17. Dezember 2018

Universitätsspital Nordwest: Die Spitäler informieren ihre Mitarbeitenden über die Eckwerte zu GAV und Pensionskasse

Das Kantonsspital Baselland und das Universitätsspital Basel haben heute ihre Mitarbeitenden über die Eckwerte der zukünftigen Anstellungsbedingungen im Universitätsspital Nordwest informiert. Die Arbeitgeber-Vertreter verpflichten sich dazu, diese Eckwerte einzuhalten. In den sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen stehen sie weiterhin für gute Ergebnisse und einen raschen Abschluss ein.

 

Das Universitätsspital Nordwest (USNW) setzt auf motivierte und qualifizierte Mitarbeitende. Dafür wird es attraktive und konkurrenzfähige Anstellungsbedingungen bieten. Die Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag (GAV) und den Pensionskassen-Regelungen des USNW werden seit April 2018 intensiv geführt. Bezüglich der Pensionskasse herrscht in den betrieblichen Vorsorgekommissionen, die paritätisch zusammengesetzt sind, bereits Einigkeit. Die Verhandlungen zum GAV sind dagegen noch nicht abgeschlossen.

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) und das Universitätsspital Basel (USB) haben ihren Mitarbeitenden in Aussicht gestellt, vor Ende des Jahres 2018 weitere Informationen zu den Anstellungsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Dieses Versprechen haben sie nun eingelöst: Die Mitarbeitenden haben detaillierte Informationen zu den Eckwerten erhalten, zu denen sich die Arbeitgeberseite verpflichtet.

Starker Kündigungsschutz, keine Lohneinbussen

Das Versprechen, dass es zu keinen Kündigungen aufgrund des Zusammenschlusses kommen wird, wird wiederholt. Nach dem Zusammenschluss und der Überführung in die privatrechtliche Anstellung bleibt ein starker Kündigungsschutz erhalten. Die Gründe für eine Kündigung werden im GAV abschliessend beschrieben sein, das Kündigungsverfahren wird klar geregelt.

Die Lohnsystematik der beiden Spitäler ist vergleichbar und wird für das USNW weitergeführt. Die bisherigen Löhne werden übernommen. Einer Erhöhung des im GAV festzuschreibenden Mindestlohns stehen die Arbeitgeber-Vertretungen positiv gegenüber.

Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeitenden wird auch nach dem Zusammenschluss den heutigen Arbeitsort behalten können. Standortübergreifendes Arbeiten wird auf wenige Fachspezialistinnen und Fachspezialisten beschränkt sein. Falls Mitarbeitende, die üblicherweise keinen standortübergreifenden Einsatz erbringen müssen, ausnahmsweise für einen kurzfristigen Einsatz an einem anderen Standort benötigt werden, wird die persönliche Situation mitberücksichtigt. Die Ausrichtung einer Wegentschädigung ist vorgesehen.

Pensionskasse: neuer gemeinsamer Vorsorgeplan und grosszügige Übergangsregelungen für USB-Mitarbeitende

Im USNW wird es für alle Mitarbeitenden einen einheitlichen Plan für die berufliche Vorsorge bei der Pensionskasse Basel-Stadt geben. Der künftige Vorsorgeplan erreicht im Vergleich mit denjenigen anderer Spitäler (Unispitäler, Spitäler der Region Basel) immer noch die Bestnote. Gleichzeitig ist er für das USNW als Arbeitgeber langfristig finanzierbar.

Die vorgesehene Pensionskassen-Lösung bedeutet für die Mitarbeitenden des KSBL eine Verbesserung, während die USB-Mitarbeitenden Einbussen in Kauf nehmen müssen. Deshalb werden für die Mitarbeitenden des USB grosszügige Übergangsregelungen gewährt.

 

Medienauskunftsstelle