28. April 2015

Das Universitätsspital Basel legt erneut auf allen Ebenen deutlich zu

Mehr Patientinnen und Patienten, mehr Ertrag, mehr Gewinn. Das Universitätsspital Basel ist 2014 weiter gewachsen. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich stiegen die Fallzahlen markant an. So resultierte erneut ein positives Jahresergebnis. Der voraussichtliche Jahresgewinn und der Gesamtumsatz des Spitalbetriebs konnten trotz sinkender Tarife und tieferer gemeinwirtschaftlicher Leistungen des Kantons gesteigert werden.

 

Die zuweisende Ärzteschaft sowie Patientinnen und Patienten haben dem Universitätsspital Basel auch 2014 ihr Vertrauen ausgesprochen. Erneut kann das Universitätsspital Basel ein positives Jahresergebnis vorweisen. Obwohl die gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Kantons um weitere CHF 8 Mio. gekürzt wurden (2013 bereits eine Reduktion um CHF 8 Mio.), konnten Gewinn und Ertrag gegenüber dem Vorjahr wiederum gesteigert werden. Der Jahresgewinn stieg von CHF 11,0 Mio. auf CHF 14,5 Mio., der Nettoumsatz des Spitalbetriebs von CHF 974,4 Mio. auf CHF 1,017 Mia. an. Damit knackte das Universitätsspital Basel erstmals in seiner Geschichte die Milliardengrenze.

Sehr erfreulich ist der weitere markante Anstieg der stationären Fallzahlen um 4,7 Prozent auf 34‘673 Fälle. Berücksichtigt man den 2013 erfolgten Wechsel der Akutgeriatrie zum Felix Platter-Spital beträgt die Steigerung gar 5,8 Prozent. Die durchschnittliche Fallschwere im stationären Bereich blieb unverändert hoch, die mittlere Aufenthaltsdauer verringerte sich leicht von 6,7 Tagen auf 6,4 Tage.

Wiederum mehr ausserkantonale Patienten

Das starke stationäre Wachstum erfolgte primär im Bereich der ausserkantonalen Zuweisungen. Insbesondere haben sich im vergangenen Jahr mehr Patientinnen und Patienten aus den Kantonen Basel-Landschaft (Steigerung um 10,7 Prozent) sowie Solothurn und Jura für das Universitätsspital Basel entschieden. Im ambulanten Bereich stieg die abrechenbare Taxpunktmenge (TARMED) gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozent.

Das Universitätsspital Basel zählt zu den grössten Arbeitgebern in der Nordwestschweiz. Das Wachstum auf allen Ebenen war nur dank des grossen Einsatzes der rund 6‘600 Mitarbeitenden aus 82 Nationen möglich. Der Personalaufwand stieg dabei analog zu den Leistungen.

Den Jahres- und Finanzbericht sowie die Qualitäts- und Leistungskennzahlen können Sie hier einsehen.

 

 

Medienauskunftsstelle