22. Mai 2019

Universitätsspital Basel verbessert Ergebnis nochmals deutlich

Auf Zahlenebene präsentiert sich das Jahr 2018 für das Universitätsspital Basel erfreulich: Der Umsatz stieg um 3% auf 1’120 Millionen Franken, der konsolidierte Jahresgewinn betrug 6,7 Millionen Franken. Die EBITDAR-Marge erhöhte sich markant auf 7,8 Prozent. Im siebten Jahr nach der Verselbständigung erwirtschaftet das USB damit das bisher beste operative Ergebnis.

 

Das sehr gute Finanzergebnis 2018 belegt, dass das Universitätsspital Basel in einem schwierigen Spitalumfeld bestehen kann. Der Umsatz stieg konsolidiert um 3,0% auf CHF 1‘120 Mio. (Vorjahr CHF 1‘088 Mio.). Der konsolidierte Jahresgewinn erhöhte sich auf CHF 6,7 Mio. (Vorjahr CHF 4,1 Mio.). Der Erfolg vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mieten (EBITDAR) stieg um 34,8% auf CHF 87,4 Mio. Damit steigt die EBITDAR-Marge als Kennzahl für die operative Leistungsfähigkeit auf 7,8% (Vorjahr 6,0%).  

Die stationäre Patientenzahl war zwar mit 37‘722 minimal rückläufig (-0,4%), der durchschnittliche Schweregrad der Fälle, die 2018 am USB behandelt wurden, hat sich aber deutlich erhöht (+2,8%) und bewirkte die Steigerung des Umsatzes. Dies unterstreicht den universitären Charakter des USB als Behandlungszentrum für hochkomplexe Fälle und stärkt seine Zentrumsfunktion für die Region.

Spitalleitung und Verwaltungsrat sind mit dem Jahresergebnis und der Dynamik, die dahintersteht, sehr zufrieden. Es ist besonders erfreulich, dass diese positive Entwicklung trotz schwierigem Marktumfeld gelungen ist. Zu verdanken ist dies unter anderem einem erfolgreichen Kostenmanagement. Der Umsatzanstieg in Verbindung mit dem im Verhältnis zur Leistungsentwicklung nur moderat gestiegenen Personalaufwand sind die Hauptgründe für die deutliche Margenverbesserung.

Die Investitionstätigkeit war im Berichtsjahr mit CHF 83,5 Mio. weiterhin sehr hoch (Vorjahr CHF 94,1 Mio.). Allein in die neuste Medizintechnik wurden CHF 14,2 Mio. investiert. Mit den Plänen für den Ersatzbau des Klinikums 2 und für den Perimeter B ist klar, dass diese Investitionskosten in Zukunft noch steigen werden. Damit die Investitionen in eine moderne Infrastruktur für das Spital und die klinische Forschung finanziell getragen werden können, braucht es eine kontinuierliche Steigerung der betrieblichen Produktivität und bessere Rahmenbedingungen. 

Zum Jahresbericht 2018 des Universitätsspitals Basel

 

Medienauskunftsstelle