Margarethenklinik: Kompetenzzentrum für ästhetische Beratung und Behandlung auf universitärem Niveau

Mit steigenden Fällen gewinnt die ästhetische Medizin auch in der Schweiz an Bedeutung. Diese medizinische Dienstleistung wird zunehmend nachgefragt und wird immer häufiger verfügbar. Was in grossen Zügen fehlt ist die Forschung auf diesem Gebiet. Die national und europaweit einzigartige Professur für Ästhetische Chirurgie wird durch die Fondation Maurice E. Müller mit CHF 2,5 Mio. über fünf Jahre unterstützt. In der Zusammenarbeit zwischen der plastischen Chirurgie, der Dermatologie, der Urologie und der Stiftungsprofessur sollen sowohl die Indikation als auch operative Standards verbessert oder erarbeitet werden.

  • Wir wollen über Qualitätsmerkmale von Behandlung (Seriosität der Informationen, Versprechungen) und Anbieter (Ausbildung, Infrastruktur) informieren.
  • Wir wollen die neuen Entwicklungen in diesem Fachgebiet erforschen: Haben sie überhaupt einen Effekt, sind sie sicher, wie verhält sich das Resultat über die Zeit?
  • Wir wollen die Facharztanwärter ausbilden, damit sie auch in diesem Teil ihres Facharzttitels (Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie) strukturiert ausgebildet werden und solide Beratung und Behandlung anbieten können.
 

Fragen und Antworten zur Margarethenklinik

 

Wieso befasst sich das Universitätsspital Basel mit Ästhetik?

Dafür gibt es diverse Gründe. Zum einen handelt es sich hier um ein Gebiet, das man als Grenzgebiet in einigen medizinischen Disziplinen antrifft, sehr häufig beispielsweise in der Dermatologie. Auch bei der Behandlung von Brustkrebspatientinnen ist der Anspruch auf ein ästhetisches Resultat bereits heute Teil der Behandlung.

Es gibt die Komponente der Ausbildung, die für ein Universitätsspital zentral ist, so auch die Ausbildung zum Facharzt für Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische und Handchirurgie. Das Unispital Basel ist immer wieder mit Fragestellungen der «Schönheitschirurgie» konfrontiert. Zumeist, wenn Patienten und Patientinnen, die sich anderswo operieren liessen, bei uns auf der Notfallstation wegen Komplikationen oder Beschwerden behandelt werden müssen.

 

Gibt es nicht schon andere Angebote?

Einer stetig wachsende Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen und Massnahmen steht ein wenig reguliertes Angebot gegenüber, welches von Dienstleistern und Anbietern mit unterschiedlichsten Ausbildungsgraden (vom Kosmetiker bis zum nicht-Facharzt) angeboten wird. Es braucht ein Angebot, das mit wissenschaftlichen Methoden Wirkung und Sicherheit der Behandlungen kritisch hinterfragt und gleichzeitig die Resultate kritisch betrachtet.

 

Warum sollte ich das Unispital Basel für meinen ästhetischen Eingriff wählen?

  • Wegen des Personals: Wir haben Fachärztinnen und Fachärzte mit entsprechender Ausbildung und Erfahrung, nicht nur der direkte Ansprechpartner (Chirurg, Urologe, Dermatologe) sondern das gesamte Team sind hervorragend ausgebildete, erfahrene Profis. Austausch zwischen den Fachdisziplinen ist Alltag am Universitätsspital Basel. Fälle werden unter den verschiedenen Fachärzten diskutiert um die bestmögliche Behandlung für Sie zu finden. 
  • Wegen der Betreuung auf allen Ebenen: Die Dermatologie bietet ein breites Spektrum von Behandlungen an der Oberfläche. Mit den Techniken der ästhetischen Chirurgie können zudem auch alle fortgeschrittenen Situationen effektiv verbessert werden. Und die Urologie stellt auch im Geschlechtsbereich das bestmögliche Resultat sicher. 
  • Wegen der Infrastruktur: Am Unispital Basel steht zur Abwendung jedes erdenklichen Krisenfalls die richtige Fachperson und das richtige Equipment zur Verfügung.
  • Wegen der Beratung: Diese ermöglicht realistische Ziele. Die Notwendigkeit, der Sinn und die Erreichbarkeit der gewünschten Ziele werden mit dem Patienten besprochen. Sie können uns vertrauen, dass wir alle Ihre Wünsche aufnehmen, uns als Ansprechspartner auf Augenhöhe auch ärztlich einbringen und vielleicht auch einmal abraten dürfen. Dies bedeutet, hinter allen beschlossenen Eingriffen werden Sie selbst, aber auch Ihre Ärztin oder Ihr Arzt und das ganze Team der Margarethenklinik stehen.