Evidenz-informierte Entscheidungen über die (De-) Implementierung von koordinierten Programmen zur beruflichen Wiedereingliederung. Eine Fallstudie

Projektgruppe:Christina Tikka, Finnish Institute of Occupational Health, Kuopio (Projektleitung)
Jan Hoving, Amsterdam UMC, University of Amsterdam
Regina Kunz, EbIM, Unispital Basel 

Abstract:

 

Berufliche Wiedereingliederung am Arbeitsplatz (Return to Work, RtW) durch Koordination der Aktivitäten von Ärzten, Sozialarbeitern, Psychologen, Arbeitgebern etc. zielt darauf ab, den Krankenstand zu verringern. Ein neuerer Cochrane-Review mit 14 Studien aus 9 Ländern (Vogel N et al, 2017) zeigte, dass die RtW-Koordination im Vergleich zur üblichen Versorgung keinen nennenswerten Effekt auf den Krankenstand hatte, aber mit mehr Aufwand verbunden war. Ziel der Studie ist es, exemplarisch in Konzept zu entwickeln, wie die Evidenz des Cochrane Reviews für Entscheidungen über die (De-)Implementierung von RtW-Koordination in einem landesspezifischen Setting (hier Finnland) genutzt werden kann.

Vogel N, Schandelmaier S, et al. Return-to-work coordination programmes for improving return to work in workers on sick leave. Cochrane Database Syst Rev. 2017; 3(3):CD011618. doi:10.1002/14651858.CD011618.pub2

Kontaktperson:

Schweiz: Regina Kunz (ad interim), regina.kunz@anti-clutterusb.ch 

International: Christina Tikka, christina.tikka@anti-clutterttl.fi

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