21. Dezember 2017

Vorwürfe in der Basler Zeitung entkräftet

Der heute in einem Artikel der Basler Zeitung erhobene Vorwurf, das Universitätsspital Basel sei in einen organisierten Organhandel verwickelt, entbehrt jeglicher Grundlage. Der Vorwurf ist aus der Luft gegriffen.

 

In der heutigen Ausgabe der Basler Zeitung (21.12.2017) wurde der schwerwiegende Verdacht geäussert, das Universitätsspital Basel (USB) sei an einer illegalen Organentnahme beteiligt gewesen. Es geht um einen jungen Mann, der vor einigen Monaten aus Deutschland ins Notfallzentrum des USB eingeliefert wurde und dessen Tod dort festgestellt wurde.

Das USB hat alle nötigen Schritte unternommen, um den erhobenen Vorwurf abzuklären. Da es sich um einen aussergewöhnlichen Todesfall handelte, meldete das USB den Fall umgehend der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt. Diese hat beim Institut für Rechtsmedizin des Kantons Basel-Stadt eine Obduktion in Auftrag gegeben.

Das USB hat nun vom Institut für Rechtsmedizin die Auskunft erhalten, dass der betreffende Leichnam keinerlei Hinweise auf Organentnahme aufwies. Die Vorwürfe der Basler Zeitung sind aus der Luft gegriffen. Der im Artikel erhobene Vorwurf, es sei zu einer Organentnahme gekommen, wird ohne jegliche Beweise vorgebracht. Als Grundlage dienen dem Journalisten soweit ersichtlich einzig Vermutungen und Anschuldigungen der Mutter des Verstorbenen.

Das USB setzt sich entschieden gegen die haltlosen Anschuldigungen zur Wehr und prüft rechtliche Schritte gegen die Basler Zeitung.

Das USB erwartet von den Medien, die aufgrund der Berichterstattung der Basler Zeitung bereits (online) berichtet haben, ihre Artikel zu korrigieren und unsere Stellungnahme entsprechend zu berücksichtigen.

 

Medienauskunftsstelle