21. Juli 2021

Gewusst wie – 0.55 Tesla in 2021

«DI Europe» Kann ein 0.55 Tesla-Magnetresonanztomograf sinnvoll in der Klinik eingesetzt werden? Er kann. Prof. Elmar Merkle, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am USB, und Drs. Bach und Breit beantworten Fragen des Bildgebungsportals.

 

Als eine der ersten Kliniken weltweit hat die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am USB im März 2021 einen Magnetresonanztomografen mit einer Feldstärke von 0.55 Tesla (Magnetom Free.Max von Siemens Healthineers) installiert. 
Prof. Elmar Merkle, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin am USB, hat im Interview mit DI Europe, dem europäischen Portal für diagnostische Bildgebung, ausführlich Auskunft über die ungewöhnliche Installation gegeben. Er sprach über ökonomische Vorteile des Systems wie den geringen Heliumverbrauch und den vereinfachten Einbau. Zudem gab er Auskunft zur Triagierung der Patientinnen und Patienten zu Systemen verschiedener Feldstärken aufgrund der Indikation und zur Steuerung des Patientenflusses während der Pandemie. Technische Details zur Sequenzoptimierung, auch unter Berücksichtigung der Limitationen eines 0.55 T-Systems, waren ebenfalls Thema. 
In Basel wird Magnetom Free.Max, das einen weiten Durchmesser (80 cm) aufweist, derzeit vor allem für Patientinnen und Patienten mit Metallimplantaten, für die Diagnostik der Wirbelsäule, für die (experimentelle) Lungenbildgebung und für Notfallpatienten eingesetzt.

» zum Interview «The potential of low-field MRI», erschienen in der Juni-Ausgabe des Magazins «Diagnostic Imaging Europe» des europäischen Portals für diagnostische Bildgebung «DI Europe»

 

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