Inhalt - Universitätsspital Basel freut sich über Entscheid des Grossen Rates

20. Mai 2015

Universitätsspital Basel freut sich über Entscheid des Grossen Rates

Das Universitätsspital Basel nimmt den Entscheid des Grossen Rates zum Bebauungsplan Campus Gesundheit mit grosser Freude zur Kenntnis. Mit dem Neubau des Klinikums 2 kann das Universitätsspital auf seinem Areal einen weiteren Schritt zur dringend notwendigen Erneuerung der Spitalinfrastruktur machen. Damit kann die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung für die nächsten Jahrzehnte gesichert und das Universitätsspital im Verbund mit den Life-Sciences-Einrichtungen der Universität Basel in der unmittelbaren Nachbarschaft gestärkt werden.

Mit der Zustimmung des Grossen Rates zum Bebauungsplan erhält das Universitätsspital Basel (USB) die Möglichkeit, seine Infrastruktur zu modernisieren und an die medizinische Entwicklung der weiteren Zukunft anzupassen. Der geplante Neubau des Klinikums 2 schafft optimale Bedingungen, damit das USB seinen Auftrag als spitzenmedizinisches Zentrum bestens erfüllen kann. Der Neubau ist dringend nötig, weil die Gebäudestruktur des bestehenden Klinikums 2 aus den 1970er-Jahren einen zukunftsweisenden Spitalbetrieb verunmöglicht.

Aus einem zweistufigen, anonymen Wettbewerb ging das Zürcher Architektenteam giuliani.hönger ag als Sieger hervor. Ihr Projekt besticht sowohl mit einem städtebaulich überzeugenden Ansatz wie auch mit einer klaren Organisation im Innern des Gebäudes, womit deutlich verbesserte Prozessabläufe möglich werden. Hinzu kommen angenehme Arbeitsplätze, attraktive, helle Patientenzimmer mit schöner Aussicht im Spitalturm und ein grösserer Spitalgarten, der künftig als öffentliche Grünanlage genutzt werden kann.

Campus der kurzen Wege

Von enormem Vorteil ist für das USB ausserdem, dass die räumliche Nähe von Lehre, Forschung und Praxis (Universität Basel, Universitäts-Kinderspital beider Basel, Basler ETH-Departement D‑BSSE) auf lange Sicht gesichert wird. Mit dem Bebauungsplan Campus Gesundheit werden die beiden benachbarten Areale Schällemätteli und USB ideal miteinander vernetzt. Die intensive Zusammenarbeit zwischen USB (klinische Forschung) und Universität (Grundlagenforschung) ist ein Grundpfeiler der Basler Standortpolitik als Life Science-Region.

Die Zustimmung des Grossen Rates zum Bebauungsplan ist das Resultat eines rund zehnjährigen Planungsprozesses und erfolgte losgelöst vom Ergebnis des sich derzeit in Arbeit befindlichen Projekts zur Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie für das USB und das Kantonsspital Baselland. Unabhängig vom Ausgang dieses Prozesses ist der Neubau des Klinikums 2 in der derzeit geplanten Form für das USB zwingend notwendig. Der Neubau bietet die nötige Flexibilität, um auf die Bedürfnisse der künftigen Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Baselland reagieren zu können.

Auf die denkmalgeschützten Bauten Predigerkirche und Markgräflerhof nimmt der Neubau gebührend Rücksicht. Für beide Gebäude wird sogar eine Verbesserung gegenüber der jetzigen Situation erreicht. So wird der Abstand zur Predigerkirche gegenüber der heutigen Gebäudeflucht vergrössert, und der Markgräflerhof erhält einen grosszügigeren Gartenraum und wird somit besser zur Geltung kommen als heute.

Um sich ein Bild vom geplanten Neubau machen zu können, hat das Universitätsspital Basel einen Animationsfilm produziert. Weitere Informationen zum Neubauprojekt finden Sie hier.

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