man manchmal auch am Wochenende arbeiten muss. 

Wie geht es nun für Dich beruflich weiter?

Ich möchte auf jeden Fall mein Fachwissen und die dazugehörige praktische Arbeit noch vertiefen. Ich habe vor, nach der Lehre die Ausbildung zum Pflegefachmann HF zu absolvieren Zudem steht auch noch die Rekrutenschule an. Da möchte ich zu den Sanitätern gehen, um mein mein Fachwissen zu erweitern. Ich möchte nach meinen Ausbildungen auf jeden Fall wieder in einem grossen Akutspital arbeiten, am liebsten auf einer Intensivstation oder einer Chirurgischen Abteilung. 

 

Du möchtest wie Lukas eine Lehre zur Fachperson Gesundheit machen? Dann informiere dich hier über die spannende Lehrstelle.    

 

Weitere Themen

5 Fragen an...

5 Fragen an... Claudia Cierpka aus der Betriebsergonomie

In unserer Rubrik «5 Fragen an…» stellen wir in regelmässigen Abständen USB-Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Bereichen und Berufsgruppen vor. Den Beginn macht Claudia Cierpka, welche vor 11...

 
100 Tage als...

100 Tage als FaGe-Lernende

Lotta Geisenhainer hat im August am Universitätsspital Basel ihre Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit begonnen. Wir wollten von ihr nach den ersten 100 Tagen wissen, was sie bereits erlebt hat und wie...

 

Unsere Weihnachtsspendenaktion 2019: Calcutta-Project

Jedes Jahr in der Adventszeit sammelt das Universitätsspital Basel für ein Hilfsprojekt, bei welchem Mitarbeitende mitwirken. Dieses Jahr sammeln wir für das Projekt von Anika Züchner, die sich für...

 

Results 1 to 3 of 3