Lifestyleberatung/Früherkennungsuntersuchungen für Männer (Abklärung Prostata und Sexualität)

Mit zunehmendem Alter kommt es bei vielen Männern zu einer Prostatavergrösserung. Diese kann gutartig oder bösartig sein, demzufolge sind verschiedene Symptome, diagnostische Verfahren sowie therapeutische Optionen zu unterscheiden. Die Prostata-Vorsorgeuntersuchung beim Mann dient dem gezielten Ausschluss einer bösartigen Prostataveränderung sowie der Abklärung allfälliger Blasenentleerungsstörungen bei der gutartigen Prostatavergrösserung. Ab dem 50. Lebensjahr ist jeder zweite Mann von Erektionsstörungen betroffen, mit einer weiteren Zunahme im Alter. Eine erektile Dysfunktion kann für Betroffene und ihre Partner eine Belastung darstellen.

Wir bieten Ihnen von Lifestyle-Beratung über verschiedene medikamentöse Therapien auch operative Möglichkeiten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion.

  
 

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Sterilisation beim Mann

Eine sehr effektive und permanente Verhütungsmethode ist die Sterilisation des Mannes. Bei der Sterilisationsoperation (Vasektomie) des Mannes werden durch einen chirurgischen Eingriff die Samenleiter im oberen Hodenbereich durchtrennt, wodurch der Transport der Spermien vom Hoden zum Penis unterbrochen wird. Das Ejakulat/Erguss bleibt unverändert, da dies zum grössten Teil in der Prostata gebildet wird. Auch die Hormonbildung und Hormonausschüttung bleibt erhalten, da die Hormone direkt vom Hoden in das Blut gelangen. Die Sterilisation des Mannes kann in lokaler Betäubung unter ambulanten Bedingungen erfolgen.

  
 

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Refertilisation beim Mann

Beeinträchtigungen der männlichen Fruchtbarkeit sind meist auf eine zu geringe Menge oder eine nicht ausreichende Qualität der Spermien zurückzuführen.

Je nach Ursache bieten wir therapeutisch folgende Optionen an: 

  • Entnahme von Spermien aus den Hoden zum Einfrieren (testikuläre Spermienextraktion = TESE; konventionell und mikrochirurgisch) 
  • Mikrochirurgisches Wiederzusammennähen der Samenleiter nach Vasektomie (Vaso-Vasostomie)
  • Mikrochirurgische Entfernung von Krampfadern am Hoden (Varikozelenresektion)
  
 

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Abklärung Hormonstörungen und Testosteronsubstitution

Die Männerheilkunde, auch Andrologie genannt, beschäftigt sich mit unterschiedlichen Funktionsstörungen der männlichen Sexualität. Hierunter fallen unter anderem angeborene oder erworbene Verkrümmungen des Gliedes (Induratio Penis Plastica), sowie Störungen des männlichen Hormonhaushalts. Für jeden Patienten bieten wir eine individuelle, zielgerichtete Diagnostik und eine entsprechende Therapie.

Die häufigste behandelte Hormonstörung ist eine Unterfunktion der Keimdrüsen (Hypogonadismus). Der zugrundeliegende Testosteronmangel kann sich durch Libidoverlust, Erektionsstörung, Verminderung der Knochendichte (Osteoporose) und/oder Unfruchtbarkeit bemerkbar machen. Die Ursachen hierfür liegen entweder in einer Funktionsstörung der übergeordneten Steuerungszentren (sekundärer Hypogonadismus) oder den Hoden selbst (primärer Hypogonadismus).

  
 

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Kosmetische Genitaloperationen (beispielsweise Hoden- und Penisimplantate)

Das Genital hat einen nicht zu unterschätzenden funktionellen, aber auch psychologischen Anteil am Körperbild des Mannes. Anatomische Veränderungen führen nicht selten zum Wunsch nach Verbesserung. Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum an kosmetischen Operationen zur Therapie zum Beispiel von Penisverkrümmung, angeborenen Fehlbildungen oder Verengungen der Harnröhre. Durch Einlage einer Prothese kann bei Inkontinenz die Funktion des Schliessmuskels ersetzt oder der Verlust eines Hodens kompensiert werden.

Eine typische männliche Fehlbildung der Harnröhre ist die sogenannte Hypospadie, bei der die Mündung der Harnröhre nicht auf der Eichel, sondern auf der Unterseite des Penis zu liegen kommt. Eine Mündung der Harnröhre auf der Oberseite des Penis, eine so genannte Epispadie, ist deutlich seltener. Diese Fehlbildungen werden meistens bereits im Kindesalter operativ versorgt, eine Korrektur ist jedoch auch später möglich.

  
 

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