25. April 2017

Universitätsspital Basel legt starkes Jahresergebnis 2016 vor

Das Universitätsspital Basel blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Im vergangenen Jahr konnten sowohl der Nettoumsatz wie auch der Gewinn gesteigert werden. Der Nettoumsatz stieg um CHF 41,3 Mio. auf CHF 1,074 Milliarden. Der konsolidierte Gewinn verdoppelte sich fast und erhöhte sich um CHF 6,1 Mio. auf CHF 13,0 Mio. Damit schliesst das Universitätsspital Basel auch das fünfte Jahr seit der Verselbständigung zu einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen mit einem positiven Ergebnis ab.

 

Das Universitätsspital Basel (USB) legt ein starkes Jahresergebnis 2016 vor. Der erfreuliche Rechnungsabschluss ist zum einen auf das deutliche Wachstum der ambulanten und stationären Fallzahlen zurückzuführen. Gleichzeitig ist der Aufwand dank striktem Kostenmanagement weniger stark gestiegen als der Ertrag. Ausserdem wurden im Berichtsjahr höhere Tarife für stationäre Behandlungen vergütet. Der Basispreis stieg im vergangenen Jahr von CHF 10‘350 auf CHF 10‘650. Damit rechnet das USB mit der tiefsten Baserate der Universitätsspitäler in der Schweiz ab.

Die Konzernrechnung des USB weist zum fünften Mal in Folge einen höheren Nettoumsatz aus. Er stieg um CHF 41,3 Mio. auf CHF 1,074 Milliarden, was einer Zunahme von 4,0 Prozent entspricht. Deutlich stärker ist die Steigerung beim Gewinn ausgefallen. Der konsolidierte Gewinn erhöhte sich um eindrückliche 87 Prozent, nämlich von CHF 6,9 auf CHF 13,0 Mio. Somit kann das USB auch im fünften Jahr als selbständiges Unternehmen ein positives Ergebnis präsentieren.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte im Berichtsjahr um CHF 13,2 Mio. auf CHF 72,0 Mio. markant gesteigert werden. Die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) erhöhte sich von 5,7 Prozent auf 6,7 Prozent. Das Eigenkapital des USB belief sich per 31.12.16 auf CHF 540,0 Mio. und lag damit CHF 15,7 Mio. höher als im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich um 1,0 Prozent auf 62,4 Prozent.

Fallzahlen weiterhin stark steigend

Wie bereits im Februar kommuniziert, stiegen die Fallzahlen im Jahr 2016 sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich weiter stark an. Besonders kräftig war das Wachstum im ambulanten Bereich, wo die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte um 10,0 Prozent (Vorjahr 6,1%) zunahmen. Die Zahl der stationären Fälle stieg um 1‘628 von 35‘265 auf 36‘893. Dies entspricht einer deutlichen Zunahme um 4,6 Prozent (Vorjahr 1,7%). Die mittlere Aufenthaltsdauer der stationären Patientinnen und Patienten betrug 6,0 Tage.

Zugenommen haben im vergangenen Jahr die stationären Zuweisungen aus dem gesamten Einzugsgebiet des USB. Am stärksten zugelegt haben die Zuweisungen aus den Kantonen Aargau (+13,7%) und Basel-Landschaft (+9,5%). Insgesamt stammten 48,1 Prozent der stationären Fälle aus Basel-Stadt und 51,9 Prozent aus anderen Kantonen und dem Ausland.

Das USB zählt zu den grössten Arbeitgebern in der Nordwestschweiz. Ende 2016 zählte das USB 6‘901 Mitarbeitende, 196 mehr als im Vorjahr. 70 Prozent der Mitarbeitenden sind Frauen. Die Mitarbeitenden des USB stammen aus 84 Nationen.

 

Medienauskunftsstelle