Blog des Universitätsspitals Basel
07. Januar 2020

Den T-Zellen den Weg in den Tumor bereiten

Ein verbessertes anti-angionegetisches Reprogrammieren der Mikroumgebung von Tumoren vervielfacht die Wirksamkeit einer Immuntherapie mit CD40-Antikörpern. Oder vereinfacht gesagt: Wenn die Blutgefässe zuerst abgedichtet werden, können Wirkstoffe besser dahin gelangen, wo sie gebraucht werden.

 

Immuntherapien bei Krebs werden immer öfter in Kombination eingesetzt, um bessere Behandlungsresultate zu erzielen. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Michele de Palma und Dr. Schmittnagel von der EPFL in Lausanne, ist es Forschenden aus der Forschungsgruppe von Professor Alfred Zippelius am DBM unter der Leitung von Dr. Abhishek Kashyap nun gelungen, zu zeigen, dass eine Kombination von Blutgefässwachstums-hemmenden (anti-angiogenen) Stoffen mit Zytostatika gute Resultate erbringt. Die Erkenntnisse wurden im Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) publiziert. 

Konkret geht es dabei um die Kombination von agonistischem Anti-CD40 VEGFA und Angiopoietin 2. Es zeigte sich, dass die Therapie mit Anti-CD40 die für die Tumorbekämpfung benötigten T-Zellen zwar zum Tumor brachte, sie dort aber an der Peripherie des Tumors «hängen blieben». Erst in der Kombination mit der Anti-angiogenen Therapie gelangten diese T-Zellen dann auch in den Kern des Tumors und bekämpften ihn erfolgreich.

 

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