09. November 2014

Krebs-Infotag des Tumorzentrums Universitätsspital Basel war ein voller Erfolg

Über 500 Personen haben am 8. November 2014 die Gelegenheit genutzt, sich von Spezialistinnen und Spezialisten des Universitätsspitals Basel kostenfrei über Krebserkrankungen informieren zu lassen. Angesichts des grossen Interesses von Betroffenen, Angehörigen und interessierten Laien darf der Krebs-Infotag des Tumorzentrums mit Fug und Recht als voller Erfolg bezeichnet werden, so dass schon über eine Wiederholung eines solchen Informationstages nachgedacht wird.

 

Das Tumorzentrum Universitätsspital Basel (USB) hat am 8. November 2014 zum ersten Mal einen Krebs-Infotag organisiert. Am Anlass, der im Zentrum für Lehre und Forschung stattfand, konnten sich Interessierte aus erster Hand über verschiedene Therapieformen bei Krebserkrankungen informieren. Neben der Teilnahme an diversen Plenarveranstaltungen bestand die Möglichkeit sich an 17 Informationsständen des Tumorzentrums und sechs Ständen von Selbsthilfegruppen im Bereich Krebserkrankungen über verschiedene Behandlungsmethoden aufklären zu lassen.

Das Interesse der Bevölkerung am Krebs-Infotag hat die Erwartungen des USB übertroffen. Über 500 Personen liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, sich kostenlos von Spezialistinnen und Spezialisten des Universitätsspitals Basel über Krebserkrankungen informieren zu lassen. Der Andrang war zeitweise so gross, dass sich an den zahlreichen Informationsständen Warteschlangen bildeten. Weil der Krebs-Infotag so grossen Anklang fand, wird bereits über eine Wiederholung im nächsten Jahr nachgedacht.

Eröffnet wurde der Krebs-Infotag von Frau Jacqueline Burckhardt, Advokatin, Präsidentin der Stiftung „Krebskranke Kinder Basel“ sowie ehemalige Präsidentin der Krebsliga beider Basel und dem Regierungsrat Dr. iur. Lukas Engelberger, Vorsteher des Basler Gesundheitsdepartements. Engelberger betonte, wie wichtig es sei, dass sich verschiedene Disziplinen im Unispital zu einem Tumorzentrum zusammengeschlossen hätten und dankte dem Spital und seinen Mitarbeitenden für ihren Einsatz gegen den Krebs und für die Betroffenen. Er bekräftigte, dass der Kanton Basel-Stadt weiterhin die finanziellen Mittel für ein hochwertiges Behandlungsangebot für Krebspatienten und -patientinnen sicherstellen werden. Burckhardt beschrieb den schweren Weg einer Krebspatienten durch die verschiedenen Phasen der Erkrankung und wies dabei immer wieder darauf hin, dass neben der exzellenten medizinischen Betreuung, auch der enorme menschliche Einsatz im Unispital ihre höchste Anerkennung findet.

Bessere Heilungschancen im Tumorzentrum

In der Schweiz erkranken jedes Jahr rund 35‘000 Menschen an Krebs. Die Behandlung dieser Krankheit ist erfolgreicher, wenn sie in einem sogenannten Tumorzentrum stattfindet, da eine Krebserkrankung eine hochkomplexe Erkrankung ist, die interdisziplinär erfasst werden muss. Diese Interdisziplinarität ist insbesondere in Tumorzentren gewährleistet. Ein Tumorzentrum bietet Patientinnen und Patienten eine fächerübergreifende Diagnostik und Behandlung an. Sie erhalten dort die für sie optimale Therapie und werden von allen beteiligten Spezialisten betreut. Das Tumorzentrum des Universitätsspitals Basel wird von Prof. Christoph Rochlitz, Chefarzt Onkologie, geleitet.

 

Medienauskunftsstelle