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Ausgangslage

Klinikum 2, Blick von Süden

Klinikum 2, Blick von Osten (Petersgraben)

Klinikum 2, Einfahrt Notfall (Spitalstrasse)

Das Universitätsspital Basel (USB) erbringt Leistungen in der Gesundheitsversorgung sowie in der klinischen Lehre und Forschung und ist ein wichtiger Standortfaktor für den regionalen Life-Sciences-Bereich. Die bestehenden baulichen Strukturen – insbesondere die Gebäude der sogenannten dritten Bauetappe wie das Klinikum 2 – entsprechen nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemässen und modernen Spitals.

Neue gesetzliche Anforderungen, steigende Ansprüche an die jeweiligen medizinischen Behandlungsmethoden, Arbeitsplatzqualität und die Positionierung am Markt beein flussen die Nutzungsdauer von Spitalbauten. Im Spital beträgt zudem die Lebensdauer haustechnischer Anlagen nur etwa 30 Jahre. Um die Unterhalts- und Betriebskosten unter Kontrolle zu halten, ist eine vorausschauende Planung der Erneuerungs- wie Sanierungsmassnahmen mit Arealsicht zwingend notwendig.

Durch den im Jahr 2011 genehmigten Masterplan Campus Gesundheit Universitätsspital Basel wurden die Grundlagen für eine langfristige räumliche Planung gelegt und die Rahmenbedingungen für die nächsten Sanierungsphasen definiert. Dabei wurde nicht nur die Sanierung respektive der Ersatz des Klinikums 2 (Bettenhaus) behandelt, sondern in einer Gesamtschau das ganze Areal betrachtet. Die nun weiterführenden Planungen (Wettbewerb, Bebauungsplan, Projektierung Erneuerung Klinikum 2) sollen die räumliche Grundlage zur Sicherung und Steigerung der Wettbewerbs fähigkeit schaffen, damit das USB seinen Leistungsauftrag langfristig auf dem heutigen Areal erfüllen kann.

Mit einem zweistufigen, anonymen Projektwettbewerb wurde ein Sanierungs- und Etappierungskonzept für die Gebäude der dritten Bauetappe (Gebäude der 70 er-Jahre) und insbesondere das Klinikum 2 gesucht, mit welchem das USB – unter den Fokussen Städtebau, Spitalbetrieb, Etappierbarkeit und Wirtschaftlichkeit – ideale Voraussetzungen bietet, die anstehenden Sanierungen sowie Erneuerungen zukunftsweisend und betriebsverträglich innerhalb des Gesamtareals umzusetzen.

Auf Basis des aus dem Wettbewerb hervorgegangenen Siegerprojektes wird ein neuer Bebauungsplan erstellt, welcher den alten und nicht mehr gültigen Bebauungsplan von 1969 ersetzt. Weiter wird eine erste Sanierungsphase – aufgeteilt in verschiedene Etappen – mit der Erneuerung des Klinikums 2 inklusive der erforderlichen Rochadenflächen ausgelöst.

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