12. Januar 2016

Universitätsspital Basel wappnet sich für anstehende Grippewelle

Die Grippewelle kommt bestimmt. Das Universitätsspital Basel unternimmt alles, um die Patientinnen und Patienten vor einer Ansteckung zu schützen. Noch deutlicher als bisher werden die Besucherinnen und Besucher aufgerufen, ihren Beitrag zur Vermeidung von Grippeinfektionen im Spital zu leisten.

 

Die Zahlen zeigen, dass sich die Grippewelle nun auch der Region Basel nähert. Im Tessin und in Graubünden wurden bereits verbreitet Influenzafälle gemeldet. Um für die Grippesaison gerüstet zu sein, hat das Universitätsspital Basel (USB) verschiedene Massnahmen in die Wege geleitet. Insbesondere wurden grosse Anstrengungen in der Information der Besucherinnen und Besucher unternommen.

Neu stehen in allen Eingangshallen des USB Infosäulen, an denen sich die Besucherinnen und Besucher mit Faltprospekten bedienen können. In diesen Flyern wird in fünf verschiedenen Sprachen über die wichtigsten Verhaltensregeln informiert, wie man sich und andere Menschen vor einer Grippeansteckung schützen kann. Unter anderem wird darum gebeten, Spitalbesuche mit Kleinkindern möglichst zu unterlassen und dass ebenso Erwachsene auf einen Besuch verzichten sollten, wenn sie Erkältungssymptome haben.

Mundschutz tragen und Hände desinfizieren

Ausserdem besteht für Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, an den Infosäulen einen Mundschutz zu beziehen. Wer einen Mundschutz trägt, schützt sich und andere vor einer Tröpfcheninfektion. Auch das Spitalpersonal ist aufgefordert, einen Mundschutz zu tragen, insbesondere Mitarbeitende, die Erkältungssymptome haben oder nicht gegen Grippe geimpft sind. Zudem gilt auf sensiblen Stationen wie beispielsweise dem Notfallzentrum oder der Mutter-Kind-Abteilung bei Ausbreitung der Grippewelle eine Mundschutz-Tragpflicht.

Auf einigen Stationen wurde das Pflegepersonal erneut in korrekter Händehygiene geschult. Die richtige Desinfektion der Hände ist ein entscheidender Faktor, um Übertragungen von Grippeviren zu vermeiden. Dies gilt nicht nur für die Mitarbeitenden des USB, sondern auch für Besucherinnen und Besucher. Deshalb stehen sowohl bei den Infosäulen als auch an zahlreichen anderen Orten im USB Dispenser für Händedesinfektionsmittel.

Für den Fall, dass gleichzeitig mehr als zehn an Grippe erkrankte Patientinnen und Patienten hospitalisiert werden müssen, kann im USB sofort eine Spezialstation in Betrieb genommen werden. Das Konzept für eine solche Kohortenstation ist bereit und sieht unter anderem vor, wo die Patientinnen und Patienten isoliert werden, wie die Station eingerichtet wird und welche Ressourcen eingeplant werden müssen, um den Betrieb einwandfrei zu gewährleisten.

Das Personal des USB und die Besucherinnen und Besucher tragen während der Grippesaison eine grosse Verantwortung, dass keine Patientinnen und Patienten im Spital angesteckt werden. Dank intensiven Bemühungen ist in der vergangenen Influenzasaison im USB niemand verstorben, dessen Grippe während der Hospitalisation ausgebrochen ist.

 

Medienauskunftsstelle