10. April 2014

Universitätsspital Basel mit solidem Jahresergebnis 2013

Das Universitätsspital Basel schliesst auch sein zweites Jahr als selbständiges Unternehmen mit einem positiven Jahresergebnis ab. Im Geschäftsjahr 2013 konnten der Ertrag um 4 Prozent auf CHF 974,4 Mio. und der Gewinn um 23 Prozent auf CHF 11,0 Mio. gesteigert werden. Ein erneuter Anstieg ist auch bei den Fallzahlen zu verzeichnen: Im stationären Bereich wurden 1,9 Prozent mehr Patientinnen und Patienten betreut, im ambulanten Bereich stiegen die verrechenbaren Taxpunkte gar um 8,3 Prozent an.

 

Seinen zweiten Jahresüberschuss in Folge hat das Universitätsspital Basel (USB) primär aufgrund der positiven Entwicklung bei den zusatzversicherten Patientinnen und Patienten erwirtschaftet. In der Gesamtrechnung konnte der Gewinn um CHF 2,1 Mio. auf CHF 11,0 Mio. gesteigert werden. Mit CHF 974,4 Mio. fiel auch der betriebliche Ertrag um CHF 37,2 Mio. höher aus als im Vorjahr. Entsprechend verbesserte sich auch das ordentliche Jahresergebnis des USB von 0,8 Prozent auf neu 1,1 Prozent des Betriebsertrags.

Im vergangenen Geschäftsjahr zeigte sich wiederum, dass Patientinnen und Patienten sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte dem USB grosses Vertrauen schenken. So wurden im stationären Bereich mit 33‘129 Austritten 1,9 Prozent mehr Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr. Hätte die Akutgeriatrie Mitte 2013 nicht dank einer Kooperation in die Obhut des Felix Platter-Spitals gewechselt, hätte der Anstieg gar 2,9 Prozent betragen. Eine starke Zunahme verzeichnete das USB im ambulanten Bereich, wo die verrechenbaren Taxpunkte um 8,3 Prozent anstiegen.

USB als wichtiger Arbeitgeber

Mit der Schaffung von 248 neuen Vollzeitstellen im Spitalbetrieb hat sich das USB auch 2013 als wichtiger und dynamischer Arbeitgeber in der Nordwestschweiz erwiesen. Die zusätzlichen Stellen sind einerseits direkt auf die Leistungsentwicklung zurückzuführen, anderseits dienen sie der Einhaltung der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen von Assistenz- und Oberärzten. Aufgrund einer veränderten Zählweise, bei der neu auch Drittmittelangestellte und Auszubildende mitgezählt werden, arbeiteten 2013 rund 6‘300 Personen im USB.

Die Mitarbeitenden im stationären Bereich waren im Berichtsjahr wegen immer komplexer werdenden Behandlungen stark gefordert. Obschon die Fallschwere stark zunahm, erhöhte sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer nur unwesentlich von 6,6 auf 6,7 Tage. Im Vergleich zum Vorjahr hat das USB seine Tarife im stationären Grundversicherungsbereich um bis zu 3 Prozent gesenkt. Gleichzeitig reduzierte der Kanton Basel-Stadt eine Abgeltung für gemeinwirtschaftliche Leistungen um rund CHF 8 Mio. Die aus diesen Massnahmen folgenden Einnahmenausfälle von rund CHF 16 Mio. konnte das USB durch Einsparungen und Produktivitätssteigerungen kompensieren.

Die stationäre Leistungserbringung konnte 2013 insbesondere auch im ausserkantonalen Bereich verstärkt werden. So stiegen die stationären Zuweisungen aus den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn und Jura um zwischen 2,1 und 7,5 Prozent. Insgesamt ist das USB auf allen Ebenen auf gutem Kurs. Mit dem Gewinn von CHF 11,0 Mio. erhöht sich das Eigenkapital, womit für die künftigen Grossinvestitionen in die Infrastruktur eine sichere finanzielle Basis geschaffen wird. Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet das USB mit einer konstanten Erfolgslage.

 

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