07. Juni 2016

Klarstellung des baz-Artikels «Star-Chirurg ist kein Betrüger»

In Ergänzung zur gemeinsamen heutigen Medienmitteilung der beiden Parteien sieht sich das Universitätsspital Basel aufgrund des Artikels «Star-Chirurg ist kein Betrüger» in der Basler Zeitung vom 7. Juni 2016 zu folgender Stellungnahme veranlasst.

 

Aufgabe des Universitätsspitals Basel (USB) war es, die personalrechtliche Beurteilung des Sachverhalts vorzunehmen. Das USB hält fest, dass die Kündigung des ehemaligen Chefarztes unter allen arbeitsrechtlichen Gesichtspunkten korrekt und unabhängig vom Ausgang eines allfälligen Strafverfahrens erfolgt ist. Der Arbeitsvertrag wurde am 13. Oktober 2014 unter Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist per 30. April 2015 gekündigt. Das USB hält, entgegen der Berichterstattung der Basler Zeitung vom 7. Juni weiter fest, dass keinerlei Entschädigungen oder Genugtuungszahlungen geleistet wurden. Das personalrechtliche Verfahren ist rechtskräftig abgeschlossen.

Als öffentlich-rechtliches Unternehmen ist das Universitätsspital Basel zudem gesetzlich verpflichtet, bei Kenntnis von Verfehlungen von Mitarbeitenden, welche allfällig strafrechtlich relevant sein könnten, die Staatsanwaltschaft zu informieren. Dieser Pflicht ist das USB nachgekommen. Aufgabe der Staatsanwaltschaft war es, den Sachverhalt rein nach strafrechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen.

 

Zur gemeinsamen Medienmitteilung der beiden Parteien

 

Medienauskunftsstelle