02. Februar 2016

Universitätsspital Basel ist auch 2015 weiter gewachsen

Das Universitätsspital Basel war im vergangenen Jahr weiter auf Wachstumskurs. Auch 2015 sind die Fallzahlen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich weiter angestiegen. Zum ersten Mal überhaupt sind stationär im Universitätsspital Basel mehr ausserkantonale als basel-städtische Patientinnen und Patienten behandelt worden.

 

Die Fallentwicklung im Universitätsspital Basel (USB) war auch 2015 höchst erfreulich. Im stationären Bereich wurden im vergangenen Jahr rund 600 Patientinnen und Patienten mehr behandelt als im Vorjahr. Die Steigerung von 34‘673 auf 35‘265 Fälle entspricht einer Zunahme um 1,7 Prozent. Noch stärker gewachsen ist der ambulante Bereich. Die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte nahmen um 6,2 Prozent zu.

Erstmals in seiner Geschichte hat das USB stationär mehr ausserkantonale als basel-städtische Patientinnen und Patienten behandelt. Während im vergangenen Jahr 49,6 Prozent der stationären Zuweisungen aus dem Kanton Basel-Stadt stammten, waren es aus anderen Kantonen und dem Ausland 50,4 Prozent. Zugenommen haben die Zuweisungen aus den Kantonen Solothurn (+19,1%), Jura (+10,4%), Basel-Landschaft (+4,2%) und der übrigen Schweiz (+9,8%). Rückläufig waren die Zuweisungen aus den Kantonen Aargau (-3,3%), Basel-Stadt (-0,4%) und dem Ausland (-4,9%).

Aufenthaltsdauer weiter rückläufig

Aufgeschlüsselt nach Versicherungsklassen zeigt sich im stationären Bereich nach wie vor eine Zunahme bei den allgemein versicherten Patientinnen und Patienten. Diese machen 78,2 Prozent vom Total der Fälle aus (Vorjahr 77,3%).

Erneut verringert hat sich die mittlere Aufenthaltsdauer, während der Patientinnen und Patienten im USB behandelt werden. Die Aufenthaltsdauer betrug 2015 im Durchschnitt 6,1 Tage, während sie im Vorjahr noch bei 6,4 Tagen und im Jahr davor sogar noch bei 6,7 Tagen lag.

Das USB zählt zu den grössten Arbeitgebern in der Nordwestschweiz. Ende 2015 zählte das USB 6‘705 Mitarbeitende, 80 mehr als im Vorjahr. 70 Prozent der Mitarbeitenden sind Frauen. Die Mitarbeitenden des USB stammen aus 86 Nationen.

Über das Jahresergebnis mit den wichtigsten finanziellen Eckdaten wird das USB nach Genehmigung der revidierten Jahresrechnung durch den Basler Regierungsrat im April informieren.

 

Medienauskunftsstelle