06. April 2016

Universitätsspital Basel mit solidem Wachstum und Gewinn

Das Universitätsspital Basel hat 2015 seine erfolgreiche Geschäftstätigkeit fortgesetzt. Auch im vierten Jahr als selbständiges Unternehmen konnte der Wachstumskurs weitergeführt werden. So stieg der Nettoumsatz weiter an. Nachdem im Vorjahr erstmals die Milliardengrenze geknackt wurde, konnte der Nettoumsatz nochmals um CHF 15,8 Mio. auf CHF 1,033 Milliarden gesteigert werden. Der konsolidierte Gewinn belief sich auf CHF 6,9 Mio.

 

Seit der 2012 erfolgten Verselbständigung zu einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen tendiert der Nettoumsatz des Universitätsspitals Basel (USB) ungebrochen nach oben. Zum zweiten Mal hintereinander konnte die Milliardengrenze überboten werden. Der Nettoumsatz stieg um CHF 15,8 Mio. und betrug im vergangenen Geschäftsjahr CHF 1,033 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung um 1,6 Prozent.

Auch im vierten Jahr als selbständiges Unternehmen kann das Universitätsspital Basel (USB) einen positiven Rechnungsabschluss präsentieren. Das USB schloss das Geschäftsjahr mit einem konsolidierten Gewinn von CHF 6,9 Mio. ab. Der Rückgang um CHF 7,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr ist auf den Tarifeingriff des Bundesrates im ambulanten Bereich und auf sinkende Tarife für stationäre Behandlungen zurückzuführen. Mit einem Basispreis von CHF 10‘350 rechnete das USB im Jahr 2015 mit der tiefsten Baserate aller Universitätsspitäler der Schweiz ab.

Die Gewinnmarge vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA-Marge) sank von 6,1 auf 5,7 Prozent. In den vergangenen vier Jahren ist dem USB durch die Reduktion der Tarife und der gemein­wirtschaftlichen Leistungen des Kantons Basel-Stadt Substrat für anstehende Investitionen entzogen worden. Für das USB ist es wichtig, für die notwendigen Investitionen über ein angemessenes Eigenkapital zu verfügen. Das Eigenkapital belief sich per 31.12.15 auf CHF 524,3 Mio.

USB bei Patienten und als Arbeitgeber beliebt

Grosses Vertrauen schenkten dem USB im vergangenen Jahr wiederum die zuweisende Ärzteschaft sowie die Patientinnen und Patienten. Wie bereits Anfang Februar kommuniziert, stiegen die Fallzahlen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich weiter an. Im stationären Bereich wurden im vergangenen Jahr rund 600 Patientinnen und Patienten mehr behandelt als im Vorjahr. Die Steigerung von 34‘673 auf 35‘265 Fälle entspricht einer Zunahme um 1,7 Prozent. Noch stärker gewachsen ist der ambulante Bereich. Die verrechenbaren Tarmed-Taxpunkte nahmen um 6,2 Prozent zu.

Erstmals in seiner Geschichte hat das USB stationär mehr ausserkantonale als basel-städtische Patientinnen und Patienten behandelt. Während im vergangenen Jahr 49,6 Prozent der stationären Zuweisungen aus dem Kanton Basel-Stadt stammten, waren es aus anderen Kantonen und dem Ausland 50,4 Prozent.

Das USB zählt zu den grössten Arbeitgebern in der Nordwestschweiz. Ende 2015 zählte das USB 6‘705 Mitarbeitende, 80 mehr als im Vorjahr. 70 Prozent der Mitarbeitenden sind Frauen. Die Mitarbeitenden des USB stammen aus 86 Nationen.

http://jahresbericht.unispital-basel.ch/15/

 

Medienauskunftsstelle