27. November 2017

Tag der offenen Tür zur Eröffnung des neuen Operationstrakts Ost

Das grösste Bauwerk, welches das Universitätsspital Basel seit der Verselbständigung 2012 in Betrieb nimmt, ist fertiggestellt. Der neue Operationstrakt Ost beinhaltet 16 topmoderne Operationssäle, eine Intensivstation mit 26 Plätzen, einen Aufwachraum mit 22 Plätzen sowie eine Zentralsterilisation. Nach rund sechsjähriger Bauzeit erfolgt die offizielle Eröffnung des hochkomplexen Gebäudes am Samstag, 2. Dezember, im Rahmen eines Tages der offenen Tür.

 

Der Bau des neuen Operationstrakts Ost wurde in zwei Etappen realisiert. Im Juni 2011 wurde mit dem Neubau begonnen, der sich in den Spitalgarten erstreckt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2015. Die daran anschliessende zweite Etappe bestand aus der Totalsanierung des alten Operationstrakts Ost an der Spitalstrasse. Diese Bauarbeiten konnten planmässig abgeschlossen und das neu ausgebaute Gebäude mit dem Neubau verbunden werden. Nach den nun folgenden intensiven Vorbereitungs- und Zügelarbeiten wird der gesamte Operationstrakt Ost im Februar 2018 in Betrieb genommen. Anschliessend werden die provisorischen Bauten wieder zurückgebaut.

Künftig stehen dem Universitätsspital Basel (USB) im Operationstrakt Ost 16 topmoderne Operationssäle zur Verfügung – drei mehr als bisher. Im gleichen Gebäude sind ausserdem die Operative Intensivbehandlung mit 26 Plätzen, ein Aufwachraum mit 22 Plätzen sowie eine Sterilgut-Versorgungsanlage untergebracht. Mit seiner hochmodernen Technik unterstreicht der neue Operationstrakt Ost den Auftrag des USB als überregionales Zentrum für die Behandlung schwerer Verletzungen und komplexer Erkrankungen. Zusammen mit den anderen OP-Bereichen verfügt das USB nun über total 28 Operationssäle. Die Kosten für den Bau des Operationstrakts Ost belaufen sich gemäss Prognose auf rund 142 Millionen Franken, womit das Budget eingehalten werden kann.

Tag der offenen Tür

Zur Eröffnung des Bauwerks lädt das USB am Samstag, 2. Dezember, die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 12 bis 17 Uhr besteht die Möglichkeit, einen Rundgang durch das neue Gebäude zu machen und einen Blick in die Operationssäle, die Intensivstation, den Aufwachraum und die Zentralsterilisation zu werfen. Zu besichtigen ist unter anderem einer der beiden Hybrid-Operationssäle, in denen Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit haben, während einer laufenden Operation Schnittbild- und Gefässdiagnosen zu erhalten sowie endovaskuläre Eingriffe vorzunehmen, ohne die Operation zu unterbrechen oder den Raum zu wechseln.

Der Rundgang beginnt in der Eingangshalle des Klinikums 2 am Petersgraben 4. Auf die Besucherinnen und Besucher warten zahlreiche Attraktionen und Informationsstände. So informiert die Anästhesiologie als essentieller Dienstleister im OP-Betrieb über neue Aspekte moderner Anästhesieführung wie auch über die Intensivbehandlung und die Schmerzbehandlung.

Chirurginnen und Chirurgen der Herzchirurgie, der Gefässchirurgie, der Thoraxchirurgie, der Spinalen Chirurgie, der Orthopädie und Traumatologie, der Urologie, der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie der Plastischen, Rekonstruktiven, Ästhetischen und Handchirurgie stehen für Auskünfte zur Verfügung. Auch die Radiologie, das 3D-Drucklabor, die Kardiotechnik, die OP Pflege, der Patiententransport, die Stationslogistik sowie die Infektiologie und Spitalhygiene sind mit Informationen über ihre Arbeitsfelder präsent.

 

Medienauskunftsstelle