16. Juli 2015

Ausgezeichnetes Zeugnis für medizinische Kodierung nach SwissDRG

Das Team der medizinischen Kodierung des Universitätsspitals Basel leistet ganze Arbeit. Die jährlich stattfindende unabhängige, externe Revision stellt den Kodiererinnen und Kodierern für das Jahr 2014 ein hervorragendes Zeugnis aus. Laut Revisionsbericht wurden alle 300 untersuchten stationären Fälle korrekt kodiert. In keinem einzigen Fall musste aufgrund von fehlerhafter Kodierung eine gemäss SwissDRG erstellte Rechnung geändert werden.

 

Für das seit dem 1.1.2012 geltende Fallpauschalen-System SwissDRG ist die korrekte Kodierung von Behandlungsfällen unabdingbar, da sie einen unmittelbaren Einfluss auf die Rechnungsstellung hat. Um die Qualität der Kodierung in den Spitälern beurteilen zu können, führt eine unabhängige, externe Revisionsstelle jedes Jahr eine stichprobenbasierte Kontrolle durch. Das Universitätsspital Basel (USB) liess auf eigenen Wunsch 300 Fälle in die Revision einbeziehen, während das Reglement lediglich eine Stichprobengrösse von 100 Fällen verlangt.

 

Der Schlussbericht der Revisionsstelle stellt dem Kodierungsteam des USB für das Jahr 2014 ein ausgezeichnetes Zeugnis aus. In keinem einzigen Fall hatte eine fehlerhafte Kodierung eine Änderung der Rechnungsstellung zur Folge. Sämtliche 300 Hauptdiagnosen wurden richtig kodiert. Bei der Kodierung der Nebendiagnosen und Behandlungen waren die Werte in über 98 Prozent der Fälle korrekt. So hält der Schlussbericht der Revision unmissverständlich fest: „Die SwissDRG-Richtlinien werden im USB umgesetzt. Für die Weiterentwicklung von SwissDRG kann keine Empfehlung abgegeben werden.“

 

Datenqualität auf höchstem Niveau

Für Dr. Christian Abshagen, Leiter Medizin- und Finanzcontrolling des USB, ist die Bilanz der Revision höchst erfreulich: „Eine tolle Leistung unseres Kodierungsteams, bei dem ich mich ganz herzlich bedanke. Das Ergebnis zeigt, dass die Investition in hochqualifiziertes Personal und dessen kontinuierliche Weiterbildung absolut sinnvoll ist. Bei den Kostenträgern stärken wir das Vertrauen in die korrekte DRG-Abrechnung seitens des USB. Dies trägt dazu bei, die Anzahl Zusatzprüfungen durch die Versicherer tief zu halten. Zudem haben wir den Beweis erbracht, dass die Datenqualität des USB auf höchstem Niveau liegt und zur bestmöglichen Weiterentwicklung des Swiss-DRG-Tarifsystems beiträgt.“

 

Die Kodierung des USB hat von den externen Revisoren bereits in den Vorjahren sehr gute Noten bekommen. Während die Treffsicherheit 2012 und 2013 schon bei jeweils über 98 Prozent lag, konnte nun das Traumergebnis von 100 Prozent korrekter Kodierung erreicht werden. Aufgrund der guten Vorjahresergebnisse wäre für das USB nur eine Stichprobengrösse von 100 Fällen nötig gewesen. Um eine noch bessere Aussagekraft bezüglich der Qualität der Kodierung zu erhalten, entschied sich das USB freiwillig für eine Stichprobe von 300 Fällen.

 

Den Schlussbericht können Sie hier nachlesen.

 

Medienauskunftsstelle