21. Februar 2017

Immer mehr Menschen lassen sich im Universitätsspital Basel behandeln

Das Universitätsspital Basel hat die Fallzahlen im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Sowohl im stationären wie im ambulanten Bereich resultierte 2016 ein deutliches Wachstum. Die Steigerung war sogar stärker als im Vorjahr. Im gesamten Einzugsbereich des Universitätsspitals Basel war eine Zunahme an Patientinnen und Patienten zu verzeichnen.

 

Nach wie vor entwickeln sich die Fallzahlen des Universitätsspitals Basel (USB) äusserst positiv. Auch im Jahr 2016 sind sowohl der stationäre wie auch der ambulante Bereich gewachsen. Damit hat sich der Trend zur permanenten Zunahme der Patientenzahlen weiter fortgesetzt. Im vergangenen Jahr konnten die Fallzahlen stärker gesteigert werden als im Vorjahr.

Besonders kräftig war das Wachstum im ambulanten Bereich, wo die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte im vergangenen Jahr um 9,9 Prozent (Vorjahr 6,2%) anstiegen. Auch im stationären Bereich haben die Mitarbeitenden des USB im Jahr 2016 deutlich mehr Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Die Zahl der stationären Fälle stieg um 1‘628 von 35‘265 auf 36‘893. Dies entspricht einer Zunahme um 4,6 Prozent (Vorjahr 1,7%). Im Notfallzentrum des USB wurden im vergangenen Jahr 52'781 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant behandelt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 5,3%. Das Notfallzentrum verzeichnet seit über zehn Jahren eine konstante Leistungsentwicklung mit einer jährlichen Steigerungsrate von 5%.

Mehr Zuweisungen aus dem ganzen Einzugsgebiet

Zugenommen haben 2016 die stationären Zuweisungen aus dem gesamten Einzugsbereich des USB. Am stärksten zugelegt haben die Zuweisungen aus dem Kanton Aargau (+13,6%). Danach folgen die Kantone Basel-Landschaft (+9,7%), Solothurn (+5,7%) und Jura (+3.6%). Eine Zunahme an Fällen verzeichnete das USB auch aus dem Ausland (+3,5%) und den Kantonen der übrigen Schweiz (+1,2%). Schliesslich legten auch die Zuweisungen aus dem Kanton Basel-Stadt wieder zu (+1,4%), nachdem diese im Vorjahr noch leicht rückläufig waren. Insgesamt stammten 48,1 Prozent der stationären Fälle aus Basel-Stadt und 51,9 Prozent aus anderen Kantonen und dem Ausland.

Nach Versicherungsklassen aufgeschlüsselt zeigte sich im stationären Bereich eine leichte Zunahme bei den allgemein versicherten Patientinnen und Patienten. Diese machen 78,4 Prozent vom Total der Fälle aus (Vorjahr 78,2%). Der Anteil der Zusatzversicherten lag entsprechend bei 21,6 Prozent (Vorjahr 21,8%).

Wiederum verringert hat sich die mittlere Aufenthaltsdauer, während der Patientinnen und Patienten im USB behandelt wurden. So betrug die Aufenthaltsdauer 2016 im Durchschnitt 6,0 Tage, während sie im Vorjahr noch bei 6,1 Tagen lag.

Das USB zählt zu den grössten Arbeitgebern in der Nordwestschweiz. Ende 2016 zählte das USB 6‘901 Mitarbeitende, das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Fast 70 Prozent der Mitarbeitenden sind Frauen. Die Mitarbeitenden des USB stammen aus 84 Nationen.

Über das Jahresergebnis mit den wichtigsten finanziellen Eckdaten wird das USB im April informieren, wenn der Basler Regierungsrat die revidierte Jahresrechnung genehmigt hat.

 

Medienauskunftsstelle