08. Juli 2020

Der Ärztliche Direktor des Unispitals Basel geht nach Zürich

Prof. Christoph A. Meier, seit 2016 Ärztlicher Direktor und stellvertretender Spitaldirektor, wird das Universitätsspital Basel per 1. Oktober 2020 verlassen. Er ist zum neuen Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin am Universitätsspital Zürich (USZ) gewählt worden.

 

Das Universitätsspital Basel ist stolz, dass einer seiner Exponenten für diese profilierte Position angefragt worden ist. Christoph A. Meier wird bis 30. September 2020 voll am Universitätsspital Basel bleiben und seine Aufgaben wahrnehmen. Die zukunftsbezogenen Aufgaben wird Spitaldirektor Werner Kübler ab sofort von ihm übernehmen, namentlich auch Aufgaben zur Organisationsentwicklung. Die Suche nach einer Nachfolge wird umgehend gestartet. Die Stelle wird intern und extern ausgeschrieben. Ein allfälliges Interim ab 1. Oktober 2020 wird zur gegebenen Zeit geregelt.

Die Weiterentwicklung der Organisation des Universitätsspitals Basel ist vom personellen Wechsel nicht tangiert. Christoph A. Meier: «Zwar wäre die Mitgestaltung der aktuell anstehenden Reorganisation eine sehr interessante Aufgabe. Mein Herz schlägt jedoch ganz besonders für Klinik, Lehre, Weiterbildung und Forschung in der Medizin, so dass ich mich enorm freue, am USZ die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin übernehmen, weiterentwickeln und so zur Stärkung dieses Faches auch in der Schweiz beitragen zu dürfen.»

Christoph A. Meier hat sich in seiner Zeit als Ärztlicher Direktor am Universitätsspital Basel für Exzellenz, Qualität, Kooperation und Innovation zugunsten der Patientinnen und Patienten eingesetzt. Mit seinem Team entwickelte er das Qualitätsmanagement, das patientenzentrierte Management, die Patientensicherheit, das OP-Management, die Medizinischen Zentren, die klinische Ethik und die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten weiter. Persönlich engagiert er sich für die interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit im Spital.

Der von Christoph A. Meier vertretene Ansatz der wertebasierten Gesundheitsversorgung (Value-Based Healthcare) ergänzt die Methoden der modernen Medizin mit der Sichtweise der Patientinnen und Patienten: Der Behandlungserfolg wird auch daran gemessen, wie die Betroffenen selbst ihr Lebensqualität einschätzen. Dies entspricht der Vision des Universitätsspitals Basel: «Wir verbessern das Leben der Menschen und uns selbst – jeden Tag.»

 

Medienauskunftsstelle