01. April 2015

Universitätsspital Basel reagiert auf steigenden Bedarf in der Radiologie

Das Universitätsspital Basel arbeitet künftig eng mit dem radiologischen Institut bilddiagnostik.ch zusammen. Mit der Akquisition der bilddiagnostik.ch schafft das Universitätsspital Basel für seine Patientinnen und Patienten eine attraktive Möglichkeit, Radiologiedienstleistungen neu auch am Bahnhof SBB in Anspruch nehmen zu können. Gleichzeitig kann das Universitätsspital Basel seine Kapazitätsengpässe in der Radiologie entschärfen.

 

Die Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Universitätsspitals Basel (USB) hat insbesondere bei MRI-Untersuchungen, aber auch bei PET/CT-Untersuchungen, immer wieder mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen. Dadurch konnten die Zuweiser nicht immer zeitgerecht bedient werden. Die Akquisition der bilddiagnostik.ch erlaubt nun dem USB, auf künftige strategische und betriebliche Herausforderungen gezielter zu reagieren.

Seit 2005 betreibt die bilddiagnostik.ch beim Bahnhof SBB in Basel ein erfolgreiches radiologisches Institut. Die Übernahme durch das USB erfolgt im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeplanung von Dr. med. Alfred Geissmann, welcher seine Tätigkeit als betrieblicher und medizinischer Leiter unverändert fortführen wird. Damit können sich ambulante Patientinnen und Patienten des USB neu auch wohn- und arbeitsortsnah am Bahnhof SBB untersuchen lassen.

Ideale Ergänzung

Die bilddiagnostik.ch ergänzt sich ideal mit der angesehenen Kompetenz des USB. Der geschaffene Mehrwert kommt sowohl den Kliniken des USB wie auch externen Zuweisern der Region und somit auch den Patientinnen und Patienten zugute. Dazu sagt Dr. Geissmann: «Seit über zwanzig Jahren habe ich den Anspruch, detaillierte Befunde mittels leistungsstärkster Gerätetechnologie zu ermöglichen. Mit dem USB habe ich nun meinen Wunschpartner gefunden, welcher mich auch in Zukunft in diesem Ziel unterstützen wird.»

Weil die Kapazitäten im USB nahezu ausgeschöpft sind und im Bereich der Schnittbildtechnik von einem weiter zunehmenden Bedarf auszugehen ist, stellt die neue Konstellation eine optimale und patientenfreundliche Lösung dar. Dies umso mehr, als dass der Gerätepark der bilddiagnostik.ch mit unter anderem zwei 3-Tesla MRI-Geräten und einem PET/CT-Gerät die ebenfalls modernste medizintechnische Ausstattung des USB hervorragend ergänzt.

Das USB wird die bilddiagnostik.ch als eigenständiges Ambulanzzentrum betreiben. So werden ambulante Patientinnen und Patienten von externen Zuweisern wie bisher durch das vor Ort tätige Fachärzteteam betreut und profitieren zusätzlich von der Spezialisierung des USB. Die medizinische Oberverantwortung trägt Prof. Dr. med. Elmar M. Merkle, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des USB. 

 

Medienauskunftsstelle