04. März 2020

Provisorische Infrastruktur für SARS-CoV-2-Verdachtspatienten

Das Universitätsspital Basel nimmt im Veranstaltungsraum der Predigerkirche, in unmittelbarer Nähe zur Notfallstation des Spitals, eine Einrichtung für Rachenabstriche bei Verdacht auf SARS-CoV-2 in Betrieb. Damit sollen Poliklinik und Notfallzentrum entlastet werden.

 

Um Patienten, die Grippesymptome aufweisen, auf SARS-CoV-2 zu testen nimmt das Universitätsspital Basel eine Aussenstelle in Räumen der Predigerkirche in Betrieb. Dort ist die Möglichkeit gegeben, die zu Testenden getrennt von allen anderen Patientinnen und Patienten des Universitätsspitals zu testen. Dies an einem Ort, dessen Grösse das sogenannte «Social Distancing», also einen gebührenden Abstand zu potentiell Infizierten, zulässt.

Die Aussenstelle wird mit Personal betrieben, das bisher in der Medizinischen Poliklinik Tests durchführte, verstärkt durch geschulte Mitarbeitende aus anderen Bereichen. Dass der Veranstaltungsraum der Predigerkirche, in unmittelbarerer Nähe zur Notfallstation, zur Verfügung steht ist ein glücklicher Zufall. Das Universitätsspital dankt den Verantwortlichen der Christkatholischen Kirche Basel-Stadt für ihre Bereitschaft ihm einen Teil des Gotteshauses zu überlassen. 

Die Aussenstelle wird voraussichtlich am Montag 9. März 2020 in Betrieb genommen. Patientinnen und Patienten, die gemäss den Richtlinien des Bundesamtes für Gesundheit den Verdacht haben, sich mit SARS-CoV-2 infiziert zu haben, können sich ab dann dort melden. Die Zugangswege werden ausgeschildert.

 

Medienauskunftsstelle