07. Mär 2019

IOB bezieht Laborgebäude auf dem Klybeckareal

Das Institut für molekulare und klinische Ophthalmologie Basel (IOB) wird sich auf dem Klybeckareal einmieten. In einem bestehenden Laborgebäude können die derzeit rund 50 am IOB beschäftigten Forscherinnen und Forscher ihre Tätigkeiten unter einem Dach weiterführen.

 

Ursprünglich war der Bau eines provisorischen Laborgebäudes im Innenhof der Augenklinik des Universitätsspitals Basel an der Mittleren Strasse 91 geplant. Das Projekt für einen provisorischen Bau an diesem Ort ist aber am Einspruch der Stadtgärtnerei und der Baumschutzkommission gegen notwendige Baumfällungen gescheitert, trotz intensiver Bemühungen um Bereitstellung von Ersatzbäumen und eines grosszügigen Grünflächenersatzes.

Am neuen Standort ist genügend Platz für den geplanten Aufbau auf rund 150 Forschende. Die nun gefundene Lösung mit einem Forschungsstandort im Klybeck, ausserhalb des Geländes der Augenklinik, hat allerdings den Nachteil, dass die Forschenden und die Kliniker nicht an einem Ort zusammenarbeiten können. Diese Situation wird andauern, bis der definitive Standort für das IOB bestimmt und das entsprechende Gebäude erstellt ist. Dazu laufen derzeit Abklärungen. Ziel ist nach wie vor, dass Augenklinik und IOB in einen gemeinsamen Neubau einziehen können. 

Das Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel (IOB) wurde am 15. Dezember 2017 vom Universitätsspital Basel, Novartis und der Universität Basel ins Leben gerufen. Am IOB arbeiten seit dem 1. Januar 2018 Grundlagenforscher und Kliniker Hand in Hand an einem besseren Verständnis von Augenkrankheiten und der Entwicklung neuer Therapien.

 

Medienauskunftsstelle