17. Dezember 2013

Topmoderne Forschungslabors für das Departement Biomedizin

Im Zentrum für Lehre und Forschung sind am Dienstag die neuen Forschungslabors des Departements Biomedizin offiziell eingeweiht worden. Anstelle der Medizinbibliothek sind zeitgemässe und technisch herausragende Laborräume für rund 60 Forschende entstanden. Der Umbau war nötig, um die äusserst prekären Platzverhältnisse des Departements Biomedizin zu entschärfen.

 

Nach nur sieben Monaten Umbauzeit sind die neuen Labors des Departements Biomedizin (DBM) der Universität und des Universitätsspitals Basel bezugsbereit. Die topmodernen Laborräume befinden sich im 2. Stock des Zentrums für Lehre und Forschung (ZLF) an der Hebelstrasse und damit in unmittelbarer Nähe zu sämtlichen Kliniken des Universitätsspitals. Die Schaffung von neuen Räumlichkeiten war erforderlich, um mit den technischen Entwicklungen in der biomedizinischen Forschung mithalten zu können, und das DBM seinen internationalen Spitzenplatz verteidigen kann.

Mit dem Umbau der Medizinbibliothek zu Laborräumen ist die erste und grösste Etappe des Ausbaus der Forschungsflächen im DBM abgeschlossen. Im Februar 2014 beginnen die Arbeiten zur Umnutzung der bestehenden 3. und 4. Forschungsetagen des ZLF. Kernstück wird die Schaffung eines Reinraum-Labors nach den Kriterien von GMP (good manufacturing practice) sein. In diesem werden nach internationalen und nationalen Richtlinien Zellen, Gewebe, Impfstoffe oder Arzneimittel hergestellt, welche an Patienten zur Anwendung kommen werden. Diese Schlüsseltechnologie erlaubt es, Resultate aus der biomedizinischen Grundlagenforschung klinisch rasch umzusetzen.

Konzentration der Standorte

Es ist ein langfristiges Ziel, die Synergien am Departement Biomedizin noch besser auszuschöpfen. So soll die Forschung der fünf bisherigen Standorte in frühestens zehn Jahren in einem Forschungsgebäude auf dem Schällemätteli Campus neben dem Universitätsspital konzentriert werden.

Mit der nun abgeschlossenen ersten Etappe der Bauarbeiten im ZLF stehen nicht nur neue Laboreinrichtungen für rund 60 Forschende zur Verfügung sondern auch Büros für die Departementsleitung, ein Seminar- und Besprechungsraum sowie ein Pausenraum. Die Gesamtkosten für sämtliche Bauetappen belaufen sich auf 10.9 Mio. Franken, darin enthalten sind auch 3 Mio. Franken für Laborausstattung und Mobiliar.

Das Departement Biomedizin (ehemals Departement für Klinisch-Biologische Wissenschaften) wurde im Jahr 2000 von der Universität Basel, dem Universitätsspital Basel und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel gegründet. Damit wurde dem Wunsch der Medizinischen Fakultät entsprochen, eine Brücke zwischen klinischer Medizin und Grundlagenforschung zu bauen. Diese enge Verbindung ist für die Schweiz einmalig. Derzeit umfasst das DBM 64 Arbeitsgruppen, die auf fünf Laborstandorte verteilt sind. Die Forschung am DBM konzentriert sich auf die Bereiche Neurobiologie, Stammzellen und regenerative Medizin, Onkologie und Immunologie

 

Medienauskunftsstelle